London nfl uk

Mit dem Bus umweltfreundlicher zu den NFL Spielen in London

Die London Games der NFL erleben

Die britische Hauptstadt lädt zu den Spielen ein, der Weg dorthin kann umweltfreundlich mit dem Bus über die Bühne gehen. Busreisen werden immer beliebter, das Flugzeug belastet das Klima. Die Wembley-Spiele mit einer Sightseeing-Tour verbinden, das ist auf jeden Fall möglich. Im Rahmen der International Games finden mindestens vier Spiele statt. Der Reisebus fährt von unterschiedlichen Großstädten aus direkt nach England. Das Gepäck kann im Kofferraum des Busses platziert werden und ist jederzeit nach einem kurzen Halt griffbereit.

Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zieht sich weiter in die Länge. Für die Spiel in der englischen Hauptstadt hat der Austritt Englands aus der EU Folgen. Wenn keine Einigung in absehbarer Zeit erfolgt, ist ein separates Visum notwendig. Europa erleben, solange England noch in der EU ist. Das Visum entfällt auf diese Art und Weise, der Reisepass reicht aus.

Der Schüler-Geldbeutel und die Sightseeing Busreise

Wenn die Eltern das Einverständnis geben, reicht sogar der Schüler-Geldbeutel aus, um mit dem Bus statt mit dem Zug nach England zu fahren. Ab 100 Euro sind hochwertige Reisen im bequemen Reisebus bereits zu haben. Der Vorteil ist nicht nur der Preis, sondern die umweltfreundlichste Art sich auf den Weg zu den Games in England zu machen.

WLAN steht in modernen Bussen zur Verfügung, sodass die Reisezeit mit dem Laptop verkürzt werden kann. Komfortable Sitze machen auch ein Nickerchen an Bord während der mehrstündigen Busfahrt möglich. Schlafend vergeht die Fahrzeit fast wie im Fluge. Nach dem Power Nap gibt es Getränke und Snacks, das WC ist ebenfalls im Bordservice inbegriffen. Bis der gewünschte Zielort erreicht ist, vergeht nicht viel Zeit. Panoramafenster geben den Blick auf Landschaften und kleine Städte frei. Statt monotoner Wolkenlandschaften gibt es den Ausblick auf die freie Natur. Busreisende sehen einfach mehr, Bahnreisende wird der Blick oft von Lärmschutzwänden verdeckt.

Gutgelaunt am Urlaubsort, das wird mit den Bussen, die viel Komfort bieten, ganz leicht. Die Klimaanlage gehört zu den Reisebussen, sie regelt die Temperatur und verhindert das Frieren oder Schwitzen. Eine Decke ist ideal, um dem Wirken des belüftungsfreudigen Nachbarn Grenzen zu setzen. Das Outfit für die Reise im Zwiebellook ist der richtige Weg, Bekleidung passend zum Bedarf an- oder auszuziehen.

Umweltfreundlicher Reisebus mit begrenztem Stauraum

Wenn jeder Reisende große Mengen an Gepäck für den Ausflug mitnimmt, ist der Stauraum schnell weg. Staufächer über den Sitzen sind für kleine Handgepäckstücke gedacht. Handgepäck, das auf dem Boden abgestellt wird, verkleinert die Freiheit für die Beine. In dem Netz vor den Reisenden befindet sich Platz für die Zeitung, wenn dort zu viel abgelegt wird, bleibt noch weniger Platz zum Sitzen. Aus eigenem Interesse sollte jeder Busfahrgast die Menge an Gepäck für die Reise mit dem Reisebus in Grenzen halten.

Unsere Tipps für Busreisen bestehen nicht nur in der Begrenzung der Gepäckmenge, sondern auch in der Nutzung der aktiven Pause für leichte Lockerungsübungen. Die Bewegung an der frischen Luft ist ein Luxus, den sich jeder Busfahrgast gönnen sollte, um keine schweren Beine oder Rückenprobleme zu bekommen. Nach dem Sport geht die Fahrt weiter, nun fehlt nur noch die richtige Steckdose, falls das Akku des Laptops plötzlich leer ist.

Das Bordprogramm besteht meist aus Musik, die jeder über Kopfhörer anhören kann. Falls der Reisebus über Nacht fahren sollte, ist es praktisch, ein paar Utensilien zum Frisch machen am nächsten Morgen einzustecken, denn der Weg zum Hotel nimmt weitere Zeit in Anspruch.


Kraftraining – So baust Du nachhaltig Muskeln und Kraft auf

Jemand der Football spielen möchte oder gar in die NFL kommen möchte, der kommt nicht umhin an seiner Fitness zu arbeiten, darüber hinaus sollte ein ausgewogenes Training dafür sorgen, dass Kraft und Stärke auf Vordermann gebracht werden.

Einmal erzielte positive Ergebnisse bezüglich Kraft, Stärke und Fitness sollten dann mit Hilfe des richtigen Equipments dauerhaft anhalten. Football ist anstrengender Sport und nur Athleten die über außerordentliche Fitness und Kraft verfügen werden den Ansprüchen der NFL gerecht.

Übungen die dazu beitragen die Ausdauer zu fördern

Die Übungen dienen in erster Linie dazu, um Kondition und Schnelligkeit zu steigern um damit im Wettkampf Erfolg zu haben.

Ein Beispiel: Vor dem Training mit den Hanteln empfiehlt es sich Übungen wie Seilspringen oder Gymnastik auszuführen. Das hilft beim Aufwärmen des Körpers und dient der Lockerung verschiedener Muskelgruppen. Diese Übungen sollten mehrere Minuten lang ausgeführt werden, ausreichend hierfür sind in der Regel fünf bis zehn Minuten.

Anschließend auf dem Bauchmuskelbrett Übungen wie Situps, Crunches usw. absolvieren. Hier macht man drei Durchgänge mit zehn bis zwölf Wiederholungen.
Danach folgen Übungen für andere Muskelgruppen.

Wer solche Übungen regelmäßig durchführt, richtiges Equipment vorausgesetzt, wird überrascht sein, wie schnell Muskel wachsen und die Kraft & Kondition erkennbar zunimmt.

 

Wie oft sollte man trainieren?

Spieler die in einer besseren Liga mitspielen wollen trainieren in der Regel drei bis vier mal wöchentlich um einmal erreichte Erfolge bezüglich der Kondition und spielerischem Können nicht zu gefährden.

Drei bis vier mal trainieren macht deshalb Sinn, weil man den Muskeln benötigte Ruhephasen zukommen lässt. Nach jedem Training benötigen sie diese Erholungsphase um wachsen zu können. Und nur ein gesundes Wachsen der Muskeln und eine erkennbare Steigerung der Kondition führen auch spielerisch zum Erfolg.

Ernährung nicht vergessen

Neben dem ganzen Sport und den dazugehörigen Übungen, sollte auch eine ausgeglichene Ernährung auf dem Programm stehen.

Das bedeutet viel Obst und Gemüse, möglichst frisch zu konsumieren und der Haushalt an Vitaminen sollte in Ordnung sein. Neben einer vitaminreichen Nahrung auch das für die Muskeln benötigte Eiweiß nicht vergessen. Hierfür eignet besonders mageres Rindfleisch und Fisch. Proteine (Eiweiß) sind unerlässlich für das Wachstum der Muskeln.


Laufen im Herbst: Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

Sobald es kälter wird und es draußen regnet, stürmt oder gar schneit, kann einem schnell mal die Lust aufs Laufen vergehen. Wir verraten dir, wie du auch im Herbst jedem Wetter trotzt und dich zum Joggen motivierst.


Viele gesunde Outdoor-Aktivitäten werden in der dunklen Jahreszeit häufig vernachlässigt. Lauffans spüren, wie ihre Begeisterung in der Herbstzeit schwindet. Zu nass, zu kalt, aber vor allem zu dunkel sei es, so lauten die Begründungen, warum man eher den Couchpotatoe mimt, als die Beine in die Hand zu nehmen. Doch wer weiß, wie es geht, kann auch im Herbst optimal trainieren. Darauf kommt es jetzt an.

Während sich deine Workout-Routine im Fitnessstudio in jeder Jahreszeit gleich gestalten lässt, musst du dein Lauftraining an die Saison anpassen.

Das Joggen in der kalten und dunklen Zeit bietet besondere Vorzüge. Kreislauftechnisch etwa fühlen sich Herbst-Läufer um einiges besser, als auf der Laufstrecke in heißen und schwülen Monaten.

Keine zu dicken Klamotten

Trägt man zu viele oder dicke Schichten, wird einem schnell warm – besser gesagt richtiggehend heiß.

Das Zwiebel-Prinzip verschafft hierbei Abhilfe. Ziehe mehrere dünne, atmungsaktive Kleidungsstücke übereinander. Diese leiten Feuchtigkeit vom Körper weg und verhindern so, dass man zu sehr auskühlt.

Tipp: Du solltest, wenn du dann zum Laufen hinausgehst noch leicht frösteln, sonst wird dir beim Laufen zu warm.

Aufwärmen & Co

Vor allem im Spätherbst ist es wichtig, den Körper auf die kommende Belastung vorzubereiten, deswegen darf das Aufwärmen ruhig etwas länger dauern. Auch nach dem Laufen wird dringend empfohlen sich drinnen noch zu dehnen während man abkühlt.

Bei Kälte und Dunkelheit: 2 Must-haves fürs Laufen

Welches Equipment braucht man im Herbst und Winter? Und wie schützt man sich am besten vor Kälte und Dunkelheit? Mit diesen zwei Produkten bist du bestens auf die kalte Jahreszeit vorbereitet.

1. Stirnlampe & Laufmütze in EINEM

LUMA Active

Voraussetzung für das Laufen in der dunklen Jahreszeit: Die richtigen Sicherheitvorkehrungen wurden getroffen. Und dazu zählt neben dem idealen Schuhwerk vor allem eines: Das perfekte Lauflicht. Die LUMA LED-Mütze ‘Active’ eignet sich perfekt für den Temperaturbereich zwischen -10°C und +10°C. Alle LUMA-Textilien werden aus italienischen Stoffen unter fairen Bedingungen in der EU hergestellt. Durch die bewährte LUMA-LED-Ausrichtung für Nah-und Fernlicht sieht man immer den Nahbereich vor einem und „blendet auf“, wenn man weiter sehen möchte!

3. Laufhandschuhe

Thermo Laufhandschuhe

Mindestens genauso wichtig: Laufhandschuhe gegen zitternde Hände.

Dazu lange Laufsocken, die man sich über die Hose ziehen kann. Auch deine Knöchel sollten gut geschützt sein. Mit diesen Produkten bist du perfekt für kalte Herbsttage ausgerüstet.

Passendes Schuhwerk

Im Herbst und im Winter sollte man darauf achten mit Schuhen zu laufen, die zum Einen eine dickere Sohle und zum Anderen ein tiefes Profil haben, damit man weder schnell nass wird noch eine unfreiwillige Bauchlandung hinlegt.

Trotz der Kälte – viel trinken

Man sollte nicht zu kaltes Wasser zu sich nehmen, ideal wäre ein (lau-)warmer Tee. Trinken ist aktuell genauso wichtig wie im Sommer, denn auch bei kühleren Temperaturen kann der Körper dehydrieren.

Wie motiviert man sich, bei Schlechtwetter laufen zu gehen?

Wenn es regnet, dann motivierst du dich am besten mit dem Gedanken an das Gefühl danach. Das Gefühl, etwas erledigt zu haben, in Bewegung zu sein und zu spüren, dass man gesund ist.


So gestaltest du dir deine persönliche Football-Fan Man Cave

Du bist ein richtiger Football-Fan und willst dir dein persöhnliches Football Fan Man Cave erstellen? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel geht es nämlich genau um dieses Thema. Hier gibt es die besten Tipps, wie du dir deinen Raum einrichten kannst. Du brauchst nur viel Merchandise deines Lieblingsteams und schon kann es los gehen.

Der Sitzkomfort

Ein richtiger Fan brauch natürlich auch einen guten Sitzkomfort, um sich die Spiele im TV bequem anzuschauen. Ein schöner Ledersessel mit dem Logo deines Vereins würde sich da doch super anbieten! Für weiteren Besuch, kannst du auch ein paar mehr Sessel platzieren, mit den Freunden lässt sich das nächste Spiel im Fernsehen doch bestimmt schöner anschauen. So macht fernsehen Spaß.

Ein besonderer Blickfang beim Betreten der Man Cave: Bastle dir doch für deinen TV einfach den passenden Team Trailer zurecht. Alles was du hierfür brauchst sind ein paar Youtube Highlight Video deines Teams. Diese Videos kannst du zum Beispiel mit savefrom.net herunterladen, aneinanderreihen und via Stick auf deinem TV Gerät in Endlosschleife – wenn halt kein Spiel läuft – abspielen. Wie man diese Videos in hoher Qualität herunterladen kann erfährst du im Artikel “youtube video download“.

Die Ablage

Um dein Bier abzustellen, benötigst du natürlich auch einen Tisch, diesen kannst du vor dem TV platzieren und in Form eines Footballs, das wäre auf jeden Fall ein Blickfang. Du brauchst dir nur die Form zurechtsägen, anmalen kannst du den Tisch ja alleine.

Die Lagerung

Dein Bier braucht natürlich auch einen Kühlschrank, den kannst du doch ganz einfach mit Merchandise von deinem NFL-Team dekorieren. Hat auf jeden Fall Stil.

Die Wand

Es gibt so viele Artikel, die du dir an die Wand hängen kannst, wie beispielsweise ein Plakat oder ein Schal. Selbst ein Trikot kannst du dir vorsichtig an die Wand hängen, ohne das es kaputt geht. Du kannst auch die Wand streichen und das Logo des Vereins an die Wand bringen.

Der Boden

Ein Blickfang wäre natürlich auch, wenn du den Boden wie ein Spielfeld aussehen lässt. So einen Teppich gibt es bestimmt zu kaufen oder du bastelst es dir selber nach.

Die Beleuchtung

Wie wäre es mit richtiger Stadionbeleuchtung, damit das Feeling auch wirklich aufkommt und du dich mit deinen Freunden wie im Stadion fühlst.

Der Sound

Ganz wichtig ist der Klang. Nicht nur von außen soll der Raum begeistern, sondern auch vom Klang her. So fühlst du dich wirklich, wie als wärst du mittem im Stadion unter Tausenden von Menschen.

Und fertig ist dein Football Fan Man Cave. Viel Spaß bei deiner neuen tollen Einrichtung!


Logo: GFL

GFL LIVE – Berlin Rebels vs. Potsdam Royals


Devin Bush

So gut haben die AFC NORTH Teams im diesjährigen NFL Draft 2019 abgeschnitten

Ein aufregender NFL Draft 2019 liegt hinter uns und die 32 NFL Teams gaben ihr Bestes um Löcher im Roster zu stopfen und die besten Upgrades in ihre Stadt zu holen. Unsere FootballR Autoren haben sich jeden einzelnen Pick erneut angesehen und ausführlich bewertet. Nachfolgend findest du die diesjährigen FootballR Draft Grades der AFC North und die Bewertungen sämtlicher Picks der Runden 1-3 im Detail.

Cleveland Browns

Draft Needs
CBDLLBOLS

2nd Round

Pick 46 – Greedy Williams (CB, LSU)

Das nächste Talent der “School of Cornerbacks” betritt die Bühne der NFL. Lange galt das LSU Talent Greedy Williams als Nr. 1 Cornerback der diesjährigen Draft-Class. Wochen vor dem Draft fiel er dann immer tiefer im Ranking. Den Browns war es egal. Sie handeln nach ihrem Need und Picken den athletischen Cover-Corner in der 2.Runde mit ihrem ersten Pick im diesjährigen Draft. Williams hat Top-End Speed und ist am besten in der Press-Man-Coverage. Seine Schwächen hat er in der Verteidigung gegen den Lauf und im Pass-Rush. Doch dafür ist bei den Browns sowieso die Front-4 rund um Neuankömmling Oliver Vernon und Star Defensive End Myles Garrett zuständig. Greedy Williams wird den Counterpart zu Denzel Ward geben und sich um die Turnover kümmern.

Grade: A

3rd Round

Pick 80 – Sione Takitaki (LB, BYU)

Sione Takitaki hat einen guten Speed und ist stark in der Zonenverteidigung. Mit seinen Fähigkeiten als Hitter soll er den Browns helfen ihre Anfälligkeit gegen den Run zu reduzieren. Die 3.Runde ist jedoch etwas zu hoch für den Linebacker der BYU gewesen.

Grade: C-

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
2 46 CB Greedy Williams
3 80 LB Sione Takitaki
4 119 S Sheldrick Redwine
5 155 LB Mack Wilson
5 170 K Austin Seibert
6 189 G Drew Forbes
7 221 CB Donnie Lewis

Insgesamt ein durchwachsener Draft der Cleveland Browns. Lediglich der starke Pick von Cornerback Greedy Williams in der zweiten Runde und der Pick des talentierten Cornerbacks Donnie Lewis Jr. in der letzten Runde waren durchweg positiv. Der Versuch den Need auf der Linebacker Position zu decken und die Verteidigung gegen den Lauf zu stärken, wurde in der Breite umgesetzt. Jedoch mangelt es an Qualität der einzelnen Picks.

Overall Grade: B-

Baltimore Ravens

Draft Needs
DLLBOLWRRB

1st Round

Pick 25 – Marquise Brown (WR, Oklahoma)

Der größte Need der Baltimore Ravens bestand auf der Wiedereceiver Position. Gekümmert wurde sich darum direkt mit dem ersten Pick. Nicht, D.K. Metcalf sondern Marquise “Hollywood” Brown ist der erste Widereceiver der im NFL-Draft 2019 ausgewählt wurde. Mit Brown bekommen die Fans der Ravens den Speedster der diesjährigen Widereceiver Draft-Class. Er explodiert förmlich beim Antritt und ist stark in der Slot und noch stärker bei tiefen Pässen. Besonders auffällig sind seine Yards-After-Catch Fähigkeiten. Die Ravens scheinen sich zu einer Highspeed Offense zu entwickeln. Mit dem Widereceiver der Oklahoma State erhält Quarterback Lamar Jackson einen Receiver der zu jedem Zeitpunkt ein Spiel entscheiden kann.

Grade: A

3rd. Round

Pick 85 – Jaylon Ferguson (DE, Louisiana Tech)

Mit Jaylon Ferguson picken die Ravens einen Defensive End der weiß wie man einen Quarterback sackt. 45 Sacks in 4 Jahren, davon alleine 17,5 Sacks in der vergangenen Saison hat der Defensive End der Louisiana Tech auf seiner Vita. Stark gegen den Lauf und explosiv im Pass-Rush. Beim ersten Versuch die Oline zu bezwingen, überrascht der 6’5″ große Ferguson die Oline gerne mit seinem Speed. Nach dem Verlust von Terrell Suggs und Za’Darius Smith wird Jaylon Ferguson vermutlich Starter von Tag 1. Sollte er sein Repertoire an Pass-Rush-Moves vergrößern und seine Block-Shretting Fähigkeiten verbessern, wird er der nächste dominante Pass-Rusher der Franchise aus Baltimore.

Grade: B+

Pick 93 – Miles Boykin (WR, Notre Dame)

Der Need war auf der Widereceiver Position. Nach “Hollywood” Brown legen die Ravens nun mit Miles Boykin von Notre Dame nach. Im Gegensatz zum kleinen Marquise Brown zählt Boykin mit 6’4″ und 220lbs zu den großen Receivern. Trotz seiner Größe konnte Boykin im Combine mit einer überragender 40-Yard Dash Zeit von 4,42 Sekunden überzeugen. Bei einem Spieler seiner Größe ist die Zeit gigantisch. Mit dem zweiten Drittrundenpick könnten die Ravens einen richtigen Treffer gelandet haben. Aufgrund seiner Reichweite kann Miles Boykin der beste Freund von Quarterback Lamar Jackson werden. Jackson neigt noch immer zu etwas ungenauen Pässen, die gerade Boykin durch seine Größe und Armlänge dennoch für sich gewinnen kann.

Grade: A

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 25 WR Marquise Brown
3 85 EDGE Jaylon Ferguson
3 93 WR Miles Boykin
4 113 RB Justice Hill
4 123 G Ben Powers
4 127 CB Iman Marshall
5 160 DT Daylon Mack
6 197 QB Trace McSorley

Starker Draft der Baltimore Ravens mit größerem Fokus auf der Offense als auf der Defense. John Harbaugh feilt weiter an seiner High-Speed Offense. Mit dem Draft stellen sich die Ravens auf ihrem größten Need, der Widereceiver Position, neu auf und fügen zwei potenzielle Game-Changer zu ihrem Receiving Corp. Mit Justice Hill bringt die Franchise aus Baltimore einen dynamischen Runningback ins Team der perfekt zu Power-Rusher Mark Ingram II passen könnte. Und auch der letzte Pick, Quarterpack Trace McSorley von der Penn State, macht durchaus Sinn. Damit haben die Baltimore Ravens drei Quarterbacks die eine ähnliche Spielweise pflegen und in Trick-Plays sogar zu dritt auf dem Feld zum Einsatz kommen könnten.

Overall Grade: A-

Pittsburgh Steelers

Draft Needs
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1st Round

Pick 10 – Devin Bush (LB, Michigan)

Die Steelers traden fast nie nach oben, aber in diesem Fall war der Trade für Bush eine einfache Entscheidung. Das Team hat seit der tragischen Verletzung von Ryan Shazier ein massives Loch an der Position des Linebackers gehabt. Die Steelers Defense gewinnt durch die Auswahl von Bush an Flexibilität, um sich Woche für Woche an die Gegner anzupassen. Sie waren zuletzt so flexibel, als Shazier das letzte Mal auf dem Feld stand.

Grade: B+

2nd Round

Pick 66 – Diontae Johnson (WR, Toledo)

Ja, einige werden sagen, dass die Steelers im Wesentlichen Antonio Brown für Diontae Johnson und einen 5th Round Pick getradet haben. Aber: Johnson ist viel billiger und – vermutlich – auch kein Problem im Locker Room. Pittsburghs Schema ist einfach und Ben Roethlisberger gehört nach wie vor zu den besseren QBs.

Grade: C+

3rd Round

Pick 83 – Justin Layne (CB, Michigan State)

Layne wird als massiver Bump-and-Run Corner wahrgenommen, den die Steelers auch brauchen, nachdem sie stillschweigend zugegeben haben, dass Artie Burns ein mäßiger Erfolg war. In Pittsburgh gibt es ein Zonenschema, aber die äußeren Corner müssen häufig mit den Receivern vertikal mithalten. Mit Steven Nelson an Bord hat Layne Zeit, sich zu entwickeln.

Grade: B

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 10 LB Devin Bush
3 66 WR Diontae Johnson
3 83 CB Justin Layne
4 122 RB Benny Snell
5 141 TE Zach Gentry
6 175 EDGE Sutton Smith
6 192 DL Isaiah Buggs
6 207 LB Ulysees Gilbert
7 219 OT Derwin Gray

Die Pittsburgh Steelers legten einen für ihre Verhältnisse aggressiven Draft hin. Sie schnappten mit Bush ein wichtiges Puzzleteil, allerdings war er auch ihr einziger hervorragender Pick. Layne kann sich mit etwas Zeit in einen Starting Cornerback verwandeln, allerdings waren Gentry, Smith und Snell eher fragwürdige Picks.

Overall Grade: B-

Cincinnati Bengals

Draft Needs
OTOLBQBTEOG

1st Round

Pick 11 – Jonah Williams (OT, Alabama)

Cincinnatis größte Needs waren Linebacker und Offensive Tackle. Da die beiden Top-Linebacker an #11 bereits vom Board waren, entscheiden sich die Bengals in Jonah Williams für einen vielseitig einsetzbaren O-Liner. Bei Alabama spielte Williams sowohl als Left als auch als Right Tackle und kann auch als Guard zum Einsatz kommen. Bengals Head Coach Zac Taylor sagte über Williams: “Er gibt uns die Möglichkeit, unsere besten fünf Linemen aufs Feld zu bringen. Williams überzeugt mit hervorragender Fußarbeit und Technik. Seine größte Schwäche ist seine Armlänge, die ihn als Pass-Blocker limitiert. Zur Not könnte er aber dauerhaft auf Guard wechseln, wo die Armlänge von weniger großer Bedeutung ist. Insgesamt ist er ein vielversprechender Pick, der sofort starten sollte.

Grade: A-

2nd Round 

Pick 52 – Drew Sample (TE, Washington)

In Sample haben die Bengals einen Blocking-Tight-End geholt, den Head Coach Zac Taylor für sein Schema braucht. Dennoch ist ein Zweitrundenpick für Sample ein deutlicher Reach. Auch wenn er der beste Run-Blocker unter den Tight Ends war, wurde er erst in der 6. Draftrunde erwartet. Grund hierfür sind seine Schwächen als Passempfänger. Er tut sich schwer gegen Man-Coverage und ist allgemein kein guter Route-Runner. Er ist nicht athletisch genug um nach dem Fangen des Balls Yards gut zu machen. Wenn er angeworfen wird, fängt er Pässe aber zuverlässig. Die Bengals glauben wohl, ihn mit gutem Coaching zu einer ordentlichen Anspielstation machen zu können. An den Erfolgsaussichten muss aber zumindest gezweifelt werden.

Grade: D

3rd Round

Pick 72 – Germaine Pratt (LB, NC State)

Pratt ist ein vielseitiger Linebacker, der seine ersten beiden College-Jahre als Safety spielte. Er ist ein guter Tackler mit guter Geschwindigkeit und Kraft. Er hat Erfahrung als Inside- und Outside-Linebacker und ist stark gegen den Lauf. Da ihm etwas Spielintelligenz fehlt, er aber gegen Tight Ends auch ein guter Pass-Verteidiger ist, wird er vermutlich eher als Outside-Linebacker zum Einsatz kommen. In Runde 3 ist sein Pick gerechtfertigt. Ob er aber den Verlust von Vontaze Burfict ausgleichen kann, bleibt abzuwarten.

Grade: B-

Overall Draft-Feedback

ROUND PICK PLAYER
1 11 OT Jonah Williams
2 52 TE Drew Sample
3 72 LB Germaine Pratt
4 104 QB Ryan Finley
4 125 DT Renell Wren
4 136 G Michael Jordan
6 182 RB Trayveon Williams
6 210 LB Deshaun Davis
6 211 RB Rodney Anderson
7 223 CB Jordan Brown

In Runde 4 tradeten die Bengals nach oben, um Quarterback Ryan Finley von NC State zu holen. Er könnte Jeff Driskel zunächst als Backup ersetzen. Ob er eine Gefahr für Andy Daltons Job darstellen kann, wird sich erst in 1-2 Jahren zeigen. Ihre D-Line verstärkten die Bengals mit Nose Tackle Renell Wren in Runde 4. Mit seiner Drittrundenbewertung, könnte er sich als Steal entpuppen. Mit dem letzen ihrer drei Viertrundenpicks sichern sich die Bengals O-Liner Michael Jordan, der sowohl Guard, als auch Center spielen kann. In der 6. Runde drafteten sie gleich zwei Runningbacks, um den entlassenen Mark Walton zu ersetzen. Außerdem entschieden sie sich für einen weiteren Linebacker. In Runde 7 wurde noch ein Cornerback geholt, der bei der Anzahl der neuen Rookies aber nicht unbedingt den Roster-Cut überstehen wird. Insgesamt haben die Bengals einige gute Picks produziert. Der Reach für Sample in Runde 2 lässt die Note aber deutlich fallen.

Overall Grade: C+


football flag pass interference Physically Unable to Perform PUP

NFL Draft 2019 – So gut haben die NFC SOUTH Teams im diesjährigen Draft abgeschnitten

Ein aufregender NFL Draft 2019 liegt hinter uns und die 32 NFL Teams gaben ihr Bestes um Löcher im Roster zu stopfen und die besten Upgrades in ihre Stadt zu holen. Unsere FootballR Autoren haben sich jeden einzelnen Pick erneut angesehen und ausführlich bewertet. Nachfolgend findest du die diesjährigen FootballR Draft Grades der NFC South und die Bewertungen sämtlicher Picks der Runden 1-3 im Detail.

Atlanta Falcons

Draft Needs
CBDLLBOL

1st Round

Pick 14 – Chris Lindstrom (OG, Boston College)

Der Guard vom Boston College ist ein stabiler Pick. Lindstrom is vielseitig einsetzbar und hat im College sowohl als Right Guard als auch als Right Tackle Erfahrungen gesammelt. Seine Maße von 6″ und 308lbs sind nahezu ideal für einen Offensive Guard. Besonders stark ist Lindstrom als Run-Blocker. Dort kämpft er ausdauernd um seinen Block zu halten und den Gegenspieler so zu binden. Mit der Auswahl eines Oline Spielers in der ersten Runde des Drafts haben die Falcons alles richtig gemacht. Jedoch waren neben Lindstrom noch einige vielversprechendere Offensive Liner auf dem Board.

Grade: B-

Pick 31 – Kaleb McGary (OT, Washington)

Für Kaleb McGary haben dir Falcons sich zurück in die 1.Runde getradet. Mit 6’7″ und 317 ist der Right Tackle aus Washington ein großer Oliner, der im Vergleich zu seiner Größe jedoch verhältnismäßig kurze Arme hat. Ob dies ein Nachteil darstellt oder McGary den Längennachteil mit anderen Stärken ausgleichen kann, wird sich zeigen. Wie auch Lindstrom ist McGary enorm stark im Run-Block. Er dominiert seine Gegenspieler und bringt das Play zu Ende. Dabei schiebt er mit tiefem Pat-Level seine Gegenspieler bei Seite und öffnet so die Lücken für den eigenen Runningback. Mit seinen Qualitäten kann der Right Tackle direkt am Kampf um die Plätze als Starter teilnehmen. Wie bei Chris Lindstrom kam der Pick für Kaleb McGary in der ersten Runde vermutlich zu früh. McGary wäre auch in der 2.Runde noch zu haben gewesen, wodurch ein Pick für den Best-Player-Available die bessere Option gewesen wäre.

Grade: C+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 14 G Chris Lindstrom
1 31 OT Kaleb McGary
4 111 CB Kendall Sheffield
4 135 DE John Cominsky
5 152 RB Quadree Ollison
5 172 CB Jordan Miller
6 203 WR Marcus Green

Viele Picks die den Needs entsprechen. Doch unter dem Strich nicht das Ergebnis was man sich als Fan der Falcons gewünscht hat. Ziel des diesjährigen Drafts war es insbesondere die Offensive-Line zu stärken. Dementsprechend nutzte man gleich zwei Picks in der ersten Runde um den Need anzugehen. Ob jedoch Lindstrom und McGary die richtige Wahl für so hohe Picks waren, ist abzuwarten. Auch die späteren Runden hielten keine Überraschungen bereit. Zwei Cornerbacks, ein Defensive End, ein Runningback und einen Widereceiver fügten die Atlanta Falcons ihrem Roster noch hinzu. Auf einen Pick der zweifelsfrei eine große Zukunft vor sich hat, musste man vergeblich warten. Die Fans können nur hoffen, dass sich die beiden Oliner gut entwickeln und sich noch der ein oder andere Sleeper unter den späteren Picks verirrt hat. Am Draft Wochenende schauten die Fans der Atlanta Falcons jedoch allen anderen Fans beim überschwänglichen Feiern nur zu.

Overall Grade: C

New Orleans Saints

Draft Needs
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2nd Round

Pick 48 – Erik McCoy (C, Texas A&M)

Dererfahrene Center Max Unger hat plötzlich und überraschend beschlossen seine Karriere zu beenden, und die Saints sorgten mit ihrem ersten Pick im Draft für Ersatz. Die Scouts sind der Meinung, dass McCoy umgehend als Starter eingesetzt werden kann. Er ist ein geschickter Techniker, der zudem außerordentliche Bewegungsfähigkeiten besitzt.

Grade: A-

RUNDE PICK SPIELER
2 48 OL Erik McCoy
4 105 S Chauncey Gardner-Johnson
6 177 S Saquan Hampton
7 231 TE Alize Mack
7 244 LB Kaden Elliss

Es ist nicht einfach bei so wenigen Picks zu einer Bewertung zu kommen. Mit den beiden Picks in den Runden 3 und 4 haben die Saints durchaus solide bis überzeugend gearbeitet, allerdings sind die restlichen 3 Picks eher etwas für’s Practice Squad oder im besten Fall finden sie einen Platz in den Special Teams.

Overall Grade: C-

Carolina Panthers

Draft Needs
DLLBOLSWR

1st Round

Pick 16 – Brian Burns (LB/DE, Florida State)

Eines der größten Sorgenkinder der Panthers im letzten Jahr war der Pass-Rush. Es gelang der Franchise aus Carolina zu selten Druck auf den gegnerischen Quarterback aufzubauen. Gleichzeitig hatte man Schwierigkeiten das Halbfeld abzudecken.  Brian Burns könnte beide Problemfelder lösen und ist damit ein guter erster Pick der Panthers. Doch was bringt der ehemalige Florida Staate Spieler mit in die Defense der Carolina Panthers? Ganz einfach. Brian Burns steht für Speed und optimales Snap-Timing. Hinzu kommen seine Fähigkeiten sich als Passverteidiger in das Halbfeld fallen zu lassen. Nach dem Karriereende von Julius Peppers kann Burns gleich in seiner ersten Saison ein sehr wichtiger Spieler für die Franchise aus Carolina werden. Das variable Talent war die Antwort der Panthers auf ihre Needs. Auf dem Board waren wohl dennoch einige Talente die auf ihrer spezifischen Position vielversprechender sind.

Grade: B+

2nd Round

Pick 37 – Greg Little (OL, Mississippi)

Mit Greg Little füllen die Panthers ihren nächsten Need und boosten ihre Oline. Für uns ist der Offensive Tackle der Ole Miss ein Erstrundentalent. Der 6’5″ große und 310lbs schwere Liner hat alle Anlagen um ein sicheres Schutzschild für Cam Newton zu werden. Little ist für einen Spieler seiner Größe sehr beweglich. Damit hat er gute Anlagen für den Run-Block was einer Offense um Christian McCaffrey und dem mobilen Quarterback Cam Newton in die Karten spielen dürfte. Hinzu kommen seine sehr guten Fähigkeiten als Pass-Blocker. Mit den richtigen Trainern ist Greg Little ein künftiger Pro-Bowl Kandidat.

Grade: A+

3rd Round

Pick 100 – Will Grier (QB, West Virginia)

Will Grier war einer unserer Sleeper. Beim College West Virginia war er der unangefochtene Leader und Star des Teams. In der NFL könnte er ein guter Back-up für Cam Newton werden. Starterpotenzial hat er dabei in Carolina wohl nicht. Somit ist er ein solider Pick, für den die Panthers jedoch einen Drittrundenpick opfern. Für uns ein zu hoher Pick. Insbesondere wenn man die Spielweisen der beiden Quarterbacks vergleicht. Zwar ist Grier ebenfalls mobil und kein reiner Pocket-Passer. Dennoch sind gravierende Unterschiede zu erkennen. Cam Newton und seine aggressive Spielweise stehen bei seiner Franchise nicht in Frage. Somit hätte man den Drittrundenpick wohl besser verwendet um einen größeren Need zu füllen.

Grade: C

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 16 EDGE Brian Burns
2 37 OT Greg Little
3 100 QB Will Grier
4 115 EDGE Christian Miller
5 154 RB Jordan Scarlett
6 212 OT Dennis Daley
7 237 WR Terry Godwin

Die Carolina Panthers waren im diesjährigen Draft sehr auf ihre Needs bedacht und konnten viele ihrer Lücken füllen. Auch in den späten Runden gelang es mit OLB/DE Christian Miller (4.Runde) und OT Dennis Daley (6.Runde) Spieler mit Starterpotenzial nach Carolina zu holen. Hinzu kommt der in der 5.Runde ausgewählte Runningback Jordan Scarlett. Scarlett soll etwas die Last von McCaffrey nehmen und ihm Verschnaufpausen gönnen. Als “Wasserträger” könnte er im Laufe der Saison noch sehr wichtig werden. Doch bei all den Needs die gedeckt werden konnten, blieb die Saftey-Position auf der Strecke. Auch über eine Verstärkung auf der Cornerback-Position hätte man nachdenken können. Ebenfalls fielen der Drittrundenpick Will Grier (QB) und der Siebtrundenpick Terry Godwin (WR) im direkten Vergleich der Picks etwas ab. Insgesamt ein dennoch ein sehr solider Draft der Carolina Panthers.

Overall Grade: B

Tampa Bay Buccaneers

Draft Needs
CBDLLBRBS

1st Round

Pick 5 – Devin White (LB, LSU)

Mit Devin White holen die Buccaneers zweifelsfrei den besten Linebacker des diesjährigen Drafts. Damit erfüllen sie ihren größten Need und holen sich gleichzeitig einen echten Leader in die Reihen. Mit seiner Siegermentalität und extrem harten Spielweise kann Devin White die Kultur der Bucs ändern und auch für den Locker-Room ein wahrer Gewinn sein. White beackert das Feld mit seiner Speed von Sideline-to-Sideline. Hinzu kommen seine starken Instinkte und großartigen Pass-Rush Fähigkeiten. Für uns war er der bestmögliche Picks an Position 5 der Buccaneers.

Grade: A+

2nd Round

Pick 39 – Sean Bunting (CB, Central Michigan)

Mit Sean Bunting wählten die Bucs einen Cornerback der weiß wie man Man-to-Man Verteidigung spielt. Damit trifft er genau den Geschmack des Defensive Coordinators Todd Bowles, der gerne gegen den Mann verteidigt. Bunting hat ein gutes Timing wenn es darum geht Passrouten im richtigen Moment zu unterlaufen und den Ball vor dem Receiver abzufangen. Hinzu kommt eine gute Sprintgeschwindigkeit. Im Spiel gegen den Lauf hat der junge Cornerback von Central Michigan jedoch noch deutliches Verbesserungspotenzial. Mit dem hohen Pick in der zweiten Runde wären aus unserer Sicht jedoch mit Joejuan Williams, Greedy Williams, Trayvon Mullen und Lonnie Johnson Jr. weitaus bessere Kandidaten verfügbar gewesen.

Grade: C+

3rd Round

Pick 94 – Jamel Dean (CB, Auburn)

Mit Dean gehen die Tampa Bay Buccaneers aus zwei von den drei ersten Picks auf einen Cornerback. Wie Bunting passt auch Jamel Dean optimal zur Spielweise von Todd Bowles. Der 6’1″ große und 206lbs schwere Corner aus Auburn hatte einen starken Combine. Sein 40-Yard Dash mit einer Zeit von 4,3 Sekunden war überragend. Dean hat so viel Speed, er fliegt geradezu über das Feld. Hinzu kommt seine Sprungkraft in Kombination mit seiner Größe wodurch er sich gerade im Jump-Ball beweisen kann. Als Tackler jedoch Dean, ebenso wie Bunting, großen Verbesserungsbedarf. Am Ende der dritten Runde war Jamel Dean ein starker Pick.

Grade: B+

Pick 99 – Mike Edwards (S, Kentucky)

Der dritte Defensive Back am zweiten Tag war Saftey Mike Edwards aus Kentucky. Edwards bringt Härte mit in die Defense der Buccaneers. Trotz seiner 5’10” spielt er aggressiv gegen Tightends und große Receiver, hat gute Instinkte und keine Scheu sich die Hände dreckig zu machen. Einige mögen denken, dass insbesondere durch die fehlende Härte im Spiel Chauncey Gardner-Johnson aus Florida die bessere Wahl hätte sein hätte können. Ist dies für uns nicht so. Betrachtet man das ganze aus Sicht der Buccaneers, hat man mit Mike Edwards nicht nur einen harten Tackler, sondern auch einen weiteren Spieler für die Passverteidigung gewonnen. Denn im Vergleich zu Gardner-Johnson ist Mike Edwards gegen den Pass mindestens eine Klasse besser.

Grade: B+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 5 LB Devin White
2 39 CB Sean Bunting
3 94 CB Jamel Dean
3 99 S Mike Edwards
4 107 DE Anthony Nelson
5 145 K Matt Gay
6 208 WR Scott Miller
7 215 DT Terry Beckner Jr.

Der mit Abstand größte Need der Bucs lag im Defensive Back und insbesondere auf der Cornerback Position. Denn in der Passverteidigung hatte man in der vergangenen Saison so richtige Schwierigkeiten. Mit 3 der ersten 4 Picks stopfte die Franchise aus Tampa die Lücken auf der so wichtigen Position in der Passverteidigung. Hinzu kommt mit Devin White ein Blue-Chip Talent von der LSU. Er wird ohne Frage der Leader der neu formierten Defense unter dem neuen Headcoach Bruce Arians. Wie wichtig die Stabilität der Defense ist, zeigen auch die Picks von Defensive End Athony Nelson in der 4.Runde und Defensive Tackle Terry Beckner Jr. in der 7.Runde. Gerade mit Terry Beckner Jr. könnten die Buccaneers mit ihrem letzten Pick einen echten Steal an Land gezogen haben. 6 von 8 Draftpicks für die Defense. Das ist eine echte Hausnummer und wird sich in der kommenden Saison auszahlen. Die zwei weiteren Picks von WR Scott Miller (6.Runde) und Kicker Matt Gay (5.Runde) waren im Vergleich leider nur unter Durchschnitt. Das die Tampa Bay Buccaneers auf der Position des Kickers deutlichen Handlungsbedarf haben ist unübersehbar. Dafür jedoch bereits einen 5. Rundenpick zu opfern ist mehr als fraglich.

Overall Grade: B


NASHVILLE TN APRIL 25 The New York Giants select Duke quarterback Daniel Jones in first round

NFL Draft 2019 – So gut haben die NFC EAST Teams im diesjährigen Draft abgeschnitten

Ein aufregender NFL Draft 2019 liegt hinter uns und die 32 NFL Teams gaben ihr Bestes um Löcher im Roster zu stopfen und die besten Upgrades in ihre Stadt zu holen. Unsere FootballR Autoren haben sich jeden einzelnen Pick erneut angesehen und ausführlich bewertet. Nachfolgend findest du die diesjährigen FootballR Draft Grades der NFC East und die Bewertungen sämtlicher Picks der Runden 1-3 im Detail.

Washington Redskins

Draft Needs
QBCBLBOLWR

1st Round

Pick 15 – Dwayne Haskins (QB, Ohio State)

Die Redskins machten das Beste aus ihrem ersten Pick. Durch die schwere Verletzung ihres Spielmachers Alex Smith war die Franchise aus Washington unter großem Druck. Man weiß nicht ob und wann Smith aufs Feldzurückkommt. Also musste ein Nachfolger her. Bereits im Vorfeld des Drafts analysierte man alle möglichen langfristigen QB-Optionen inklusive eines möglichen Trades für Josh Rosen von den Arizona Cardinals. Dem Brücken-Quarterback Kase Keenum traut man die langfristige Rolle als Franchise Quarterback wohl nicht zu. Das die New York Giants auf Dwayne Haskins verzichteten und dafür mit dem 6.Pick overall Daniel Jones holten, war bis zur Verkündung des Picks noch unvorstellbar. Den Redskins soll es recht sein. Mit Dwayne Haskins kommt ein künftiger Star-Quarterback nach Washington.

Grade: A

Pick 26 – Montez Sweat (DE, Mississippi State)

Der nächste Steal der Redskins. Die Franchise aus Washington tradete sich zurück in die erste Runde und wählt einen der Top-Pass-Rusher des diesjährigen Drafts aus. Montez Sweat überzeugte mit einem starken Combine. Darunter eine aufsehenerregende 40-Yard Dash Zeit von 4,41 Sekunden. Lediglich die festgestellten Herzrisiken lassen den Defensive End der Mississippi State aus den Top-10 fallen. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich eventuell um eine Fehldiagnose gehandelt haben könnte. Sollte Sweat gesund bleiben, hat er das Potenzial einer der künftigen NFL-Stars auf seiner Position zu werden.

Grade: B+

Pick 76 – Terry McLaurin (WR, Ohio State)

Mit Terry McLaurin holen die Washington Redskins einen ehemaligen Ohio State Teamkollegen ihres neuen Quarterbacks Dwayne Haskins. Die beiden werden sich sofort verstehen und auf dem Feld harmonieren. Der 6’0″ große Widereceiver ist enorm schnell und am besten bei vertikalen Routen. Seine Schnelligkeit ist seine Waffe. Damit ist er zeitgleich ein sofortiger Boost der Special Teams. In der NFL kann McLaurin insbesondere auch durch Punt- und Kick Returns gefürchtet werden.

Grade: B+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 15 QB Dwayne Haskins
1 26 EDGE Montez Sweat
3 76 WR Terry McLaurin
4 112 RB Bryce Love
4 131 G Wes Martin
5 153 C Ross Pierschbacher
5 173 LB Cole Holcomb
6 206 WR Kelvin Harmon
7 227 CB Jimmy Moreland
7 253 EDGE Jordan Brailford

Die Washington Redskins gingen als einer der Sieger aus dem Quarterback-Rennen und konnten Dwayne Haskins in seine Heimat Washington zurückholen. Nach vier starken Picks zu Beginn, lies die Auswahl in den späteren Runden etwas nach. Einen Boost erhielte das Roster nochmal in der 6.Runde durch den talentierten Widereceiver Kelvin Harmon und in der 7.Runde durch den Saftey Jimmy Moreland von der James Madison. Die Fans der Redskins können zufrieden sein mit der Auswahl. Insgesamt war es ein guter Draft.

Overall Grade: B

Philadelphia Eagles

Draft Needs
CBDLLBOLRBS

1st Round

Pick 22 – Andre Dillard (OT, Washington State)

Die Eagles tradeten den Pick mit den Baltimore Ravens und schnappten sich den vermutlich besten Oliner im Draft. Dillard hat eine extrem gute Balance und ist ein herausragender Pass-Blocker.  Auch gelingt es dem Talent der Washington State oft Pass-Rushende Linebacker aus der zweiten Reihe im Block aufzunehmen und zu stoppen. Die Offensive Line war das Faustpfand im letzten Superbowl Sieg der Philadelphia Eagles. Andre Dillard wird der Offensive Line helfen wieder an alte Glanzzeiten anzuknüpfen.

Grade: A

2nd Round

Pick 53 – Miles Sanders (RB, Penn State)

Miles Sanders war Starting Runningback und Nachfolger von Saquon Barkley bei der Penn State. Sein Skill-Set ähnelt sehr dem von Barkley. Er überquert das Feld mit einer hohen Endgeschwindigkeit. Doch Sanders größte Stärke ist seine Balance bei direktem Körperkontakt. Ganz in Ping-Pong-Art gelingen Miles Sanders auch nach dem Körperkontakt noch zahlreiche Yards. Durch seinen tiefen Körperschwerpunkt sind schnelle Richtungswechsel und Jump-Cuts die erfolgreichsten Waffen des Penn State Runningbacks. Hinzu kommen seine Fähigkeiten als Receiver. Miles Sanders hat das Talent ein langjähriger Starter zu werden und das Runningback”problem” der Philadelphia Eagles endgültig zu lösen.

Grade: A

Pick 57 – JJ Arcega-Whiteside

Arcega-Whiteside ist ein relativ großer Receiver (6’2″) mit guter Körperbeherrschung. Seine Geschwindigkeit und seine Stärke in 50/50 Situationen machen ihn zu einem idealen Receiver im vertikalen Passspiel. Nach dem Catch ist er ein harter Läufer und erzielt dadurch eine Vielzahl Yards-after-Catch. Nach dem Trade für DeSean Jackson hatten die Eagles zwar keinen Bedarf an Widereceivern, JJ Arcega-Whiteside ist dennoch ein guter Pick mit viel Potenzial.

Grade: B

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 22 OT Andre Dillard
2 53 RB Miles Sanders
2 57 WR J.J. Arcega-Whiteside
4 138 EDGE Shareef Miller
5 167 QB Clayton Thorson

Die Franchise aus Philadelphia pusht ihre Oline und schnappt sich den vermutlich besten Oliner des diesjährigen Drafts. Gleichzeitig schließt Headcoach Doug Pederson die Lücke im Runningback Corp und könnte mit Miles Sanders eine langfristige Lösung gefunden haben. Für ein sehr gutes Draft-Ergebnis fehlt die Verstärkung in der Secondary und auf der Linebacker Position. Dillard und Sanders könnten dennoch die fehlenden Zutaten sein, um an alter Erfolge anzuknüpfen.

Overall Grade: B

New York Giants

Draft Needs
QBCBILBOLBOT

1st Round

Pick 6 – Daniel Jones (QB, Duke)

Nur zwei Quarterbacks, die seit 2005 in der ersten Runde gedraftet wurden, haben ihr gesamtes Rookie-Jahr von der Bank aus zugesehen, und wurden dennoch zu einem Franchise-QB: Aaron Rodgers und Patrick Mahomes. Daniel Jones hat viel weniger Talent als jeder der zuvor genannten. Aber wie der Mann, den Jones bald ersetzen wird, arbeitet er sauber in der Pocket. Wie auch bei Manning muss Jones Spiel auf klugen Pre-Snap Reads basieren, da er bei Duke nicht gut aussah, wenn etwas nicht auf Anhieb so klappte wie zuvor geplant. Improvisation und Second-reaction Plays liegen ihm nicht besonders.

Grade: C-

Pick 17 – Dexter Lawrence (NT, Clemson)

Dexter Lawrence sollte eine dominante Kraft für die Giants in der Mitte ihrer Drei-Mann-Front sein. Er hat eine außergewöhnliche Sportlichkeit für einen Mann seiner Größe. Man hätte ihn allerdings auch noch leicht etliche Positionen später draften können. Da das Team dringendere Needs an dieser Position hätte bedienen können erhalten die Giants keine hervorragende Note für diesen Pick.

Grade: C

Pick 30 – DeAndre Baker (CB, Georgia)

Endlich ein Spieler, der ein dringendes Bedürfnis der Giants erfüllt. Aber auch hier stellt sich wieder die Frage ob DeAndre Baker nicht ein klassischer Second Round Pick wäre.

Es gab viele kritische Stimmen zu diesem Pick, denn aus Sicht der US Experten gab es keinen Grund hinauf zu traden und wertvolle Picks dafür herzugeben. Er oder ein ähnlich starker Spieler seiner Position, wäre auf jeden Fall auch in der zweiten Runde verfügbar gewesen.

Dennoch war dies der beste Giants Pick in Runde 1.

Grade: C+

3er Round

Pick 95 – Oshane Ximines (DE, Old Dominion)

Dave Gettleman sagte, er wolle früh einen Edge-Rusher holen, daraus wurde aber nichts. Besser spät als nie.

Oshane Ximines könnte bereits als Rookie starten, da er sehr talentiert ist. Er hat die Fähigkeit, ein beständiger Edge-Rusher der Giants zu werden. Dies ist eine solide Wahl am Ende der dritten Runde.

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 6 QB Daniel Jones
1 17 DT Dexter Lawrence
1 30 CB Deandre Baker
3 95 EDGE Oshane Ximines
4 108 CB Julian Love
5 143 LB Ryan Connelly
5 171 WR Darius Slayton
6 180 CB Corey Ballentine
7 232 OT George Asafo-Adjei
7 245 DT Chris Slayton

Mit drei Picks in der ersten Runde würde man erwarten, dass die Giants einige tolle Picks vorweisen würden. Das ist nicht der Fall. Dave Gettleman draftete zumindest seinen Quarterback für die Zukunft, wobei man aber mit Sicherheit sagen kann, dass viele Experten der Meinung sind, dass Jones nicht die richtige Wahl war. Ein Defensive Tackle an Nummer 17 – so gut Lawrence auch ist – wird auch nicht viel Aufsehen erregen und für Begeisterung sorgen. Baker war wahrscheinlich der beste Pick der New Yorker, auch wenn er vermutlich nicht der beste Cornerback in diesem Draft war. An Tag 3 gab es ein paar solide Picks, aber die Giants haben eine sehr fragwürdige Offseason fragwürdig beendet, ohne ihren Fans viel Hoffnung zu geben.

Overall Grade: D+

Dallas Cowboys

Draft Needs
TESOGDTCB

2nd Round

Pick 58 – Trysten Hill (DT, UCF)

Die Cowboys brauchten Verstärkung im Inneren der D-Line, allerdings ist Hill noch ein Rohdiamant. Das heißt: Hill hat in der letzten Saison nur einmal ein Spiel gestartet. Aber mit Rod Marinelli’s “D-Line-Entwicklungsmaschine” besteht eine gute Chance, dass Hill auch am höchsten Level eine wirksame Bedrohung wird.

Overall Grade: C+

3rd Round

Pick 90 – Connor McGovern (G, Penn State)

Der letztjährige vermeintliche Second Round Steal Connor Williams hatte als Rookie ordentlich zu kämpfen. McGovern kommt hier als eine Art Langzeitlösung ins Spiel. Weiters könnte die Position des Guards nach der kommenden Saison frei werden. Denn im Falle, dass man La’el Collins nicht halten kann müsste Williams wohl in die Position des Right Tackle schlüpfen.

Overall Grade: C+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
2 58 DT Trysten Hill
3 90 G Connor McGovern
4 128 RB Tony Pollard
5 158 CB Michael Jackson
5 165 DE Joe Jackson
6 213 S Donovan Wilson
7 218 RB Mike Weber
7 241 EDGE Jalen Jelks

Dallas hatte in diesem Jahr keinen First Round Pick, daher kann man ihnen nicht vorwerfen, dass sie keinen Top-Kandidaten hinzugefügt haben. Es ist jedoch schwer sehr optimistisch zu sein, was die Cowboys 2019 betrifft. Hill passt zwar ideal ins Schema der Verteidigung von Kris Richard und Rod Marinelli, allerdings waren wahrscheinlich bessere Spieler verfügbar.

Die Cowboys wählten mit Jelks und Weber potenzielle Rohdiamanten in den späten Runde aus. Die NFC East Champions haben möglicherweise nicht das Meiste aus ihren Picks gemacht, aber sie haben einige wichtige Bedürfnisse befriedigt.

Overall Grade: C


Rashan Gary celebrates_tackle_(29752294225)

NFL Draft 2019 – So gut haben die NFC NORTH Teams im diesjährigen Draft abgeschnitten

Ein aufregender NFL Draft 2019 liegt hinter uns und die 32 NFL Teams gaben ihr Bestes um Löcher im Roster zu stopfen und die besten Upgrades in ihre Stadt zu holen. Unsere FootballR Autoren haben sich jeden einzelnen Pick erneut angesehen und ausführlich bewertet. Nachfolgend findest du die diesjährigen FootballR Draft Grades der NFC North und die Bewertungen sämtlicher Picks der Runden 1-3 im Detail.

Chicago Bears

Draft Needs
LBRBSOLWR

3rd Round

Pick 73 – David Montgomery (RB, Iowa State)

Mit David Montgomery fügen die Bears ihrem Runningback Corp einen physischen Power Back hinzu. Der Iowa State Star hat eine gute Balance, hält Tacklen stand und schafft sich den Platz den er braucht. Hinzu kommt eine große Entschlossenheit die letzten Yards zu erzielen und gute Fähigkeiten im Pass-Block. Nach dem Trade von Jordan Howard zu den Philadelphia Eagles könnte David Montgomery und Tarik Cohen das neue gefährliche Runningback Duo für die Chicago Bears werden. Dennoch hätte man in der 3. Runde den Fokus eher auf die Oline legen sollen.

Grade: C+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
3 73 RB David Montgomery
4 126 WR Riley Ridley
6 205 CB Duke Shelley
7 222 RB Kerrith Whyte
7 238 CB Stephen Denmark

Die Chicago Bears konnten im diesjährigen Draft lediglich fünf Spieler auswählen. Neben der Secondary verstärkten die Bears ausschließlich die Offense. Mehr Variabilität im Laufspiel und einen Steal auf der Slot-Receiver Position, Riley Ridley. Riley ist der Bruder von Calvin Ridley, der im letzten Draft von den Atlanta Falcons ausgewählt wurde und gleich voll eingeschlagen ist. Wie sein Bruder ist auch Riley Ridley ein herausragender Route-Runner. Der Viertrundenpick könnte für Quarterback Mitchell Trubisky gleichzeitig der wichtigste Pick des diesjährigen Drafts gewesen sein. Unter dem Strich war es ein guter Draft der Chicago Bears.

Overall Grade: B

Detroit Lions

Draft Needs
CBLBOLTEWR

1st Round

Pick 8 – T.J. Hockenson  (TE, Iowa)

Hockenson gilt als größtes Tight End Talent des diesjährigen Drafts. Dabei wurde er oft mit Gronkowski verglichen, den Headcoach Matt Patricia aus Patriotszeiten bestens kennt. Der ehemalige Patriots Defensive Coordinator weiß wie wichtig ein guter Tight End sein kann. Mit Gronkowski kann man den Iowa TE aus unserer Sicht noch nicht vergleichen. Dennoch hat er gute Anlagen und ist nahezu ein Komplettpacket. Er hat eine seltene Kombination aus Größe (6’5″), Gewicht (251lbs), Schnelligkeit und Stärke. Hinzu kommen seine hervorragenden Ball-Skills mit denen er einer der Lieblingswaffen von Quarterback Matthew Stafford sein wird. Doch wie komplett Hockenson wirklich ist, sieht man sobald man sich mit seinen zusätzlichen Fähigkeiten als Blocker beschäftigt. Somit stärkt er gleichzeitig die Lions Oline, die ebenso eine der größten Needs darstellt.

Grade: A-

2nd Round

Pick 43 – Jahani Tavai (LB, Hawai)

Mit dem jungen Linebacker aus Hawai holt Matt Patricia ein Arbeitstier für seine Defense. Tavani ist durch seine Vielseitigkeit sowohl als ILB als auch als OLB einsetzbar. Er ist aufmerksam in der Zone und explosiv im Pass-Rush. Jahani Tavai könnte eine Allzweckwaffen für eine variable Defense der Lions werden. In Runde 2 jedoch vermutlich viel zu hoch gedrafted.

Grade: B-

3rd Round

Pick 81 – Will Harris (S, Boston College)

Harris ist ein Saftey mit guten Instinkten und gutem Timing. Ein Spezialist gegen das Laufspiel. Hinzu ist er stark genug um es mit Tight Ends aufzunehmen. Mit seiner Athletik ist er eine sofortige Option in den Special Teams. Um die Rolle als Starter wird er sich mit dem letztjährigen Drittrundenpick Tracy Walker streiten. Als harter Hitter kann er die langersehnte Aggressivität und Athletik in das Back End der Detroit Lions bringen.

Grade: B-

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 8 TE T.J. Hockenson
2 43 LB Jahlani Tavai
3 81 S Will Harris
4 117 DE Austin Bryant
5 146 CB Amani Oruwariye
6 184 WR Travis Fulgham
6 186 RB Ty Johnson
7 224 TE Isaac Nauta
7 229 DT PJ Johnson

Matt Patricia hat sein Team im diesjährigen Draft an vielen Positionen verstärkt. Der Roster wird immer talentierter und man spürt, dass in Detroit etwas entstehen kann. Mit T.J. Hockenson sicherten sich die Lions dabei einen ganz wichtigen Baustein für den Erfolg ihrer Franchise. Ihre Defensive Line und den Pass-Rush konnten die Lions durch einen Steal in der 4.Runde nochmal deutlich verstärken. Trey Flowers erhält Pass-Rush Unterstützung von Clemson’s Austin Bryant.

Overall Grade: B

Green Bay Packers

Draft Needs
WRSTEILBCB

1st Round

Pick 12 – Rashan Gary  (DE, Michigan)

Alle sind sich einig: Gary hat eine Menge Talent, aber in Michigan hat er nicht viel gezeigt. Einige Coaches wussten nicht, was sie davon halten sollen, aber der Packers Defensive Coordinator Mike Pettine glaubt an ein aggressives Abwehrspiel.

Gary hatte nicht nur am Feld in Michigan Probleme sondern auch immer wieder abseits des Feldes. Alles in allem ist Gary ein womöglich riskanter Pick.

Die Packers vertrauen vermutlich darauf, dass der junge D-Line Coach Jerry Montgomery Gary helfen kann, sein beträchtliches Talent zu verbessern.

Grade: B-

Pick 21 – Darnell Savage  (S, Maryland)

Neben dem rücksichtslosen Defensive Line Play (welches die Packers mit dem Pick von Rashan Gary abdeckten) kümmerte sich der DC Mike Pettine um ein Talent im Defensive Back Bereich. Pettines Ansatz, sechs DBs auf das Feld zu stellen, von denen viele von Woche zu Woche eine andere Position spielen, erfordert Talent im Bereich der Secondary.

Savage, ein defensiver Spielmacher in Maryland, trägt dazu bei.

Kritische Stimmen gibt es zu diesem Pick jedoch reichlich, denn Darnell Savage ist ein klassischer Second Round Pick, der sich möglicherweise mit etwas Glück am unteren Ende der ersten Runde finden hätte sollen. Es gab keinen Grund, neun Picks hinauf zu traden und wertvolle Picks dafür herzugeben. Er oder ein ähnlich starker Spieler seiner Position, wäre auf jeden Fall an Platz 30 verfügbar gewesen.

Grade: C-


2nd Round

Pick 44 – Elgton Jenkins (C, Mississippi State)

Jenkins ist eher ein Guard als ein Center, obwohl er beides spielen kann. In Green Bay wird er zuerst von der Bank aus um die Position des Right Guard kämpfen. Der kürzlich unter Vertrag genommene Billy Turner, der in Miami eine großartige Saison ablieferte, wird Right Tackle spielen.

Es wird nicht lange dauern bis Elgton Jenkins für die Packers starten wird. Jenkins hätte genug Talent um bereits am Ende der ersten Draft Runde gepickt worden zu sein. Die Packers hatten also Glück ihn noch zu bekommen und haben mit diesem Pick auch aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeit des jungen Talents eine ausgezeichnete Entscheidung getroffen.

Grade: A

3rd Round

Pick 75 – Jace Sternberger (TE, Texas A&M)

Viele sehen Sternberger einen Tight End vom Typ Travis Kelce. Das soll nicht heißen, dass der Texas A & M Star zu einem All-Pro wird, aber es bedeutet, dass die Packers auf ihr Bedürfnis nach einem Tight End eingegangen sind.

Jace ist der talentierte Tight End, den die Packers brauchen. Er sollte in der Lage sein, Jimmy Graham eher früher als später den Rang abzulaufen und sich als starke Angriffswaffe von Aaron Rodgers zu etablieren.

Unter dem neuen Coach Matt LaFleur wird es vorkommen, dass der Tight End auf der sogenannten “weak side” zeitweise alleine spielt. Dafür ist Sternberger wie geschaffen.

Grade: A

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 12 DE Rashan Gary
1 21 S Darnell Savage
2 44 C Elgton Jenkins
3 75 TE Jace Sternberger
5 150 DE Kingsley Keke
6 185 CB Ka’dar Hollman
6 194 RB Dexter Williams
7 226 LB Ty Summers

Anstatt Aaron Rodgers mit Offense Picks das Leben zu erleichtern, arbeiteten die Packers aggressiv daran, ihre Defense frühzeitig zu verbessern. Gary sollte ein umgehendes Upgrade darstellen, auch wenn er noch viel an sich arbeiten muss. Savage ist ein moderner Safety, der dazu beiträgt, die Secondary zu festigen. Der Trade um ihn zu bekommen war jedoch ein äußerst fragwürdiger Schritt, da mehrere ähnliche Safeties zur Wahl standen. Obwohl Green Bay mehrere talentierte Verteidiger erwischte, wünschen sich so manche, sie hätten mehr getan um den zweimaligen NFL MVP zu unterstützen.

Overall Grade: C+

Minnesota Vikings

Draft Needs
OLDLTERBWR

1st Round

Pick 18 – Garrett Bradbury (C, NC State)

Die Vikings sichern sich in Runde 1 den Top-Center im Draft. Bradbury ist zwar etwas klein für seine Position, kann dies aber mit seiner Athletik ausgleichen. Am College spielte er zunächst Tight End, bevor er zum O-Liner umgeschult wurde. Besonders gut passt er in das neue Zone-Running-Schema der Vikings, das er am College fast ausschließlich spielte. Hier kann er seine Agilität ausspielen und seine Schwächen in Stärke und Pass-Blocking kaschieren.  Die Vikings entscheiden sich mit dem 18. Pick für Center Bradbury, den besten inneren Offensive-Line-Spieler, obwohl der größere Need auf Guard besteht. Bradbury könnte auch Guard spielen, wahrscheinlicher ist aber das der bisherige Center Pat Elflein auf die Guard-Position rückt und Bradbury auf seiner favorisierten Position zum Einsatz kommt.

Grade: B+

2nd Round

Pick 50 – Irv Smith (TE, Alabama)

Irv Smith ist einer der Top-3-Tight-Ends im diesjährigen Draft. Er überzeugt sowohl im Passspiel als auch beim Blocken. Obwohl es ihm etwas an Top-Speed mangelt, kann er mit seiner Schnelligkeit und Technik gegnerische Defenses vor Probleme stellen. Zudem kann er aus allen, für Tight Ends üblichen Formationen (an der Line, im Slot, im Backfield) spielen. Er sollte schnell zum Starter avancieren und könnte sogar Pro-Bowl-Level erreichen. Der einzige kleine Makel an diesem Pick ist, dass Tight End nicht der größte Need in der 2. Runde war.

Grade: A-

3rd Round

Pick 102 – Alexander Mattison (RB, Boise State)

Mattison ist ein leichter Reach in Runde 3. Es fehlt ihm an Top-Speed und Agilität. Als Power-Runner und Pass-Blocker hat er seine Stärken. Auch als Receiver zeigt er ordentliche Leistungen. Er soll als Ersatz für Latavius Murray dienen und Dalvin Cook unterstützen, der aber mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit der Haupt-Back bleiben wird.

Grade: C+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 18 C Garrett Bradbury
2 50 TE Irv Smith Jr.
3 102 RB Alexander Mattison
4 114 G Dru Samia
5 162 LB Cameron Smith
6 190 DT Armon Watts
6 191 S Marcus Epps
6 193 OT Oli Udoh
7 217 CB Kris Boyd
7 239 WR Dillon Mitchell
7 247 WR Olabisi Johnson
7 250 LS Austin Cutting

In der 4. Runde haben die Vikings mit Guard Dru Samia einen weiteren O-Liner mit viel Potenzial gepickt. Er hat die geforderte Athletik und Stärke für die NFL. Wenn er seine Balance und Hand-Technik verbessern kann, ist er ein vernünftiger Starter und eventueller Steal an Tag 3. Im weiteren Verlauf drafteten die Vikings Tiefe für alle 3 Verteidigungsebenen (DL, LB, DB), einen weitern O-Liner und einen Long Snapper. Abzug gibt es für die Tatsache, dass sie erst gegen Ende der 7. Runde an ihre Tiefe auf der Wide-Receiver-Position gedacht haben. Hinter Adam Thielen und Stefon Diggs ist die Position dünn besetzt und nachdem auch in der Free Agency kein Receiver verpflichtet wurde, hätte eine weitere Anspielstation für Kirk Cousins sicher nicht geschadet.

Overall Grade: B


Oklahoma s Kyler Murray is drafted number one over all by Arizona Cardinals in the 2019 NFL Draft

NFL Draft 2019 – So gut haben die NFC WEST Teams im diesjährigen Draft abgeschnitten

Ein aufregender NFL Draft 2019 liegt hinter uns und die 32 NFL Teams gaben ihr Bestes um Löcher im Roster zu stopfen und die besten Upgrades in ihre Stadt zu holen. Unsere FootballR Autoren haben sich jeden einzelnen Pick erneut angesehen und bewertet. Nachfolgend findest du die diesjährigen FootballR Draft Grades der NFC West und die Bewertungen sämtlicher Picks der Runden 1-3 im Detail.

Arizona Cardinals

Draft Needs
QBOGCBWRDE

1st Round

Pick 1 – Kyler Murray (QB, Oklahoma)

Die Entscheidung nur ein Jahr nach einem 1st Round QB erneut einen Quarterback in der ersten Runde zu draften ist für General Manager Steve Keim ein echtes Novum gewesen. Nach dieser Entscheidung musste man den letztjährigen Pick Josh Rosen beinahe verschenken. Doch man muss Keim zu Gute halten, dass er sich voll auf seinen neuen Headcoach Kliff Kingsbury einlässt und bereit ist einen neuen Weg zu gehen.

Murray ist an sich ein guter Pick und kann sich wie Russell Wilson oder besser entwickeln. Murray ist schneller als Wilson, und hat auch den stärkeren Arm. Die Frage ist, ob Murray trotz seiner Größe beständig aus der Pocket spielen kann, was für den Erfolg in der NFL unerlässlich ist, unabhängig davon, wie gut ein QB beim Scrambling sein mag.

Im Gegensatz zu Rosen brennt Murray für das Spiel. Er gab eine vielversprechende Baseball-Karriere auf, um ein NFL-Quarterback zu werden. Er wird alles geben und nicht seinen Teamkollegen vor den Kopf stoßen, wie Rosen es getan hat.

Da es sich um den allerersten Pick im Draft handelte, kann hier kein A als Note vergeben, aber die Cards haben durch die Loslösung von Rosen den richtigen Weg eingeschlagen.

Grade: B+

2nd Round

Pick 33 – Byron Murphy (CB, Washington)
Byron Murphy zu Beginn der zweiten Runde zu bekommen könnte sich als wahrer Steal erweisen. Etliche Teams hatten den Athleten aufgrund seiner unglaublichen Instinkte im Vorfeld als Top 20 Kandidaten gelistet.

Seit Jahren versuchten die Cardinals mit einem unterdurchschnittlichen Nummer zwei Cornerback auszukommen. Dies ist besonders unglücklich, wenn man bedenkt, dass der Nummer eins Corner Patrick Peterson zu jenen CBs gehört, die von den gegnerischen Quarterbacks ohnehin gemieden werden.

Murphy spielte in Washington einen off-coverage Verteidiger, der vorzugsweise seine Augen im Backfield und auf den gegnerischen Receiver hielt. Das passt gut in ein Zone Schema, allerdings wird Murphy in Zukunft neben Patrick Peterson öfters auch man coverage spielen müssen.

Grade: A

Pick 62 – Andy Isabella (WR, Massachusetts)

Die Cardinals erhielten diesen Pick von den Dolphins, nachdem sie ihren letztjährigen First Round Pick Josh Rosen nach Miami geschickt hatten. Isabella ist ein talentierter Slot Receiver, der in das neue Offense Schema unter Kyler Murray gut hineinpasst.

Der einzige Makel an der ganzen Situation ist, dass Isabella im Prinzip nun das kostete, was die Cardinals im letzten Jahr für ihren QB aufgaben. Lässt man diese Tatsache bei der Pick Bewertung außer acht, so kommt man auf das folgende Ergebnis.

Grade: B+

3rd Round

Zach Allen, (DE|DT, Boston College)

Zach Allen wurde einst von einigen Experten als ein potenzieller Kandidat für die erste Draft Runde angesehen, doch seine schlechten Leistungen bei den Tests vor dem Draft ließen ihn abstürzen. Allen ist jedoch ein guter Spieler, der enorme Anstrengungen unternimmt. Er sollte ein guter Spieler bei den Cardinals werden, die einen Ersatz für Calais Campbell finden mussten. Dies war ein weiterer solider Pick der Cards.

Grade: B+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 1 QB Kyler Murray
2 33 CB Byron Murphy
2 62 WR Andy Isabella
3 65 DE Zach Allen
4 103 WR Hakeem Butler
5 139 S Deionte Thompson
6 174 WR KeeSean Johnson
6 179 C Lamont Gaillard
7 248 OT Joshua Miles
7 249 DE Michael Dogbe
7 254 TE Caleb Wilson

Die Cardinals erhalten die Bestnote im Draft. Jedes Jahr wird erwartet, dass das Team mit dem ersten Pick in jeder Runde einen starken Draft hinlegt und Arizona hat genau das getan. In einem Draft fügten die Cards einen mit der Heisman Trophy ausgezeichneten Quarterback und die Receiver Isabella und Butler hinzu, die sich mit Larry Fitzgerald und Christian Kirk an der neuen Through the Air Offense des neuen Headcoachs Kliff Kingsbury beteiligten. Murphy sollte gleich neben Patrick Peterson an den Start gehen, und Thompson und Miles waren an Tag 3 des Drafts sehr wertvoll. Die Cardinals schafften es auch, Josh Rosen zu traden, als es bereits so schien, dass es keine Interessenten mehr für den Quarterback gab.

Overall Grade: A+

Seattle Seahawks

Draft Needs
CBDLOLSWR

1st Round

Pick 29 – L.J. Collier (DE, TCU)

Nach dem Weggang von Michael Bennett und dem Trade von Frank Clark hatten die Seahawks gerade auf der Position des Defensive ein riesen Need. Mit L.J. Collier bekommen die Hawks einen Power End, genauso wie es Michael Bennett und auch Frank Clark waren. Gerade mit Michael Bennett hat Collier und seine Spielweise sehr große Ähnlichkeit.  Powervoller Antritt, guter Pass-Rush und starke Verteidigung gegen den Lauf. In Runde eins dennoch ein wenig zu früh.

Grade: B

2nd Round

Pick 47 – Marquise Blair (S, Utah)

Seattle formt die nächste Legion of Boom und ist auf der Suche nach einem Ersatz für Earl Thomas (FS) und Kam Chancelor (SS). In Marquise Blair hoffen sie genau diesen gefunden  zu haben. Blair beackert das Feld von Sideline-to-Sideline und ist stark gegen den Lauf. Er nimmt vermutlich die Position als Strong Saftey ein während die Free Saftey Position von Delano Hill übernommen wird. Mit Pick 15 in der 2. Runde waren jedoch noch einige höher eingeschätzte Optionen auf der Saftey Position wie bspw. Taylor Rapp, Nasir Adderley oder Chauncey Gardner-Johnson verfügbar.

Grade: B-

Pick 64 – D.K. Metcalf (WR, Mississippi)

Viele vermuteten Metcalf in der 1.Runde. Ausgewählt wurde er schließlich am Ende der 2. und das hat seine Gründe. D.K. Metcalf hat ideale Maße und ist ein echtes Kraftpacket. Die Produktivität die durch seine hervorragenden Anlagen nahezu versprochen wird, konnte er im College jedoch nie nachweisen. Der Widereceiver ist schnell und kraftvoll, ihm fehlt jedoch der Swag auf dem Feld. In einem Receiver Corp mit Doug Baldwin und Tyler Lockett wäre Metcalf dennoch ein sehr gutes Match. Da jedoch Baldwin aufgrund seiner Verletzungen über ein verfrühtes Karriereende nachdenkt, könnte Metcalf bereits sogar als möglicher Ersatz eingeplant sein. Die fehlende Produktivität und der fehlende Swag in den Bewegungen lässt es zu an D.K. Metcalfs eigentlich vorhandenen Fähigkeiten zu zweifeln.

Grade: B-

3rd Round

Pick 88 – Cody Barton (LB, Utah)

Barton ist der nächste Utah Spieler für die Seattle Seahawks. Der Linebacker hatte durchaus 2.Round Potenzial. Cody Barton ist stark gegen den Lauf und wurde oft als “Spy” gegen den gegnerischen Tight End eingesetzt. Die Seahawks hatten in der vergangenen Saison die schlechtesten Run-Defense-Werte ihrer Franchise Historie. der junge Linebacker aus Utah könnte die Lücke schnell füllen.

Grade: B

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 29 DE L.J. Collier
2 47 S Marquise Blair
2 64 WR D.K. Metcalf
3 88 LB Cody Barton
4 120 WR Gary Jennings
4 124 G Phil Haynes
4 132 CB Ugo Amadi
5 142 LB Ben Burr-Kirven
6 204 RB Travis Homer
6 209 DL Demarcus Christmas
7 236 WR John Ursua

Aus lediglich 5 Picks machten die Seahawks am Ende 11 und erfüllten ihre größten Needs. Die meisten Picks hatten die Hawks in den Runden 4 bis 6. Bei den Picks macht die Franchise um General Manager John Schneider wieder einmal das, wofür sie so bekannt ist. Sie setzt auf für Fans größtenteils unbekannte Spieler, die wohl auch nur bei den wenigsten Teams so weit oben auf dem Zettel standen. Ein Beispiel dafür war u.a. der 1.Rundenpick L.J. Collier. Hinzu kommt der jeweilige Background. Denn gerade die Spieler in den späteren Runden kommen, wie so oft, von Colleges die nicht zu den Bekanntesten zählen. Doch wer wenn nicht die Seahawks können aus eher unbekannten Spielern Pro Bowler machen und ein mentalitätsstarkes Team formen. Genau so, wuchs auch mit der Legion of Boom eine der gefürchtetsten Defenses der letzten Jahre zusammen. Der gute NFL-Draft könnte der Startschuss für die LOB 2.0 gewesen sein.

Overall Grade: B

Los Angeles Rams

Draft Needs
DTRBOTOLBSCB

2nd Round

Pick 61 – Taylor Rapp (S, Washington)

Nachdem die Rams zu Beginn des Drafts gleich mehrfach zurücktradeten, kam ihr erster Pick erst am Ende der 2. Runde. In Taylor Rapp wählten sie einen Safety, der vor Allem als Tackler überzeugt. In tiefen Zonen und Man-Coverage hat er jedoch Probleme. Er könnte daher als Box-Safety oder Safety-Linebacker-Hybrid zum Einsatz kommen. In einer ähnlichen Rolle konnte man Safety Marqui Christian in der vergangenen Saison bei den Rams sehen. Rapp wurde von ProFootballFocus auf Position 38 unter allen Spielern im Draft gerankt. Da die Rams mit Eric Weddle und John Johnson jedoch keinen dringenden Need auf Safety haben, hätten sie ihren ersten Pick dennoch besser einsetzen können.

Grade: B-

3rd Round

Pick 70 – Darrell Henderson (RB, Memphis)

Mit ihrem ersten Pick in der 3. Runde verstärken die Rams, nach dem Abgang von C.J. Anderson und der ungewissen Knie-Verletzung von Todd Gurley. Henderson galt vor dem Draft als Top-2-Runningback. Tatsächlich wurde er nach Joshua Jacobs und Miles Sanders als dritter Runningback gedraftet. Obwohl Sanders der rohere Kandidat ist, konnte er sich durch seine gute Beteiligung im Passspiel an Henderson vorbei ziehen. In L.A. passt Henderson dafür sehr gut ins Schema, mit vielen Outside-Zone-Läufen, die klar seine Stärke sind. Als Receiver muss er sich noch verbessern. Auch seine Block-Arbeit hat großen Verbesserungsbedarf. Mit seiner Geschwindkeit und Balance erreichte er schlussendlich eine Zweitrunden-Bewertung.

Grade: B+

Pick 79 – David Long (CB, Michigan)

In David Long haben die Rams in der 3. Runde einen zuverlässigen Man-To-Man-Corner gefunden. Da sowohl Aqib Talib, als auch Marcus Peters nach der Saison 2019 Free Agents werden, waren die Rams gut beraten, sich um Vertärkung im Draft zu bemühen. Zwar hat Long Schwächen gegen den Lauf und ist zu klein, um gegen die äußeren Receiver anzutreten, im Slot sollte er aber gute Dienste leisten. In seiner College-Karriere ließ Long nur 18 Catches bei 595 Snaps zu. Außerdem hat er in L.A. die Möglichkeit einige Zeit hinter Talib, Peters und Nickell Robey-Coleman zu lernen. Insgesamt ein solider Mid-Round-Pick.

Grade: B

Pick 97 – Bobby Evans (OT,Oklahoma)

Die Offensive Line war wohl eines der größten Needs bei den Rams. Left Tackle Andrew Whitworth ist bereits 37 und Left Guard Rodger Saffold schloss sich den Tennessee Titans an. Brian Allen wird einen der beiden ersetzen können. Dennoch ist Verstärkung nötig. Evans spielte bis 2017 als Right Tackle. 2018 wechselte er auf Left Tackle. Es wurde ersichtlich, dass rechts eindeutig seine natürliche Position ist, nachdem er seine gute Handarbeit auf der linken Seite nicht fortsetzen konnte. Rechts hingegen hätte er Zweitrunden-Wert. Da die gesamte O-Line der Rams relativ positions-flexibel ist, könnte Right Tackle Rob Havenstein erneut auf Guard wechseln und Evans auf seiner Lieblingsposition zum Einsatz kommen.

Grade: B+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
2 61 S Taylor Rapp
3 70 RB Darrell Henderson
3 79 CB David Long
3 97 OT Bobby Evans
4 134 DT Greg Gaines
5 169 OT David Edwards
7 243 S Nick Scott
7 251 LB Dakota Allen

Die Rams haben an Tag 1 auf ihren Pick #31 (und #203) verzichtet und dafür durch mehrere weitere Trades 4 zusätzliche Picks erhalten. Damit haben sie fast alle Positionen bedacht, die man als Need beschreiben könnte. Nach 4 guten Picks an den ersten beiden Draft-Tagen legten die Rams noch einmal nach. Der nennenswerteste Pick ist dabei Nose Tackle Greg Gaines. Der hervorragende Run-Stopper ersetzt Ndamukong Suh und erlaubt Michael Brockers in der Line nach außen zu rücken. Mit Offensive Tackle David Edwards, Safety  Nick Scott und Linebacker Dakota Allen (bekannt aus der Serie ‘Last Chance U’) sorgten die Rams in den Runden 5 und 7 für weitere Tiefe.

Overall Grade: B+

San Francisco 49ers

Draft Needs
WRDECBSOT

1st Round

Pick 2 – Nick Bosa (DE, Ohio State)

Was den 49ers auf der defensiven Seite vor Allem gefehlt hat, war ein dominanter Pass-Rusher. Und obwohl sie sich bereits in der Offseason mit Dee Ford verstärkt haben, brachten sie hier Need und Value zusammen. Bosa ist der beste Pass-Rusher im diesjährigen Draft. Zusammen mit Defensive Tackle Quinnen Williams vermutlich der beste Spieler überhaupt. Dass sich die Cardinals auf Kyler Murray festgelegt haben, war für San Francisco das bestmögliche Szenario. Zusammen mit Dee Ford und DeForest Buckner bildet Bosa eine junge D-Line, die zu den besten der Liga gehören könnte.

Grade: A

2nd Round

Pick 36 – Deebo Samuels (WR, South Carolina)

Mit Deebo Samuels erhält Jimmy Garoppolo seine erste Waffe im Draft. Samuels ist ein exzellenter Route-Runner mit gutem Antritt und hoher Endgeschwindigkeit. Die größte Gefahr geht von ihm allerdings erst nach dem Pass aus. Mit schnellen Richtungswechseln und Körpertäuschungen kann er Verteidiger stehen lassen und so aus kürzeren Pässen echte Big Plays machen. Er ist technisch einer der besten Receiver im Draft. Da an Stelle 36 aber auch noch namhafte Receiver wie D.K. Metcalf, A.J. Brown und Hakeem Butler auf dem Board waren, hätten die 49ers wohl auch zurücktraden und Samuels weiter hinten im Draft picken können.

Grade: B-

3rd Round

Pick 67 – Jalen Hurd (WR, Baylor)

In Runde 3 wählten die 49ers gleich den nächsten Receiver aus. Jalen Hurd ist ein großer, physischer und athletischer ehemaliger Runningback. Erst vor der letzten Saison wechselte er auf Receiver. Auch wenn er dementsprechend roh ist, zeigt er schnelle Fortschritte und gute Veranlagungen. Idealerweise kommt er im Slot zum Einsatz, wo er durch seine Physis und Athletik gegen die meisten Safeties, Linebacker und Slot-Corner bestehen können sollte. Mit dem kreativen Play-Calling von Kyle Shanahan hat Hurd viel Potenzial. Allerdings ist er auch ein riskanter Pick, der floppen könnte.

Grade C+

Overall Draft-Feedback

RUNDE PICK SPIELER
1 2 DE Nick Bosa
2 36 WR Deebo Samuel
3 67 WR Jalen Hurd
4 110 P Mitch Wishnowsky
5 148 LB Dre Greenlaw
6 176 TE Kaden Smith
6 183 OT Justin Skule
6 198 CB Tim Harris

Mit einem Top-Edge-Defender und zwei talentierten Anspielstationen für Jimmy G hat San Francisco keinen großen Fehler gemacht. In Runde 4 holten die 49ers in Mitch Wishnowsky den besten Punter im Draft. Aber selbst für den besten Punter, ist die 4. Runde wohl etwas zu hoch. Für die Runden 2 bis 4 galt für die 49ers generell: Das Talent stimmt, die Value nicht. In den Runde 5 und 6 wurde mit Offensive Tackle Justin Skule ein potenzieller Nachfolger für Joe Staley gedraftet. Linebacker Dre Greenlaw und Tight End Kaden Smith sorgen für Tiefe. San Francisco ist anscheinend überzeugt, dass der verbesserte Pass-Rush ausreicht, um die Probleme in der Secondary zu beheben. Cornerback Tim Harris wählten sie erst mit ihrem letzten Pick (6. Runde). Der größte Minuspunkt ist aber, den Draft ohne Safety wieder verlassen zu haben. Vor Allem, da mit Chauncey Gardner-Johnson am Anfang der 4. Runde noch ein Top-Safety zu haben war. Die 49ers entschieden sich zurückzutraden und CGJ landete bei den Saints.

Overall Grade: B-


Die offiziellen NFL Draft Caps wurden veröffentlicht

New Era enthüllte die “Draft Caps”, die gedrafteten NFLer tragen werden, nachdem sie beim kommenden Draft gepickt wurden. Wie sehen die Caps aus? Wo bekomme ich diese? Wie viel kosten die Caps?

Die Caps gibt es hier aktuell um € 36,90.

Die Meinungen über die Draft Caps gehen in diesem Jahr auseinander. Während die Einen enttäuscht sind, finden die andere die Caps auf Grund des erfrischend anderen Ansatzes ausgezeichnet.

Doch mache dir am Besten selbst ein Bild:

Wo und wie komme ich an so eine Cap?

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Laufen nach Plan: So steigerst du deine Leistung

Pünktlich zum Saisonbeginn werden die Hobbyläufer im Internet und in diversen Apps mit persönlichen Trainingsplänen eingedeckt.

Doch, wie kann es einen “persönlichen Plan” geben, wenn man die Person nicht kennt? Daher gibt’s hier die folgenden Tipps um deine eigene Planung zu finden und zu gestalten.

Definiere dein Ziel

Zuerst musst du wissen, warum du läufst, denn danach musst du dein Training gestalten. Schließlich ist es ein Unterschied, ob du läufst, um abzunehmen, oder ob ein Marathon dein sportliches Ziel ist.

Prüfe die Machbarkeit

Laufen ist kein Wunschkonzert – das Ziel, das du dir setzt, muss realistisch, also machbar sein. Es ist vor allem abhängig von deinem körperlichen Zustand und von der Zeit, die du für das notwendige Training zur Verfügung hast.

Halte dich an die Trainingslehre

Was für die Profis gilt, gilt für dich als Hobbyläufer genauso! Unsere Körper reagieren völlig unterschiedlich auf verschiede­ne Trainingsreize.

Beispiel: Wer dreimal die Woche jeweils 45 Minuten im Dauerlauftempo joggt, forciert in erster Linie Ausdauerfähigkeit und Fettstoffwechsel; wer zweimal 60 Minuten Intervalltraining macht (abwechselnd schnelle und langsame Läufe), stärkt Kraft und Schnelligkeit.

Höre auf deinen Körper

Der tatsächlich entscheidende Maßstab bei deiner Trainingsgestaltung ist dein Pulsschlag! Denn er steuert exakt nach deiner individuellen Belastung die verschiedenen Trainingsbereiche.

Stell dir deinen Mix zusammen

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Janoris Jenkins 2017

Leiche im Haus von NFL Star Janoris Jenkins entdeckt

Am Dienstag wurde eine Leiche im Haus von New Yorks Giants Cornerback Janoris Jenkins gefunden. Wie NFL’s Mike Garafolo berichtet, untersucht die Polizei die Leiche, die im Keller des Anwesens entdeckt wurde. Das Anwesen befindet sich in Fair Lawn, New Jersey, etwa 15 Kilometer nördlich des MetLife Stadium.

Die Untersuchung wird zu diesem Zeitpunkt fortgesetzt, und die Todesursache und die Art und Weise des Todes werden … nach einer Obduktion ermittelt.

Jenkins wurde Berichten zufolge am Dienstag über den Fund der Leiche unterrichtet.

Laut Quellen bei den Giants und aus Jenkins Umfeld, hält sich der 29-jährige Pro Bowler, seit dem Minicamp vor zwei Wochen, in Florida auf. Die Polizei konnte dies zunächst nicht bestätigen.

Die Polizei behandelt den Fall als möglichen Mord durch Strangulation/Erstickung. Der Bergen County Staatsanwalt Dennis Calo sagte zum Ermittlungsstand:

Der Verstorbene ist nicht der Eigentümer des Anwesens, aber die Identität des Mannes kann nicht bekannt gegeben werden, bis seine nächsten Angehörigen informiert wurden.

Das Fair Lawn Police Department, sowie eine Einheit für Schwerverbrechen ermitteln nun in dem Fall.

Sprecher der Giants und der NFL gaben an, Kenntnis von der Situation zu haben und diese weiter zu beobachten.


Zack Martin

Rekordvertrag: Cowboys verlängern Vertrag von Zack Martin

Die Dallas Cowboys haben ihren All-Pro Guard Zack Martin für die nächsten sechs Jahre mit einer Rekordverlängerung im Wert von 84 Millionen Dollar (40 Millionen Dollar Garantien) an sich gebunden.

Martin wäre 2019 Free Agent geworden. Der Deal, der Martin $ 14 Millionen pro Jahr bringt, macht ihn zum bestbezahlten Guard in der NFL. Damit übertraf er sogar den Free Agent Deal, den Andrew Norwell bei den Jacksonville Jaguars zu Beginn der Offseason für 66,5 Millionen Dollar (13,3 Millionen Dollar pro Jahr) unterzeichnete.

Er hatte nicht an den OTAs der Cowboys teilgenommen, bevor diese ihn, hinter Nate Solder ($15,5 Millionen pro Jahr), zum zweitbestbezahlten Offensive Lineman der NFL machten.

Martin wurde 2014 in der ersten Runde (#16) von den Dallas Cowboys gedraftet und wurde seitdem jedes Jahr in den Pro Bowl gewählt.


Earl Thomas Seahawks

Seahawks Star Earl Thomas streikt (bis er einen neuen Vertrag erhält)

Earl Thomas ist, zusammen mit Kam Chancellor, der letzte in Seattle verbliebene Teil der legendären “Legion of Boom”. Aktuell stellt sich aber die Frage, ob der Safety auch in dieser Saison noch für die Seattle Seahawks spielen wird.

Thomas nimmt aktuell nicht an Teamaktivitäten teil, um sich einen neuen Vertrag zu erstreiken. Der 29-jährige All-Pro sagte dazu via Twitter:

“Ich werde nicht am bevorstehenden Minicamp oder anderen Teamaktivitäten teilnehmen, solange meine Vertragssituation nicht geklärt wurde. Ich will, dass alle, insbesondere die 12s (Fans der Seahawks), wissen, dass ich für den Rest meiner Karriere ein Seahawk bleiben möchte, ich aber aufgrund meiner Leistungen in den vergangenen 8 Jahren das Recht habe, dass sich schnellstmöglich um diese Angelegenheit gekümmert wird. Ich möchte Sicherheit in Bezug auf die nächsten Jahre meiner Karriere. Ich werde weiter an meinen Fähigkeiten arbeiten, um dem Team zu helfen und uns die besten Siegeschancen zu bescheren. Ich hoffe meine Teamkameraden verstehen mein Motiv. Ich glaube es ist das Richtige.”

Thomas aktueller Vertrag läuft 2019 aus und bringt ihm diese Saison ein Grundgehalt von $8,5 Millionen ein. Es bleibt abzuwarten, ob die Seahawks ihren Cap-Space von $10,6 Millionen nutzen, um Thomas langfristig zu binden, oder ob sich die seit einiger Zeit kursierenden Trade-Gerüchte bewahrheiten.

Thomas wurde 2010 in der ersten Runde (#14) von den Seattle Seahawks gedraftet. Er erzielte in 121 Spielen 449 Tackles, 63 verteidigte Pässe, 25 Interceptions, 2 Interception-Return-Touchdowns, sowie einen zum Touchdown zurückgetragenen Fumble.