NFL Mock Draft 2021: Alle Picks der ersten Runde

Endlich habe ich Zeit für meinen ersten Mock Draft 2021 gefunden. Durch die Free Agency, verändern sich die Needs der Teams zum Teil natürlich noch. Dennoch macht es auch jetzt schon Spaß zu “mocken” und sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Bei meinem Mock habe ich mögliche Trades außen vor gelassen und mich nur auf die Needs der einzelnen Teams und meine Einschätzung der jeweiligen Spieler konzentriert. Viel Spaß beim Lesen und schreibt gerne in die Kommentare, ob ihr mit den Picks eures Teams zufrieden seid und an welchen Stellen ihr anders gepickt hättet.

 

Pick 1 – Jacksonville Jaguars: Trevor Lawrence, QB, Clemson

Ein “langweiliger” Pick, den man derzeit in nahezu jedem Mock liest. Aber Lawrence gilt als absolutes Ausnahmetalent. Er bringt alles mit, was von einem Quarterback erwartet wird: Größe, Mobilität, Armstärke, Genauigkeit und Spielverständnis. Er soll der Hauptgrund für Urban Meyer gewesen sein, aus der Rente zu kommen. Die Jaguars werden sich dieses Talent nicht entgehen lassen.

 

Pick 2 – New York Jets: Zach Wilson, QB, BYU

Die Jets wollen mit ihrem neuen Coach Robert Saleh endlich wieder zum Playoff-Team werden. Und das mit einem neuen “Face of the Franchise”. Zach Wilson hat eine starke Saison hinter sich, in der er 33 Touchdowns bei nur 3 Interceptions warf. Er ist ein akkurater Passer mit einem Talent zu improvisieren. Er ist mobil und bringt auch Bälle aus dem Lauf präzise an. Man sollte ihn nicht mit Patrick Mahomes vergleichen. Sein Spielstil erinnert aber an den Chiefs-Star.

 

Pick 3 – Miami Dolphins: DeVonta Smith, WR, Alabama

Die Dolphins verstärken ihre Offense um Tua Tagovailoa. Miami entscheidet sich hier für den Heisman-Gewinner und gegen Ja’Marr Chase, der für viele der Top-Receiver im Draft ist. Zum einen liegt das daran, dass Smith 2020 gespielt hat während Chase die vergangene Saison ausgesetzt hat. Außerdem unterscheiden sich die beiden auch auf dem Feld. Chase ist ein echter Nummer-1-Receiver, der im 1-gegen-1 mit Cornerbacks die Seitenlinie beackert. Smith hingegen hat deutlich mehr aus dem Slot agiert und war eine sichere Anspielstation über die Mitte. Da die Dolphins in DeVante Parker bereits einen starken Wideout haben, entscheiden sie sich für Smith. Ich verzichte in diesem Mock auf Trades, es ist aber gut möglich, dass die Dolphins zurücktraden und Smith oder Chase ein paar Picks später wählen. Ein möglicher Tradepartner könnten die Panthers sein, die sich ihren Quarterback der Zukunft vor den Falcons aussuchen wollen.

 

Pick 4 – Atlanta Falcons: Justin Fields, QB, Ohio State

Fields ist ein äußerst mobiler Quarterback, der Defenses auch mit seinen Beinen gefährlich werden kann. Er ist athletisch, hat eine gute Größe und einen starken Arm. Seine größte Schwäche ist, dass er zu oft auf seinen ersten Read fixiert ist und zu lange an diesem festhält. Dadurch entgeht ihm teilweise, dass seine anderen Reads offen sind. Dieses Problem sollte sich mit ein bisschen Coaching aber lösen lassen. Die Falcons holen ihn wegen seinem großen Potenzial. Die perfekte Situation wäre für Fields wohl, wenn Matt Ryan noch eine Saison weiterspielt, und er ein Jahr bekommt, um hinter ihm zu lernen.

 

Pick 5 – Cincinnati Bengals: Penei Sewell, OT, Oregon

Die Verstärkung ihrer O-Line muss für die Bengals die höchste Priorität haben. Vergangene Saison hatten sie eine der schlechtesten Lines der Liga. First-Overall Pick Joe Burrow musste in den ersten 11 Wochen ganze 32 Sacks einstecken bevor seine Saison verletzungsbedingt endete. Obwohl Burrows ehemaliger Teamkollege Ja’Marr Chase noch zu haben ist und die Bengals bestimmt verlockt sind die beiden wiederzuvereinen, geht der Schutz des Spielmachers vor. Und mit Penei Sewell ist an Position 5 auch noch der beste Offensive Lineman im Draft zu haben. Sewell ist groß, schwer und trotzdem leichtfüßig und beweglich. Er überzeugt in der Pass Protection mit guter Fußarbeit und einem wuchtigen ersten Kontakt mit dem Pass Rusher. Im Laufspiel zeigt sich seine Schnelligkeit. Er ist schnell in der zweiten Reihe der Verteidigung und wirf Linebacker und Safeties regelmäßig auf den Boden. Das einzige kleine Problem bei Sewell ist, dass er ab und zu ein bisschen nachlässig und unmotiviert in seinen Blocks erscheint. Da er aber alle körperlichen und technischen Voraussetzungen hat, sollte das schnell zu beheben sein. Alles in allem ein hervorragender Tackle und die richtige Wahl für die Bengals.

 

Pick 6 – Philadelphia Eagles: Ja’Marr Chase, WR, LSU

Die Eagles haben sich festgelegt. Ihr Quarterback der Zukunft ist Jalen Hurts. Er ist nach dem Trade von Carson Wentz zu den Colts auch der einzige verbleibende Quarterback im Roster der Eagles. Um einen Backup oder Konkurrent kann man sich aber in der Free Agency oder später im Draft kümmern. Zuerst gilt es, Hurts mit Talent zu umgeben. Da trifft es sich gut, dass der vermeintlich beste Receiver im Draft noch auf dem Board ist. Ja’Marr Chase ist ein echter Nummer-1-Receiver. 2019 bildete er bei der LSU zusammen mit der letztjährigen Rookie-Sensation Justin Jefferson (Vikings) ein Tandem, bei dem er Jefferson sogar übertraf. Man darf also viel von Chase erwarten. Die Eagles stillen hier ihren größten Need mit dem bestmöglichen Spieler.

 

Pick 7 – Detroit Lions: Jaylen Waddle, WR, Alabama

Auch die Lions entscheiden sich für eine offensive Waffe für ihren neuen Quarterback Jared Goff. Jaylen Waddle ist ein absoluter Speedster. Womöglich sogar schneller als Henry Ruggs (Raiders), der letztes Jahr als erster Receiver vom Board ging. Er kann das Feld für die Lions strecken und ersetzt die Free Agents Marvin Jones und Kenny Golladay.

 

Pick 8 – Carolina Panthers: Trey Lance, QB, North Dakota State

Die Panthers machen Trey Lance zum bereits vierten Quarterback in den Top-10. Lance hat aus dieser Gruppe mit Abstand die wenigste Erfahrung. Er machte in seiner College-Karriere lediglich 17 Spiele. In seiner einzigen ganzen Saison 2019 brachte er 67% seiner Pässe an und warf 28 Touchdowns ohne eine einzige Interception. Außerdem erlief er 1.100 Yards und 14 Touchdowns. Potenzial ist also zweifelsfrei da. Und genau auf dieses Potenzial setzen die Panthers. Er hat einen starken Arm und ist unglaublich athletisch. Im Idealfall würde er wohl noch ein Jahr hinter einem erfahrenen Quarterback sitzen. Und sollte Teddy Bridgewater nicht getradet werden, ist es wahrscheinlich, dass er noch mindestens 2021 in Carolina spielt. Ein Cut würde nämlich 15 bis 20 Millionen an Dead Money mit sich bringen. Die Panthers sichern sich daher ihren Quarterback für die Zukunft und geben ihm ein Jahr Zeit, um sein Potenzial zu entfalten.

Pick 9 – Denver Broncos: Patrick Surtain II, CB, Alabama

Der größte Need der Broncos ist aktuell Cornerback. Und hier haben sie an Position 9 die freie Wahl. Patrick Surtain ist ein cleverer Spieler mit großartiger Beinarbeit. Vor allem technisch setzt er sich gegen den anderen Top-Corner Caleb Farley durch. Surtain ist hier der sichere Pick.

 

Pick 10 – Dallas Cowboys: Caleb Farley, CB, Virginia Tech

Die beiden größten Needs der Cowboys sind Offensive Tackle und Cornerback. Die Entscheidung fällt auf Cornerback Caleb Farley. Er ist, gegenüber dem zuvor gepickten Surtain, athletischer und schneller. Diese Athletik hilft ihm immer wieder dabei, Receiver wieder einzuholen. Technisch ist er noch nicht auf Surtains Level, hat aber aufgrund seiner Physis das großere Potenzial. Farley sollte direkt starten können und die Lucke füllen, die Byron Jones vor der vergangenen Saison hinterlassen hat.

 

Pick 11 – New York Giants: Kyle Pitts, TE, Florida

Tight End ist zwar nicht der größte Need bei den Giants, Kyle Pitts ist aber einfach zu gut, um ihn hier nicht zu draften. Pitts ist groß, schnell und hat unglaublich sichere Hände. In den 8 Spielen der vergangenen Saison fing er 43 Pässe für 770 Yards und 12 Touchdowns. 39 dieser 43 Pässe resultierten entweder in einem First Down oder einem Touchdown. Als Pass-Empfänger steht er den Top-Receivern in nichts nach. Er kann aus jeder Formation spielen und beherrscht einen kompletten Route-Tree. Ein ehemaliger Coach von Pitts und den San Diego Chargers sieht Pitts sogar über Antonio Gates. Der ehemalige All-Pro Tight End hält diverse Rekorde und wird vermutlich als First-Ballott in die Hall of Fame einziehen. Das Pitts bis auf Position 11 fällt ist dem Run auf Quarterbacks geschuldet und ein absoluter Glücksfall für die Giants.

 

Pick 12 – San Francisco 49ers: Rashawn Slater, OT, Northwestern

Da die beiden Top-Cornerbacks und die besten 4 Quarterbacks vom Board sind, entscheiden sich die 49ers für Offensive Lineman Rashawn Slater. Slater kann jede Position in der Line spielen und überzeugt durch seine Technik. Und obwohl seine Arme etwas kurz für einen Tackle sind, dominierte er  zum Beispiel Chase Young, den letztjährigen Nummer-2-Pick und NFL Defensive Rookie of the Year. Sollten die 49ers ihren Left Tackle Trent Williams in der Free Agency halten können, hat Slater, laut eigener Aussage, auch kein Problem damit, Guard zu spielen. Hier erwartet ihn mancher Experte sogar noch stärker und attestiert ihm All-Pro Potenzial.

 

Pick 13 – Los Angeles Chargers: Christian Darrisaw, OT, Virginia Tech

Auch die Chargers suchen Verstärkung für ihre O-Line. In Christian Darrisaw picken sie den besten verbleibenden Tackle. Darrisaw erfüllt alle physischen Voraussetzungen. Seine Stärken hat er in der Pass Protection und bei Outside Zone Runs. Seine Technik zeigt über seine College-Karriere eine steile Lernkurve, was darauf hindeutet, dass er sich auch auf dem nächsten Level schnell weiter steigern wird. In ihm haben die Chargers ihren neuen Franchise-Left Tackle gefunden.

 

Pick 14 – Minnesota Vikings: Kwity Paye, Edge, Michigan

Die Vikings haben mit ihrem Trade für Yannick Ngakoue gezeigt, dass sie sich mit einem Defensive End verstärken wollen. Da Ngakoue nicht den Erwartungen entsprach, wurde er schnell zu den Ravens weitergetradet. Jetzt setzen die Vikings auf den Draft. Kwity Paye und Gregory Rousseau gelten als die beiden Top-Edge-Rusher. Während Rousseau mit seiner Physis mehr Potenzial haben könnte, fehlt es ihm stark an Technik und Spielübersicht. Paye ist der sicherere Pick, auch wenn sein Potenzial nicht ganz an Rousseaus heranreicht. Doch auch wenn seine Stats lange nicht so beeindruckend klingen wie Rousseaus, hat Paye Potenzial. Er produzierte 2020 alleine in den ersten 3 Spielen 25 Pressures. Wenn er sein Gewicht für die NFL noch erhöht, kann er zusammen mit Danielle Hunter ein gefürchtetes Pass-Rush-Duo bilden.

 

Pick 15 – New England Patriots: Mac Jones, QB, Alabama

Die Patriots haben Cam Newton erneut mit einem Vertrag über ein Jahr ausgestattet. Langfristig suchen sie nach dem Abgang von Tom Brady aber noch nach einem Franchise-Quarterback. Mac Jones könnte genau das werden. Er ist ein akkurater Passer, der einen tollen Touch-Pass wirft. Er ist clever und hat ein gutes Spielverständnis, geht diszipliniert durch seine Reads und ist mobil in der Pocket. Was ihn von den bereits gedrafteten Quarterbacks unterscheidet ist, dass er kein besonders guter Läufer ist. Dass Belichick keinen Quarterback braucht, der Laufen kann, hat er ja aber lange genug bewiesen. Und der klassische Pocket-Passer kann in der NFL auch heute noch sehr erfolgreich sein. Auch wenn er hier ein bisschen von den Top-4 abgeschlagen gepickt wird, muss sich Mac Jones nicht vor ihnen verstecken. Die Patriots draften ihr neues Face-of-the-Franchise und können ihn noch ein Jahr hinter Newton lernen lassen.

 

Pick 16 – Arizona Cardinals: Jaycee Horn, CB, South Carolina

Mit dem erwarteten Abgang von Patrick Peterson brauchen die Cardinals einen neuen Cornerback. Horn hat eine gute Physis. Er ist besonders in Press-Coverage stark und attackiert gut den Ball während dem Catch. Als Tackler und in Off-Coverage muss er sich verbessern, hat aber absolut das Zeug zum Starter.

Pick 17 – Las Vegas Raiders: Micah Parsons, LB, Penn State

Die Raiders beenden den Fall von Micah Parsons. Ohne den Run auf Quarterbacks und nur nach Talent und Leistung bewertet, ist Parsons ein sicherer Top-10-Pick, vielleicht sogar Top-5. Dass die ihn Dolphins mit dem 17. Pick ergattern können, grenzt an ein Wunder. Nachdem Pass-Rusher Yannick Ngakoue geholt wurde, verstärken sie die Defense weiter, die letzte Saison bei Weitem nicht mit der Offense mithalten konnte.

 

Pick 18 – Miami Dolphins: Gregory Rousseau, Edge, Miami

Die Dolphins gehen das beschriebene Risiko mit Rousseau ein und hoffen reich belohnt zu werden. Rousseau ist lang und athletisch. Außerdem war er mit 15.5 Sacks und 19.5 Tackles for Loss in 2019 unglaublich produktiv, bevor er 2020 aussetzte. Er ist technisch sehr unausgereift. Das liegt aber unter anderem daran, dass er erst zwei Jahre Defensive End gespielt hat. An der Highschool spielte er noch Cornerback und Wide Receiver. Mit gutem Coaching und Disziplin kann aus Rousseau ein Ausnahmespieler werden. Im ersten Jahr sollte man aber noch nicht viel von ihm erwarten. Wenn er sein Potenzial ausschöpft ist er an Position 18 ein absoluter Steal.

 

Pick 19 – Washington Football Team: Kadarius Toney, WR, Florida

Washington hat hier auf einen der Quarterbacks gehofft. Da die Top-5 aber weg sind, verstärken sie ihre Offense an anderer Stelle. Toney ist ein agiler Receiver, der am besten aus dem Slot spielt. Mit seinen schnellen Richtungswechseln und guten Routes ergänzt er die junge Offense um Terry McLaurin und Antonio Gibson.

 

Pick 20 – Chicago Bears: Alijah Vera-Tucker, OL, USC

Vera-Tucker ist ein beweglicher O-Liner. Er spielte Guard bevor er vergangene Saison als Left Tackle zum Einsatz kam. Er hat schnelle Füße mit denen er gut gegen Speed-Rush besteht. Im Run-Block könnte er sich noch verbessern. Da er auf gleich zwei Positionen der Line wirklich gut ist, ist er für die Bears ein würdiger First-Rounder.

 

Pick 21 – Indianapolis Colts: Dillon Radunz, OT, North Dakota State

Radunz ist ein exzellenter Run-Blocker und auch in Pass-Protection macht er eine gute Figur. Er hat gute Füße und beugt gut die Knie statt der Hüfte. Er sollte früh starten können und noch effektiver werden, falls er noch 15 Pfund an Masse zulegen kann. Seine starke Performance beim Senior Bowl ließ ihn die Draftboards hochschießen. Dabei wurde er zum “Overall Practice Player-of-the-Week” ernannt. Ein Titel der im Vorjahr an NFL Rookie-of-the-Year Justin Herbert ging. Sollten sich seine gelegentlichen Probleme mit Speed-Rushes nicht bessern, könnte er auch Guard spielen.

 

Pick 22 – Tennessee Titans: Terrace Marshall Jr., WR, LSU

Nachdem die Titans ihren Pass Rush zu Beginn der Free Agency adressiert haben, sind Cornerback und Receiver die verbleibenden großen Needs. Nach der Entlassung von Adoree Jackson und dem Weggang von Cory Davis sind beide Positionen stark unterbesetzt. Da Free Agent-Cornerbacks in der Regel günstiger zu haben sind als Receiver, picken die Titans Marshall in der ersten Runde. Marshall war 2019, neben Justin Jefferson und Ja’Marr Chase, der dritte Receiver der LSU. Und obwohl er hinter den beiden stand, fing er in 12 Spielen 13 Touchdowns. 2020 war er durch den Opt-Out von Chase die Nummer-1-Anspielstation und fing in 7 Spielen 10 Touchdowns. Diesmal gegen die stärksten Cornerbacks der Gegner. Marshall ist groß, ein guter Route-Runner, stark nach dem Catch und insgesamt mit guter Technik. Er kann sowohl im Slot, als auch an der Seitenlinie spielen.

 

Pick 23 – New York Jets: Jaelan Phillips, Edge, Miami

Die Jets haben ihren Quarterback für die Zukunft bereits gefunden. Weiter Baustellen waren Receiver, Edge und Cornerback. Mit den Verpflichtungen von Receiver Cory Davis und Pass Rusher Carl Lawson ist der erste Schritt getan. Übrig bleibt Cornerback. Da die an Position 23 verbleibenden Cornerbacks aber eher Zweitrundenpicks wert sind, entscheiden sich die Jets ihre D-Line weiter zu verstärken. Zusammen mit Lawson und Quinnen Williams kann Phillips viel Druck ausüben, was für die Defense des neuen Head Coaches Robert Saleh entscheidend ist. Die Jets hätten hier genauso gut Azeez Ojulari wählen können, da Phillips aber 2 Inches länger und rund 20 Pfund schwerer ist, fällt die Wahl auf ihn.

 

Pick 24 – Pittsburgh Steelers: Najee Harris, RB, Alabama

Die Steelers picken hier den ersten Runningback des Drafts. Harris ist ein großer und schwerer Runningback, vergleichbar mit Derrick Henry. Er bricht regelmäßig Tackles und kann es auch mit Defensive Linemen aufnehmen. Außerdem hat er gute Hände und ist im Passspiel gefährlich. Die Frage, ob Harris oder Travis Etienne der beste Runningback im Draft ist, ist nicht leicht zu beantworten. Beide haben einen sehr unterschiedlichen Spielstil und Körperbau. Was Harris dann aber doch abhebt, ist sein Pass-Blocking. Mit seinem Größenvorteil von 4 Inches und 20 Pfund gegenüber Harris, besteht er gut gegen blitzende Linebacker. Ob man nun ein Fan von Runningbacks in der ersten Runde ist oder nicht, die Steelers warten seit Le’Veon Bell auf einen Top Runningback und finden ihn hier in Najee Harris.

Pick 25 – Jacksonville Jaguars: Trevon Moehrig, S, TCU

Moehrig ist ein echter Ball-Hawk. Für TCU fing er, neben 21 verteidigten Pässen, 7 Interceptions. Der Free Safety ist gut in Man-Coverage und ein starker Tackler, wodurch er auch gegen den Lauf zum Einsatz kommen kann. Die Jaguars haben keinen dringenden Need auf Safety, können die Chance auf einen echten Playmaker aber auch nicht einfach verstreichen lassen. Moehrig könnte für Jacksonville ein Momentum-Changer werden, wie Minkah Fitzpatrick, seit seinem Trade, für die Steelers.

 

Pick 26 – Cleveland Browns: Azeez Ojulari, Edge, Georgia

Ojulari fehlt es etwas an Technik und ein Stückchen größer dürfte er auch sein, aber seine Athletik, Schnelligkeit und Ausdauer gleichen das schnell wieder aus. Mit verbesserter Technik hat er das Potenzial gegenüber von Myles Garrett zweistellige Sacks zu produzieren. Nach dem Abgang von Olivier Vernon ist Edge der größte Need der Browns, der hier gut gestillt wird.

 

Pick 27 – Baltimore Ravens: Rashod Bateman, WR, Minnesota

Die Ravens geben Lamar Jackson endlich eine weitere Anspielstation. Bateman ist robust hat gute Hände, ist ein guter Route-Runner. Er hat keine herausragende Geschwindigkeit, kann sich aber dennoch von Cornerbacks absetzen und hat vielseitige Realeses von der Line of Scrimmage. Mit einem ordentlichen Quarterback hat er Pro-Bowl-Potenzial.

 

Pick 28 – New Orleans Saints: Zaven Collins, LB, Tulsa

Nachdem Kwon Alexander wie erwartet entlassen wurde und Alex Anzalone Free Agent ist, besetzen die Saints den leeren Platz neben Demario Davis. Collins ist mit 6’4” und 260 Pfund ein wuchtiger Linebacker, der sowohl gegen den Lauf, als auch in der Passverteidigung und als Blitzer überzeugen kann. Den Vorzug vor beispielsweise Jeremiah Owusu-Koramoah (6’2”, 216 Pfund) erhält er auch wegen seiner besseren Statur.

 

Pick 29 – Green Bay Packers: Teven Jenkins, OT, Oklahoma State

Für einen First-Round-Receiver reicht es mal wieder nicht. Die Packers sichern sich weiteren Schutz für Aaron Rodgers und holen Teven Jenkins. Der erfahrene Lineman hat bereits als Right Guard, Left Tackle und Right Tackle gespielt. Den größten Erfolg hatte er bisher als Right Tackle. Was ihm an Athletik fehlt, gleicht er mit Technik aus. Im Run-Game blockt er für seine Größe erstaunlich gut auf dem zweiten Level. Die Packers überzeugt vor allem seine Vielseitigkeit, praktische alle Positionen der O-Line spielen zu können. Und sollte es als Tackle in der NFL doch nicht reichen, gäbe er einen hervorragenden Guard ab.

 

Pick 30 – Buffalo Bills: Greg Newsome II, CB, Northwestern

Die Bills stillen ihren aktuell größten Need mit Cornerback Greg Newsome II. Newsome ließ vergangene Saison ein Passer-Rating von nur 31.7 und eine Completion-Percentage von 35 zu. Er kann sofort starten und hat langfristig Pro-Bowl-Potenzial.

 

Pick 31 – Kansas City Chiefs: Jalen Mayfield, OT, Michigan

Nachdem die Chiefs ihre beiden Starting Tackle Eric Fisher und Mitchell Schwartz entlassen haben und auch der heiß begehrte Trent Williams nicht mehr auf dem Markt ist, holen sich die Chiefs ihren neuen Right Tackle. Mayfield ist agil und athletisch. Er hat keine Probleme mit Speed-Rushern mitzugehen. Ab und an hat er Schwierigkeiten mit Bull-Rushes, die er aber beheben kann, indem er noch etwas Masse zulegt. Es heißt die Chiefs könnten für ihn sogar nach oben traden. So fällt er ihnen an #31 in den Schoß.

 

Pick 32 – Tampa Bay Buccaneers: Christian Barmore, DT, Alabama

Auch die Buccaneers dürfen sich freuen. Der beste Defensive Tackle ist noch zu haben. Barmore ist ein athletischer Defensive Tackle, der ein für seine Position ungewöhnlich guter Pass-Rusher ist. Gegen den Lauf hatte er Schwächen, zeigte 2020 aber eine positive Entwicklung in diesem Bereich. Wäre er noch ein Jahr am College geblieben, hätte er wohl deutlich höher gedraftet werden können. Mit gutem Coaching kann Barmore sich hier als absoluter Steal erweisen.


NFL Mock Draft 2021: Alle Picks der 1st Round

Die NFL Season befindet sich in der heißen Playoff-Phase und die übrig gebliebenen Teams fighten um den Titel in einem der größten Sportereignisse der Welt – dem Super Bowl.

Auch im College Football steht mit dem National Championship Spiel das große Finale von der Tür. Dort treten in diesem Jahr die Ohio State Buckeyes gegen die Alabama Crimson Tide an. Doch was haben viele College Spieler und der Großteil der NFL Teams gemeinsam?

Richtig, während die Playoffs noch laufen und die übrigen NFL Spieler in ihren wohlverdienten Urlaub gehen, bereiten sich alle anderen bereits mit Hochdruck auf die kommende NFL Season vor. Jetzt beginnt die Zeit der Kaderplaner und Nachwuchsstars. Alles arbeitet hin auf das nächste Großereignis nach dem Superbowl, der anstehende NFL-Draft 2021.

Damit halten die nächsten Wochen für alle Football Fans eine Vielzahl an Spekulationen bereit.

Welches Team hat welche Needs? Welches Nachwuchstalent kann sich in der Draftreihenfolge weiter nach oben arbeiten? Wer wird der neue künftige Star der NFL? Personalanpassungen in den Front Offices und Coaching Staffs der NFL Teams machen die Draftauswahl der Team undurchsichtiger und nur noch spannender.

Wir blicken in die Zukunft und stellen euch unsere Meinungen zum NFL-Draft 2021 im Mock-Draft vor. Dabei beziehen wir uns lediglich auf die Needs der Teams und unseren Einschätzungen zu den jeweiligen Spielern. Außen vor lassen wir derzeit mögliche Trades. Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!

NFL Mock Draft 2021 – Version 1.0 by Michael

Pick 1 – Jacksonville Jaguars: Trevor Lawrence, QB, Clemson

Die Jacksonville Jaguars bedanken sich bei den New York Jets für deren letzten NFL-Siege und bedienen sich im NFL-Draft 2021 mit Trevor Lawrence, an einem vermeintlichen Generationstalent.

Pick 2 – New York Jets: Penei Sewell, OT, Oregon

Nach der aufstrebenden Form in den letzten Spielen, dem daraus resultierenden Verlust des ersten Draft-Picks und der Entscheidung für einen neuen Headcoach, vertrauen die Jets weiterhin auf Sam Darnold. Mit dem zweiten Pick Overall holen die Jets Ausnahmetalent Penei Sewell, den besten Offensive Liner des gesamten Drafts. Sewell soll in der anstehenden Saison helfen Sam Darnold zu beschützen.

Pick 3 – Miami Dolphins: DeVonta Smith, WR, Alabama

Die Dolphins sicherten sich den Overall-Pick No.3 im Trade von Laremy Tunsil und Kenny Stills mit den Houston Texans.

Mit DeVonta Smith entscheiden sich die Miami Dolphins dazu den amtierenden Heisman Trophy Gewinner nach Miami zu holen. Smith soll die Rolle des WR1 ausfüllen und der Miami Offense für die neue Saison einen deutlichen Boost geben. Das Verständnis mit dem neuen Franchise Quarterback Tua Tagovailoa sollte aus der gemeinsamen Vergangenheit, bei der Alabama Crimson Tide, noch gegeben sein.

Pick 4 – Atlanta Falcons: Justin Fields, QB, Ohio State

Die Falcons stehen kurz vor einem Rebuild. Bei dem Gedanken an einen Trade ihrer Superstars QB Matt Ryan und QR Julio Jones, benötigt die Franchise aus Atlanta neue Stützen für ihr Team. Einer davon, soll Justin Fields von den Ohio State Buckeyes werden. Der mobile Quarterback, lässt die Fans, sich zu Erinnerungen an den einstigen Superstar und so mobilen Quarterback Michael Vick hinreißen.

Pick 5 – Cincinnati Bengals: Ja’Marr Chase, WR, LSU

Auch die Bengals setzen, wie schon die Dolphins zuvor, auf ein altbewährtes Spielverständnis. Mit Ja’Marr Chase holen sie einen altbekannten Teamkollegen von Quarterback Joe Burrow nach Cincinnati. Chase wird keine Anlaufschwierigkeiten mit Burrow haben und direkt als WR1 einschlagen.

Pick 6 – Philadelphia Eagles: Micah Parsons, LB, Penn State

Die Eagles kommen aus einer sehr ernüchternden Saison. Gerade die Siegermentalität auf dem Spielfeld wurde von den Fans des Superbowl Siegers 2018 schmerzlich vermisst. Mit dem Linebacker und Defensive Leader der Penn State, Micah Parsons, erhoffen sich die Eagles, die Defensive Aggressivität auf das Spielfeld zurück zu holen.

Pick 7 – Detroit Lions: Zach Wilson, QB, BYU

Auch die Detroit Lions zählen zu den Teams, welche vor einem erneuten Rebuild stehen. Mit neuem Headcoach und General Manager möchten die Lions erneut ihre Zukunft positiv beeinflussen. Dabei entscheidet man sich im Draft mit Zach Wilson von der BYU für einen neuen jungen Quarterback.

Pick 8 – Carolina Panthers: Patrick Surtain II, CB, Alabama

Die Panthers nutzen ihre Chance und wählen an 8ter Stelle, den wohl besten Cornerback des Drafts. Patrick Surtain II soll sich in der nächsten Saison um die Top-Widereceiver kümmern und seiner Defensive Front, so mehr Zeit für den Pass-Rush erarbeiten.

Pick 9 – Denver Broncos: Gregory Rousseau, DE, Miami

Nach den Carolina Panthers haben auch die Denver Broncos Glück und sichern sich ebenfalls den besten Spieler einer Position. Mit Gregory Rousseau aus Miami kommt ein dominanter und entwicklungsfähiger Defensive End. Rousseau hat sich entschieden die College Saison 2020 aufgrund der Covid-19 Pandemie auszusetzen. Im Jahr 2019 gehörte er jedoch mit 15,5 Sacks, hinter Chase Young, der zweitgefährlichste Pass-Rusher im College Football.

Pick 10 – Dallas Cowboys: Kwity Paye, DE, Michigan

Rousseau wäre wohl auch die Wahl der Cowboys gewesen. Nachdem dieser vom Board ist, entscheiden sich die Cowboys dennoch für einen Defensive Ende. Die Wahl fällt auf Kwity Paye von den Michigan Wolverines. Der 22-jährige soll im Pass-Rush die Abhängigkeit von Top-Verdiener DeMarcus Lawrence etwas relativieren.

Pick 11 – New York Giants: Jaylen Waddle, WR, Alabama

Nachdem man im letzten Jahr die Offensive Line gestärkt hat und dem jungen Giants Quarterback Daniel Jones so, schon deutlich geholfen hat, darf sich Jones auch dieses Jahr wieder freuen. Mit der Wahl von Alabamas Jaylen Waddle bekommt Jones eine neue Waffe im Passspiel. Waddle gilt als Geheimtipp unter den Top-Receivern und hat definitiv Big-Play Potenzial. Mit seiner Schnelligkeit wird der Playmaker schon jetzt von einigen Analysten mit NFL-Superstar Tyreek Hill verglichen.

Pick 12 – San Francisco 49ers: Jaycee Horn, CB, South Carolina

An 12ter Stelle in Runde eins stärken die 49ers ihre Passverteidigung und entscheiden sich für Jaycee Horn. Der 6’1″ große Cornerback hat die nötige Größe und Physis um sich mit den Top-Receivern der NFL zu messen.

Pick 13 – Los Angeles Chargers: Samuel Cosmi, OT, Texas

Auch die Los Angeles Chargers entscheiden sich dazu, den Schutz für ihren neuen Franchise Quarterback Justin Herbert zu erhöhen. Der Offensive Tackle Samuel Cosmi von den Texas Longhorns scheint die richtige Wahl zu sein. Der 6’7″ große und 310lbs schwere Offensive Liner soll neben dem Schutz der Pocket auch ein Vorgriff, für ein hoffentlich bald wieder erstarktes Laufspiel sein. Bei den Longhorns wurde er besonders auch für die Öffnung von Laufrouten geschätzt.

Pick 14 – Minnesota Vikings: Jaelan Phillips, DE, Miami

Mit dem Defensive End Jaelan Philips holen sich die Vikings einen Defensive End mit einer guten Kombination aus Größe (6’5″), Statur (258lbs) und Athletik ins Team. Zusammen mit einer guten Technik, helfen dem jungen Defensive End seine körperlichen Voraussetzungen immer wieder, Mismatch-Situationen zu erzeugen. Nachdem die Miami Hurricanes mit Gregory Rousseau in dieser Saison auf ihren besten Pass-Rusher verzichten mussten, gelang es Phillips in dessen Rolle zu schlüpfen. So zeigte der eigentlich so starke Run-Defender, ungewohnte Pass-Rush Fähigkeiten (8 Sacks).

Pick 15 – New England Patriots: Kyle Pitts, TE, Florida

Das erste Jahr nach Tom Brady war schlichtweg ein Desaster. Auch die Verpflichtung des erfahrenen Quarterbacks Cam Newton konnte den Verlust von Brady nicht kompensieren. Insbesondere die Passsicherheit ließ mehr als nur zu wünschen übrig. Doch während viele Analysten mit der Auswahl eines neuen Quarterbacks rechnen, machen die Patriots wieder einmal Patriots-Sachen. Mit Kyle Pitts holen die Patriots den besten Tight End des Drafts und wollen so, mit einem neuen starken Tight End, an alte Erfolge anknüpfen. Gleichzeitig hofft man, dass Alabama Quarterback Mac Jones bis zum nächsten, eigenen Pick in der zweiten Runde fällt.

Pick 16 – Arizona Cardinals: Caleb Farley, CB, Virginia Tech

In Arizona arbeitet man im NFL-Draft 2021 daran, die Passverteidigung zu stärken. Caleb Farley von der Virginia Tech soll nach 6 Interceptions in 2 College-Jahren auch in der NFL für Turnover sorgen und so den Ball zurück in die Hände von Kyler Murray bringen.

Pick 17 – Las Vegas Raiders: Dylan Moses, LB, Alabama

Auch die Raiders machen einen klassischen Raiders Move. Mit Dylan Moses schlägt man erneut bei einem Mentalitäts-Spieler zu. Der Linebacker kommt von der Alabama Crimson Tide und soll noch mehr Siegermentalität ins Team von Jon Gruden bringen.

Pick 18 – Miami Dolphins: Wyatt Davis, G, Ohio State

Nachdem sich die Dolphins schon die Dienste des wohl besten Widereceiver gesichert haben, bauen sie mit dem 18 Pick weiter auf ihre Offense. Wyatt Davis gilt als einer der besten Interior Oliner und soll dem Zusammenspiel von Tua Tagovailoa und dem amtierenden Heisman Trophy Gewinner, DeVanta Smith, mehr Zeit verschaffen.


Die nächsten Picks stehen noch nicht final fest und wurden anhand der FPI (Football Power Index) Vorhersagen geordnet. Stand: 04.01.21
Der FPI berechnet den weiteren Saisonverlauf anhand der bisherigen Team-Performances.

Pick “19” – Washington Football Team: Terrace Marshall Jr., WR, LSU

Das Washington Football Team stellt eine der stärksten Defensive Reihen der Liga. Nicht zuletzt durch die sehr Defensive geprägten Drafts der letzten Jahre. Auf der anderen Seite des Balls, fehlt dem Team jedoch ein echter Playmaker. Mit Terrace Marshall Jr. hofft man die Lösung zu finden. Der 6’4″ große LSU Receiver soll schon kurzfristig in die Rolle des WR1 hineinwachsen.

Pick “20” – Chicago Bears: Jalen Mayfield, OT, Michigan

Die Franchise der Chicago Bears zählt ebenfalls zu den Kandidaten für einen neuen Quarterback. Nach den inkonstanten Auftritten von Mitchell Trubisky, geht man jedoch auf Nummer sicher und bevorzugt einen erfahrenen Quarterback. Die QB Position wird also in der Offseason durch einen Free Agent oder Trade-Kandidaten geschlossen. Im Draft fällt die Wahl auf Michigans Jaylen Mayfield für die Offensive Line.

Pick “21” – Indianapolis Colts: Rodarius Williams, CB, Oklahoma State

Bei den Colts ist man dieses Jahr auf der Suche nach einem Partner für den 2019 gedrafteten Rock Ya-Sin. Rodarius Williams von der Oklahoma State soll gemeinsam mit Rock Ya-Sin den gegnerischen Receivern das fürchten lernen. Mit seiner aggressiven Spielweise könnte der 6’0″ große Cornerback die Defense der Colts nochmal ein Stück aufwerten.

Pick “22” – Jacksonville Jaguars: Liam Eichenberg, OT, Notre Dame

Die Jaguars sicherten sich den 1st Round Pick im Trade von Jalen Ramsey mit den Los Angeles Rams.

Die Jacksonville Jaguars stehen ganz klar im Zeichen Rebuild. Mit Trevor Lawrence hat man sich, mit dem allerersten Pick, schon den wohl besten Nachwuchsquarterback der letzten Jahre gesichert. Mit Notre Dame’s Liam Eichenberg stärkt man, direkt mit dem nächsten Pick, seine Offensive Line. Ziel ist es, Lawrence schon im Rookie-Jahr das Feld für eine erfolgreiche NFL Zukunft zu bereiten.

Pick “23” – Cleveland Browns: Carlos Basham, DE, Wake Forest

An Nummer 23 wählen die Cleveland Browns Carlos Basham. Defensive End, Wake Forest. Basham fällt weder in seinen Statistiken, noch in seiner Spielweise groß auf. Dennoch gilt er als zuverlässiger Defensive End, der sowohl im Pass-Rush, als auch in der Run-Defence Potenzial nachweisen kann. Besonders seine 2019er Saison mit 11 Sacks, 3 Passverteidigungen, 57 Total-Tackles und 3 erzwungene Fumbles blieb nachhaltig im Gedächtnis.

Pick “24” – Tennessee Titans: Rashad Weaver, DE, Pittsburgh

Auch die Titans sichern sich gleich in der ersten Runde einen Pass-Rusher. Pittsburghs Rashad Weaver soll nach 17 Sacks in drei College-Jahren den Pass-Rush der Titans aufwerten. Mit einem guten ersten Schritt beim Snap, stellt der 6’5″ große und 270lbs schwere Weaver auch die Offensive Lines der NFL auf eine Probe.

Pick “25” – New York Jets: Travis Etienne, RB, Clemson

Die Jets sicherten sich den 1st Round Pick im Trade von Jamal Adams mit den Seattle Seahaws.

Nach der gescheiterten “Ehe” mit Runningback Le’Veon Bell, versuchen es die Jets erneut mit einem dynamischen und flexiblen Runningback. Clemson’s Travis Etienne geht in diesem Jahr als erster Runningback vom Board und soll der Jets Offense noch mehr Variabilität verschaffen. Etienne hat gleichermaßen stärken im Laufspiel, wie auch im Passfang. Mit seiner Dynamik und Playmaking-Fähigkeiten soll er die Gegner immer wieder vor Aufgaben stellen und gleichzeitig mehr Freiräume für Quarterback Sam Darnold schaffen. Bei den Clemson Tigers zählte er zur festen Größe im Offensive Gameplay und überzeugte über 4 Jahre mit insgesamt 4.952 Rushing Yards und 70 Rushing Touchdowns, sowie 1.155 Receiving Yards und 8 Receiving Touchdowns.

Pick “26” – Baltimore Ravens: Andre Cisco, S, Syracuse

In Baltimore setzt man weiter auf eine gefürchtete Defense. Mit Andre Cisco holen die Ravens einen Playmaking Saftey aus Syracuse, der als besonders sicherer Tackler gilt. In 24 Spielen über drei Jahre brachte Cisco jedoch neben 136 Total-Tackles auch 14 Passverteidigungen, 2 erzwungene Fumbles und 13 Interceptions für sein Team aufs Board.

Pick “27” – Tampa Bay Buccaneers: Aidan Hutchinson, DE, Michigan

Zeit für eine Stärkung der Defense. Nachdem man bei Tampa in der aktuellen Saison die Offense mit Tom Brady, Rob Gronkowski und Antonio Brown geboostet hat, konzentriert man sich mit dem ersten Pick des Drafts auf die Defense. Dabei entscheidet man sich am Ende der ersten Draftrunde für Power-Rusher Aidan Hutchinson, den Defensive End von den Michigan Wolverines.

Pick “28” – Pittsburgh Steelers: Jeremiah Owusu-Koramoah, LB, Notre Dame

Der Butkus-Award Gewinner 2020, Jeremiah Owusu-Koramoah, geht in der ersten Runde zu den Pittsburgh Steelers. Damit entscheiden sich die Steelers für einen flexiblen Linebacker, welcher gemeinsam mit Devin Bush das neue junge Herzstück der Defense bilden soll. Notre Dame’s Koramoah (6’1″) hat, wie auch Devin Bush (5’11”), nicht die optimale Größe für einen Linebacker, ist jedoch ähnlich dynamisch wie sein neuer Teamkollege. Mit seiner Stärke in der Verteidigung gegen Slot Receiver, hilft er im Rücken der Front-4 für Ordnung zu sorgen.

Pick “29” – Buffalo Bills: Christian Barmore, DL, Alabama

In einer erfolgreichen Saison mit dem lange erhofften Playoff-Einzug überzeugte vor allem die Offense rund um Quarterback Josh Allen und Widereceiver Stefon Diggs, der sofort in seinem ersten Jahr voll eingeschlagen ist. Im NFL-Draft 2021 entscheiden sich die Bills daher für einen Defensive Spieler. Christian Barmore von der Alabama Crimson Tide soll helfen die Defensive Line aufzuwerten. Der Defensive Tackle gilt als besonders schwer zu blocken. Seine Power erlaubt es ihm immer wieder gefährlich in die Lücken der Offensive Lines vorzustoßen und so Gefahr für den gegnerischen Quarterback auszustrahlen.

Pick “30” – New Orleans Saints: Paris Ford, S, Pittsburgh

Die New Orleans Saints holen sich den zweiten Saftey des Abends. Die Wahl fällt dabei auf Pittsburgh’s Paris Ford. Mit seiner extrem physischen Spielweise wird er als optimale Ergänzung fürs Team aus New Orleans gesehen. Ford ist nahezu immer in der Nähe des Balls zu finden und hat keine Hemmungen vor harten Tackles. Seine Emotionen und Einstellung zum Spiel führen zu einer ausgeprägten Siegermentalität.

Pick “31” – Green Bay Packers: Alex Leatherwood, OT, Alabama

Die Packers wählen Offensive Tackle Alex Leatherwood und stärken damit ihr Depth Chart auf der Offensive Line. Leatherwood kommt von einer traditionell starken Offensive Line der Alabama Crimson Tide und hat bereits Erfahrungen auf der Tackle und Guard Position gesammelt. Er ist sicher im Pass-Block und ausgesprochen stark im Run-Block.

Pick “32” – Kansas City Chiefs: Shaun Wade, CB, Ohio State

In Kansas bedient man sich mit Shaun Wade an einem unserer Geheimtipps auf der Cornerback Position. Wade wurde im letztjährigen College-Halbfinale aufgrund gefährlichen Spiels gegen Clemson’s Trevor Lawrence vom Spielfeld verwiesen. Die nachträglich als unberechtigt herausgestellte Strafe, war der Game-Changer des Spiels, welches schlussendlich die Clemson Tigers für sich entschieden. Die Story um den Hit und die angeblich “unkontrollierten” Emotionen Wade’s wirkten sich nachhaltig auf die Draft-Wertungen des jungen Cornerbacks aus. Die Chiefs landen mit Shaun Wade einen Treffer und holen sich einen potenziellen Leader in ihre Reihen. Der Cornerback markierte in drei Jahren für die Ohio State Buckeyes 85 Total-Tackles, 18 Passverteidigungen, 2 Sacks, 2 erzwungene Fumbles und 6 Interceptions.

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former Ohio State Buckeyes quarterback (1) Justin Fields is projected to go in the 1st Round of the NFL,

Post-Super Bowl Mock Draft: Etliche QBs werden früh gepickt

Nachdem die Saison 2020 nun offiziell abgeschlossen ist, ist es an der Zeit einen Blick auf einen der spannendsten Tage im NFL Kalender zu werfen.

Im Folgenden findest du einige Prognosen, wie sich die erste Runde des NFL Draft 2021 entwickeln könnte.

1. Jacksonville Jaguars – Trevor Lawrence, QB, Clemson

Lawrence steht seit Beginn seiner Clemson-Karriere an der Spitze der Draft Boards 2021, und er hat in den letzten Jahren nichts getan, um das zu ändern. Ihn mit der Nr. 1 in diesem Draft zu bekommen, ist eine Chance für die Jaguars, das Franchise zu verändern.

2. New York Jets – Zach Wilson, QB, BYU

Wenn sich die Jets nicht für Deshaun Watson entscheiden, werden sie im April den zweitbesten Quarterback ins Visier nehmen. Ob das nun Wilson oder Justin Fields ist, steht noch nicht fest, obwohl das BYU-Produkt mehr Möglichkeiten bietet und besser zu dem neuen Headcoach Robert Saleh und Offensive Coordinator Mike LaFleur passt.

3. Miami Dolphins (von Houston) – Ja’Marr Chase, WR, LSU

Die Möglichkeit, dass DeVonta Smith mit seinem College-Teamkollegen Tua Tagovailoa in Miami wiedervereint wird, sorgt für Schlagzeilen, aber hier wählen die Dolphins stattdessen den explosiven Receiver Chase. Der LSU-Star setzte die Saison 2020 aus, nachdem er 2019 den Biletnikoff Award als bester Receiver des College-Footballs gewonnen hatte. Er würde Miamis Passing-Attacke sofort einen dringend benötigten Ruck geben.

4. Atlanta Falcons – Justin Fields, QB, Ohio State

Es sieht nicht so aus, als würde Matt Ryan noch irgendwo anders hingehen, aber die Falcons müssen die seltene Gelegenheit nutzen und einen Top-Quarterback draften. Fields könnte sich langsam hinter dem Routinier entwickeln, bevor er diese Organisation in die Zukunft führt.

5. Cincinnati Bengals – Penei Sewell, OT, Oregon

Da Chase nicht mehr auf dem Board ist, kann Cincinnati eine Offensive Line aufrüsten, die auch 2020 wieder unterdurchschnittlich war. Die Bengals haben vor zwei Jahren Jonah Williams gedraftet, aber Sewell ist zu talentiert, um ihn nicht zu draften. Einer der beiden kann in der kommenden Saison auf die rechte Seite wechseln.

6. Philadelphia Eagles – Patrick Surtain II, CB, Alabama

Die Eagles haben seit 2002 keinen Cornerback mehr in der ersten Runde ausgewählt, und diese Serie endet mit Surtain aus Alabama. Der Sohn eines ehemaligen NFL All-Pros ist ein perfekter Kandidat, der die schlechte Secondary der Eagles sofort verstärken würde.

7. Detroit Lions – Trey Lance, QB, North Dakota State

Dass die Lions im Zuge des Matthew Stafford-Deals zusätzliche Draft Picks erhielten, um Jared Goff zu verpflichten, sagt alles, was wir über dessen Status in Detroit wissen müssen. Der ehemalige Quarterback der Rams wird eine Chance bekommen, sich zu beweisen, aber das sollte die Lions nicht davon abhalten (und wird sie wahrscheinlich auch nicht davon abhalten), sich abzusichern und einen anderen jungen Quarterback zu holen, der sich mit ihm messen kann.

8. Carolina Panthers – Kyle Pitts, TE, Florida

Pitts ist einer der besten Offensive Player in diesem Jahr, unabhängig von der Position. Er wäre eine spannende Ergänzung für Joe Bradys Offense in Carolina. Tight Ends werden nicht oft unter den Top-10 ausgewählt, aber der ehemalige Gator besitzt alle Voraussetzungen, um nach einer produktiven College-Karriere in der ersten Runde genommen zu werden. Pitts füllt auch eine große Lücke bei den Panthers.

9. Denver Broncos – Caleb Farley, CB, Virginia Tech

Die Broncos brauchen dringend einen Cornerback, und Farley ist die perfekte Wahl. Vic Fangio liebt große, stämmige Spieler auf dieser Position, und der 1,90 Meter große und 94kg schwere Caleb Farley wird sich sofort in Denvers Secondary einfügen. Seine Robustheit wird ein großer Vorteil für ein Broncos-Team sein, das zweimal im Jahr auf Patrick Mahomes, Justin Herbert und Derek Carr trifft.

10. Dallas Cowboys – Gregory Rousseau, EDGE, Miami

Die Cowboys brauchen Hilfe in ihrer Defense, die in der vergangenen Saison bei den zugelassenen Punkten unter den letzten fünf lag. Rousseau ist ein vielseitiger Pass-Rusher, der sich gegenüber von DeMarcus Lawrence aufstellen könnte, während er die Front Four von Dallas deutlich aufwertet.

11. New York Giants – DeVonta Smith, WR, Alabama

Receiver werden nicht als New Yorks größter Bedarf in dieser Offseason angesehen, aber Dave Gettleman und Co. würden sich schwer tun, einen Spieler mit Smiths Fähigkeiten nicht auszuwählen. Der amtierende Heisman Trophy Gewinner könnte leicht ein Top-10 Pick werden, was bedeutet, dass dies ein ausgezeichneter Value-Pick ist.

12. San Francisco 49ers – Rashawn Slater, OT, Northwestern

Sollte Trent Williams in der nächsten Saison nicht nach San Francisco zurückkehren, wäre Slater eine hervorragende Besetzung für die Offensive Line der 49ers. Kyle Shanahan würde die Vielseitigkeit lieben, da Slater sowohl Tackle als auch Guard spielen kann.

13. Los Angeles Chargers – Alijah Vera-Tucker, OL, USC

Es fühlt sich so an, als würden wir das jedes Jahr sagen, aber der Roster der Chargers hat mehr Talent, als man denkt – vor allem, weil die Quarterback-Position jetzt geklärt ist. Die Offensive Line mit einem Talent wie Vera-Tucker zu besetzen, könnte den Wiederaufbauprozess des Clubs erheblich beschleunigen.

14. Minnesota Vikings – Kwity Paye, Edge, Michigan

Obwohl ihnen in der vergangenen Saison Danielle Hunter fehlte, könnte der Pass-Rush der Vikings nach nur 23 Sacks eine Verstärkung gebrauchen. Mit seiner Größe, Stärke und Athletik hat Paye wahrscheinlich das größte Potenzial unter den Edge Defendern seines Jahrgangs.

15. New England Patriots – Jaylen Waddle, WR, Alabama

Der Passangriff der Patriots war nach dem Weggang von Tom Brady nach Tampa Bay kaum noch zu sehen. Jaylen Waddle wird das Spiel ändern und eine wichtige Waffe für den Quarterback der Patriots in der nächsten Saison werden.

16. Arizona Cardinals – Christian Barmore, DL, Alabama

Da Larry Fitzgerald möglicherweise in Rente geht, wäre ein Receiver hier verlockend. Aber ein Defensive Lineman bleibt ein weitaus wichtigerer Spieler für die Cardinals. Barmore ist der neueste Top-Lineman, der aus Alabama kommt, und er würde Arizona einen potenziellen All-Down-Spieler an der Front bescheren.

17. Las Vegas Raiders – Christian Darrisaw, OT, Virginia Tech

Kolton Miller und Trent Brown sind derzeit als Offensive Tackles der Raiders eingeplant, aber letzterer könnte in dieser Offseason entlassen werden, um 14 Millionen Dollar zu sparen. Brown hat in den letzten zwei Jahren 16 Spiele verpasst, und Darrisaw wäre ein günstigerer und zuverlässigerer Right Tackle.

18. Miami Dolphins – Travis Etienne, RB, Clemson

Nach der Verpflichtung von Chase an Nummer 3 kann Miami seine Offene aufstocken und Etienne auswählen. Der Clemson-Star ist einer der produktivsten College Running Backs aller Zeiten, und seine Schnelligkeit und seine Fähigkeit zum Big Play werden ihn sofort zu einem Fan-Liebling machen.

19. Washington – Rashod Bateman, WR, Minnesota

Bateman erzeugt nicht so viel Hype wie einige der anderen Top-Passfänger in diesem Draft, aber er ist sehr wohl im Gespräch. Ihn als Gegenspieler von Terry McLaurin zu verpflichten, würde Washingtons neuen Quarterback – wer auch immer das sein wird – in die Lage versetzen, erfolgreich zu sein.

20. Chicago Bears – Mac Jones, QB, Alabama

Chicago ist im Rennen um Carson Wentz beteiligt. Wenn die Bears den unzufriedenen Eagles-Quarterback nicht bekommen, könnten sie einen Quarterback in der ersten Runde auswählen. Jones’ Werte steigen und er könnte ein Erstrunden-Pick werden, nachdem die vier anderen Top-Quarterbacks nicht mehr zu haben sind.

21. Indianapolis Colts – Jalen Mayfield, OT, Michigan

Die Colts brauchen nach dem Rücktritt von Anthony Castonzo einen Tackle. Mayfield aus Michigan ist ein facettenreicher Offensive Lineman, der sowohl Tackle als auch Guard spielen kann.

22. Tennessee Titans – Jaelan Phillips, Edge, Miami

Tennessees Bemühungen, den Pass Rush in der letzten Saison aufzurüsten, haben nicht funktioniert, da Jadeveon Clowney und Vic Beasley beide gefloppt sind. Die Position bleibt auch in dieser Offseason ein großes Problem, und Phillips wäre ein weiterer athletischer Edge Rusher neben Harold Landry.

23. New York Jets (von Seattle) – Micah Parsons, LB, Penn State

Parsons wird weithin als einer der besten Spieler unter den diesjährigen Draft-Kandidaten angesehen, aber er könnte aufgrund seines Charakters und seines Verhaltens abseits des Spielfelds auf dem Board nach unten rutschen. Der ehemalige Penn State Spieler sieht immer noch wie ein First-Rounder aus, also könnten die Jets hier ein Schnäppchen machen.

24. Pittsburgh Steelers – Teven Jenkins, OT, Oklahoma State

Wenn die Steelers wirklich eine weitere Saison mit Big Ben spielen wollen, ist es besonders wichtig, den alternden, kaum beweglichen Quarterback aufrecht zu halten. Jenkins würde Pittsburghs Offensive Line dringend benötigten Nachwuchs hinzufügen. Außerdem wäre er der dritte Oklahoma State Spieler am Roster der Steelers.

25. Jacksonville Jaguars (von den L.A. Rams) – Trevon Moehrig, S, TCU

Nachdem sich die Jaguars mit der Nummer 1 um die Quarterback-Position gekümmert haben, gibt es immer noch jede Menge Löcher, die die Jaguars stopfen müssen. Warum also nicht einen der vielseitigsten Verteidiger im Draft wählen? Moehrig könnte ein Grundstein für die Defense sein, die Jacksonville neu aufbauen will.

26. Cleveland Browns – Jeremiah Owusu-Koramoah, LB, Notre Dame

Owusu-Koramoah genoss eine bahnbrechende Saison im Jahr 2020 und entwickelte sich zu einem der besten Linebacker im College Football. Seine Instinkte, seine Athletik und seine Vielseitigkeit könnten ihn in die Top 20 bringen, so dass die Browns mit dem ehemaligen Star der Fighting Irish ihren wohl größten Bedarf decken.

27. Baltimore Ravens – Azeez Ojulari, Edge, Georgia

Dieser Pick scheint fast zu perfekt für die Ravens zu sein. Ojulari zeigte Ansätze von einem Top-10 Talent, aber er ist etwas zu schmächtig und braucht mehr Beständigkeit. Seine Fähigkeiten in das System von Baltimore einzubringen, könnte sich bezahlt machen.

28. New Orleans Saints – Kadarius Toney, WR, Florida

Drew Brees möglicher Rücktritt macht den Quarterback zum Hauptaugenmerk in New Orleans, aber es gibt nicht viele Optionen so spät in der ersten Runde. Ein einzigartiges Talent wie Toney – dessen Spielmacherfähigkeiten auf dem ganzen Feld eingesetzt werden können – könnte genau das sein, was die Saints brauchen, um den Übergang mit Taysom Hill oder Jameis Winston zu erleichtern.

29. Green Bay Packers – Jaycee Horn, CB, South Carolina

Die Packers müssen ihre Probleme an der Cornerback Position lösen. Kevin King wird ein Free Agent, obwohl auch er gegen Ende der vergangenen Saison und in den Playoffs schlechte Leistungen zeigte. Unabhängig davon, was Green Bay mit King macht, wäre es ein großartiger Schachzug, einen Spieler von Horns Kaliber auf einer kritischen Position zu wählen.

30. Buffalo Bills – Levi Onwuzurike, DT, Washington

Der Roster der Bills ist von Vorne bis Hinten ziemlich solide, was es ihnen erlaubt, das beste verfügbare Talent an dieser Stelle zu nehmen. Die Wahl fällt wahrscheinlich auf den Alabama Running Back Najee Harris oder Onwuzurike. Der Kandidat aus Washington erhält den Zuschlag und wird der Defensive Line der Bills die dringend benötigte Tiefe verleihen.

31. Kansas City Chiefs – Alex Leatherwood, OT, Alabama

Da Eric Fisher aufgrund eines Achillessehnenrisses wahrscheinlich den größten Teil der Saison 2021 verpassen wird, decken die Chiefs am Ende der ersten Runde ein dringend zu stopfendes Loch und schauen gleichzeitig in die Zukunft. Leatherwood hat auch Erfahrung als Guard gesammelt, so dass er eine andere Position aufwerten würde, falls Fisher vorzeitig zurückkehren sollte.

32. Tampa Bay Buccaneers – Asante Samuel Jr., CB, Florida State

Samuel würde die Verjüngung in Tampa Bays Secondary fortsetzen und Todd Bowles einen weiteren Spielmacher an die Hand geben.


Ohio State’s Justin Fields meldet sich für den Draft

Nach Trevor Lawrence hat sich nun auch der zweite Star-Quarterback aus dem College Football für den NFL-Draft 2021 angemeldet. Auch Justin Fields wird seinen nächsten Karriereschritt angehen und die Ohio State Buckeyes, nach zwei Jahren, in Richtung NFL verlassen.

Justin Fields

Position: QB
Spielertyp: Mobiler Playmaker
Größe: 6-3 ft. (ca. 1,91m)
Gewicht: 228 lbs. (ca. 103kg)
Voraussichtliche Draft Runde: Top-5

Die Zeit am College

Justin Fields gilt, nach Trevor Lawrence, als der talentierteste Nachwuchsquarterback der abgelaufenen College-Saison. Damit wird sein Talent größer eingeschätzt, als das von Alabama’s Mac Jones, der im Gegensatz zu Fields zu den Finalisten im Rennen um die begehrte Heisman Trophy zählte.

Nachdem Fields seine College-Karriere bei den Georgia Bulldogs begann, zog es ihn bereits nach seinem Freshman-Jahr weiter. Ein Ortswechsel und damit bessere Entwicklungsmöglichkeiten sollten her. Die Wahl fiel auf die Ohio State Buckeyes. Dort sollte er schon in seinem ersten Jahr zur Hochform auflaufen. Mit 3.273 Passing Yards und 41 Touchdowns, bei lediglich 3 Interceptions, überzeugte er auf ganzer Linie. Hinzu kamen, im gleichen Jahr, 484 Rushing Yards und 10 Rushing Touchdowns. Die Leistungen des Juniors waren so dominant, dass er 2019 gar unter den Finalisten für die Heisman Trophy, die Auszeichnung für den besten Collegespieler des Jahres, stand. Gewonnen hat die begehrte Trophäe am Ende LSU’s Joe Burrow, der nur wenig später als No.1 Pick Overall in die NFL wechseln sollte.

Mit Justin Fields in der Poket, gewann die Ohio State zwei Big Ten Titel und schaffte es zwei mal in Folge in die College Football Playoffs. Dabei mussten sich die Buckeyes im Halbfinale 2019 noch den Clemson Tigers geschlagen geben, bevor sich das Team um Fields in dieser Saison revanchierte. Mit einem überzeugenden Halbfinalsieg gegen die Tigers, zogen die Buckeyes in diesem Jahr in das Finale um die National Championship ein. Im Spiel um den Titel gegen die Alabama Crimson Tide, musste sich das Team der Buckeyes jedoch geschlagen geben. Fields ging körperlich angeschlagen in das Finale. Eine Rippenverletzung aus einem Zusammenprall im Halbfinale, schränkte ihn in seiner Mobilität sichtbar ein.

Der Spielertyp Justin Fields

Doch welchen Spielertyp kann die NFL erwarten?

Justin Fields gilt als Playmaker, der das besondere Etwas hat und ein Spiel alleine entscheiden kann. Fields ist athletisch, dynamisch und spielt unfassbar mobil. Damit stellt er die gegnerische Defense, die jederzeit mit einem Lauf rechnen muss, dauerhaft vor Herausforderungen. Nachdem vor allem die Passungenauigkeit und die Ineffektivität in der Redzone Grund für die letztjährige Halbfinalniederlage gegen die Clemson Tigers waren, konnte sich Fields in diesem Jahr, diesbezüglich deutlich steigern. Die diesjährige Halbfinal-Revanche gegen die Tigers zeigt, wie dominant der mobile Quarterback sein Team über den Platz führen kann. Hauptfaktor des Finaleinzugs sollte ausgerechnet die Effektivität im Redzone-Passspiel sein.

Trotz der enttäuschenden Finalniederlage gegen Alabama, wird Fields eine große Zukunft in der NFL vorausgesagt. Er bringt viel Talent mit. Hat gute Ansätze und ein starkes Skill-Set. Dennoch benötigt der junge Quarterback noch einige Entwicklungsschritte, bevor er sein Talent auch auf dem Feld in konstanter Weise in Zählbares ummünzen kann. Ein Entwicklungsjahr in der NFL, hinter einem erfahrenen Veteranen, könnte Fields durchaus gut tun. In unserem ersten Mock-Draft des Jahres, geht Justin Fields an 4ter Stelle zu den Atlanta Falcons.

Statistiken:

Season Team CMP ATT CMP % YDS AVG TD INT SACK RTG
2018 UGA 27 39 69,2 328 8,4 4 4 173,7
2019 OSU 238 354 67,2 3.273 9,2 41 3 31 181,4
2020 OSU 158 225 70,2 2.100 9,3 22 6 21 175,6
Career   423 618 68,4 5.701 9,2 67 9 56 178,8

Die Bekanntmachung erfolgte am Montag von Fields selbst über Twitter:

Wir benötigen Ihre Zustimmung um den Inhalt von Twitter laden zu können.

Mit dem Klick auf den Dienst werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Twitter [Twitter Inc., USA] der Twitter-Dienst angezeigt, auf Ihrem Endgerät Skripte geladen, Cookies gespeichert und personenbezogene Daten erfasst. Damit kann Twitter Aktivitäten im Internet verfolgen und Werbung zielgruppengerecht ausspielen. Es erfolgt eine Datenübermittlung in die USA, diese verfügt über keinen EU-konformen Datenschutz. Weitere Informationen finden Sie hier.

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NFL Draft 2021 – Declaration Tracker

Das große Finale der College Football Season steht mit dem National Championship Game kurz bevor. Die reguläre Season ist, sowie eine Vielzahl von Bowl Games sind bereits beendet und nach kurzem Durchatmen richten sich alle Augen auf die Vorbereitungen auf die neue Season. Doch die neue College Season ist nicht das Ziel von jedermann. Die Seniors beenden ihre College Karriere und planen ihre weitere berufliche und private Zukunft. Auf dem Footballfeld und/oder neben dem Footballfeld.

Doch nicht nur die Seniors machen sich Gedanken über ihre Zukunft. Auch einige Underclassmen denken über ihre Zukunft nach. Das große Ziel scheint klar. Eine Karriere in der größten Football Liga der Welt – Der NFL. Die Deadline für Underclassmen, um sich für den NFL Draft 2021 anzumelden ist der 18. Januar 2021. Haltet euch über alle Anmeldungen auf dem Laufenden.

Hinweis:
Die NCAA Division I hat allen Sportstudenten, deren Sport hauptsächlich im Herbst-Zeitraum stattfindet, ein zusätzliches Jahr der Berechtigung am College-Sport gewährt. Das bedeutet, dass Seniors, deren Saison verschoben oder aufgrund der anhaltenden Covid-19 Pandemie unterbrochen wurde, die Möglichkeit haben für die Saison 2021 zu ihrem College zurückzukehren.

 

NFL Draft 2021 – Declaration Tracker

 

Arizona State

Christian Barmore, DT
Mac Jones, QB
Patrick Surtain II, CB
Jaylen Waddle, WR

Arizona State

Aashari Crosswell, S

Auburn

Anthony Schwartz, WR
Jamien Sherwood, S
Seth Williams, WR

Boston College

Hunter Long, TE
Isaiah McDuffie, LB

Buffalo

Jaret Patterson, RB

BYU

Brady Christensen, OT
Dax Milne, WR
Zach Wilson, QB

Cincinnati

James Hudson, OT

Clemson

Jackson Carman, OT
Trevor Lawrence, QB

Colorado

William Sherman, OT

Colorado State

Warren Jackson, WR

Duke

Chris Rumph II, DE

East Carolina

Blake Proehl, WR

Florida

Evan McPherson, K
Kyle Pitts, TE
Marco Wilson, CB

Florida A&M

Calvin Ashley, OL

Florida State

Joshua Kaindoh, DE
Asante Samuel Jr., CB

Georgia

Trey Hill, C
Azeez Ojulari, DE
Eric Stokes, CB
Jamie Newman, QB

Illinois

Kendrick Green, OG

Indiana

Jamar Johnson, S
Stevie Scott III, RB

Iowa

Daviyon Nixon, DT

Kansas

Pooka Williams Jr., RB

Kansas State

Wyatt Hubert, DE

Kent State

Isaiah McKoy, WR

Kentucky

Jamin Davis, LB
Kelvin Joseph, CB

Louisiana Tech

Milton Williams, DE

Louisville

Tutu Atwell, WR
Javian Hawkins, RB

LSU

Ja’Marr Chase, WR
Terrace Marshall Jr., WR
Tyler Shelvin, DT
Kary Vincent Jr., CB

Marshall

Darrius Hodge, DE
Brenden Knox, RB

Memphis

Kenneth Gainwell, RB

Miami

Brevin Jordan, TE
Jaelan Phillips, DE
Gregory Rousseau, DE

Michigan

Jalen Mayfield, OL
Cameron McGrone, LB
Ambry Thomas, CB

Michigan State

Shakur Brown, CB

Minnesota

Rashod Bateman, WR
Benjamin St-Juste, CB

Mississippi

Elijah Moore, WR

Mississippi State

Marcus Murphy, S

Missouri

Nick Bolton, LB
Larry Borom, OL

N.C. State

Alim McNeill, DT

North Carolina

Dyami Brown, WR
Javonte Williams, RB

North Dakota State

Trey Lance, QB

Northwestern

Greg Newsome II, CB
Rashawn Slater, OT

Notre Dame

Aaron Banks, OG
Jeremiah Owusu-Koamoah, LB
Tommy Tremble, TE

Ohio State

Wyatt Davis, OG
Justin Fields, QB
Josh Myers, C
Tommy Togiai, DT
Shaun Wade, CB

Oklahoma

Adrian Ealy, OT
Creed Humphrey, C
Tre Norwood, CB
Ronnie Perkins, DE

Oklahoma State

Kolby Harvell-Peel, S
Chubba Hubbard, RB
Amen Ogbongbemiga, LB

Oregon

Jevon Holland, S
Penei Sewell, OT
Brady Breeze, S
Thomas Graham Jr., CB

Oregon State

Jermar Jefferson, RB
Nahshon Wright, CB

Penn State

Pat Freiermuth, TE
Jayson Oweh, DE
Micah Parsons, LB

Pittsburgh

Paris Ford, S
Jaylen Twyman, DT

Purdue

Rondale Moore, WR

San Diego State

Darren Hall, CB

South Carolina

Jaycee Horn, CB
Ernest Jones, LB
Israel Mukuamu, CB

Stanford

Paulson Adebo, CB
Drew Dalman, C
Simi Fehoko, WR
Davis Mills, QB
Walker Little, OT

Syracuse

Andre Cisco, S
Ifeatu Melifonwu, CB
Trill Williams, S

TCU

Trevon Moehrig, S
Ar’Darius Washington, S
Pro Wells, TE

Tennessee

Bryce Thompson, CB

Texas

Samuel Cosmi, OT
Brennan Eagles, WR
Joseph Ossai, DE
Caden Sterns, S

Texas A&M

Bobby Brown III, DT
Anthony Hines, LB
Jhamon Ausbon, WR

Texas Tech

Jack Anderson, OG

Tulsa

Zaven Collins, LB

UAB

Jordan Smith, LB

UCF

Tay Gowan, CB

USC

Olaijah Griffin, CB
Talanoa Hufanga, S
Amon-Ra St. Brown, WR
Jay Tufele, DT
Marlon Tuipulotu, DT
Alijah Vera-Tucker, OG

Virginia Tech

Christian Darrisaw, OT
Caleb Farley, CB

Wake Forrest

Sage Surratt, WR

Washington

Joe Tryon, DE
Levi Onwuzurike, DT

Wisconsin

Rachad Wildgoose, CB


Weitere Key Dates zum NFL-Draft 2021

Deadline NFL Draft 2020 Anmeldung für Underclassmen:

18. Januar 2021

NFL Combine 2020:

08. März- 11. März 2021

NFL-Draft 2020:

29. April – 01. Mai 2021

 


Weitere News rund um den NFL Draft:

So funktioniert die Draft Anmeldung

Declaration – Trevor Lawrence

NFL Mock Draft 2021: Alle Picks der 1st Round

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