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| In München soll der zweite Saisonsieg her – Cowboys erwarten Scorpions zum Traditionsduell

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Mit den Munich Cowboys und den Stuttgart Scorpions begegnen sich am Samstag zwei Teams in der GFL, welche nach den ersten Spielen der Saison 2016 noch nicht zufrieden sein können.

Während für die Stuttgarter zwei Niederlagen bei einem Sieg zu Buche stehen, hat der Deutsche Meister von 1993 seine beiden Auftaktpartien gegen die Allgäu Comets recht deutlich verloren. Ganz überraschend kamen diese Niederlagen jedoch nicht, schließlich befindet sich die Truppe des neuen Head Coachs Kevin Herron – jener wurde von den Swarco Raiders Tirol verpflichtet – im zweiten Jahr eines Umbruchs, durch den langfristig an frühere Erfolge angeknüpft werden soll.

Zwar verpasste man im letzten Jahr die Play-offs nur um einen Sieg, doch waren nicht wenige Fachleute überrascht darüber, dass sich die Cowboys mit deutlichen Vorsprung den fünften Rang sicherten.

Damit der eingeschlagene Weg auch in dieser Spielzeit fortgeführt werden kann, haben die Verantwortlichen neben einem neuen Head Coach auch gleich einen neuen Trainerstab verpflichtet. Hier wurden bis auf den Posten des Wide Receiver Coachs – selbigen hat Tarik Ibrahim inne – alle Stellen neu besetzt.

Darunter befinden sich mit Frank Roser (Passing Game Coordinator und Quarterback Coach) und Albert Langebartels (Linebacker Coach) auch zwei Gesichter mit Scorpions-Vergangenheit. Und nicht nur im Trainerbereich wurden Veränderungen vorgenommen, auch der Kader wurde gezielt verstärkt. So konnte mit Jake Schaefer ein vielversprechender Quarterback aus den USA geholt werden und mit Fabien Gärtner kehrt einer der besten deutschen Running Backs aus Innsbruck nach München zurück.

Bei den Scorpions sind die Ziele hingegen andere; zum Beispiel sollen zuallererst die zum Teil unglücklichen Niederlagen in Kempten und gegen Frankfurt ausgemerzt werden. Denn in beiden Partien bot das Team um Quarterback Shane Carden zwar eine ansprechende Leistung, doch stand man sich entweder selbst im Weg oder hatte nicht das notwendige Quäntchen Glück – weshalb nach dem Auftaktsieg gegen die Rhein-Neckar Bandits nun Ernüchterung eingekehrt ist auf der Waldau.

Allerdings ist man weit davon entfernt, Ziele oder Anspruch zu korrigieren, denn trotz der unbefriedigenden Ergebnisse war den Spielen Positives abzugewinnen. Da ist zum einen der starke Zusammenhalt und Teamgeist innerhalb der Mannschaft, welchen Head Coach Hamiko seiner Truppe attestiert und als eine der gravierendsten Veränderungen gegenüber der letzten Saison ausgemacht hat. Auch darf nicht vergessen werden, dass die Scorpions in den bisherigen Duellen teilweise auf etliche Stammkräfte verzichten mussten – wie zum Beispiel Hans Stecher und Gabriel Kalus in der Defense – und dennoch mit hoch eingeschätzten Gegnern mithalten konnten.

Damit dürften die Schwaben als Favorit in das Duell zweier Traditionsmannschaften gehen, zumal sie bei diesem in den letzten Jahren zumeist die Oberhand behielten: Seit 2010 mussten sie sich den Cowboys nur zwei Mal geschlagen geben und es gilt alles daran zu setzen, dass dies auch so bleibt.

Kick-off im Münchner Dantestadion ist am kommenden Samstag um 16 Uhr.

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