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| Kiel gewinnt Herzschlagfinale gegen Dresden

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Mit 21:17 (7:0/7:3/7:7/0:7) gewannen die Kiel Baltic Hurricanes in einem der mitreißendsten Krimis der letzten Jahre gegen die Dresden Monarchs. 1.527 Zuschauer, darunter auch viele Fans aus Dresden, lieferten eine großartige Kulisse und feuerten ihre Teams lautstark an. Nach dem stärkeren Auftakt der Kieler kamen die Dresdner immer besser in die Partie und holten auf. Ein Quarterback Sack von Chris Eylmann in der letzten Sekunde des Spiels besiegelte schließlich den vierten Sieg der Hurricanes in der GFL-Saison 2015.

Die Hurricanes erhielten als Erste das Angriffsrecht und arbeiteten sich in einem langen Drive über das Feld. Immer wieder setzte während des Spiels Regen ein und so setzten die Canes mehr und mehr auf das Laufspiel. Andreas Hofbauer zeigte starke Läufe und Blake Bolles vollendete den Angriff gegen eine starke Dresdner Defense mit dem ersten Touchdown. Nachdem Colin Harms den Extrapunkt zum 7:0 verwandelt hatte, war das erste Quarter bereits zur Hälfte um. Auch der erste Dresdner Angriff nahm viel Zeit von der Uhr und die Monarchs drängten in Richtung der Kieler Redzone. Doch ein Fumble beendete den ersten Drive, denn Kiels Philipp Knoth konnte den Ball erobern.

 
Am Ende der folgenden Angriffsserie der Hurricanes, konnte Tyler Davis einen Pass von Blake Bolles in der Dresdner Endzone fangen, so dass die Gastgeber im zweiten Quarter mit 14:0 in Führung gingen. Im Anschluss konnte die Kieler Defense die Monarchs aus der Endzone fernhalten, so dass die Sachsen sich zu einem Fieldgoal aufstellten. Jan Hilgenfeldt versenkte den Schuss aus 30 Yard Entfernung. Auch die Canes versuchten vor Ende der ersten Halbzeit noch ein Fieldgoal, der Schuss geriet jedoch knapp zu kurz. Kurz vor der Pause schied Running Back Andreas Hofbauer mit einer Schulterverletzung aus. 
 
Die zweite Halbzeit begann mit einem Punt der Dresdner, doch Defensive Back Damien Donaldson holte seinem Team den Ball mit einer Interception zurück. Noch sollte den Monarchs allerdings kein Touchdown gelingen. Quarterback Clay Belton rutschte nach zwei unvollständigen Pässen beim dritten Versuch und zehn Yards zu gehen auf dem nassen Rasen aus, so dass sich die Monarchs erneut mit einem Punt vom Ball trennen mussten. Bei den Hurricanes übernahm nun Mo Arfaoui im Laufspiel und arbeitete sich über das Feld. Am Ende sorgte ein 18-Yard Pass auf Benedikt Englmann mit anschließendem PAT durch Colin Harms für die 21:3 Führung. Doch Dresden legte nun nach. Running Back Donald Russell zeigte seine Klasse und überbrückte mit einem Lauf das halbe Feld. Ein Quarterback Sack durch Paco Varol konnte die Monarchs nur kurz aufhalten und Belton fand schließlich Jan Hilgenfeldt mit einem 22-Yard Pass zum ersten Dresdner  Touchdown zum 21:10 aus Kieler Sicht. 
 
Im vierten Viertel wechselte zunächst das Angriffsrecht schnell hin und her. Nachdem Henner Clodius zunächst mit einer Interception die Hurricanes wieder an den Ball brachte, fing nur wenige Spielzüge später Dresdens Damien Donaldson erneut einen Pass von Blake Bolles ab. Und nun wurde die ohnehin gute Partie immer spannender. Dresden erhöhte den Druck, doch die Kieler zwangen sie einem vierten Versuch bei noch vier Yards zu gehen auszuspielen, machten sich dann jedoch mit einem Frühstart, der den Monarchs einen neuen ersten Versuch schenkte, zusätzlich selbst das Leben schwer. Die Dresdner Offense um Clay Belton nutzte die Chance und kurz darauf findet der Spielmacher der Sachsen Radko Zoller mit einem 25-Yard Pass in der Kieler Endzone. Nach Extrapunkt durch Hilgenfeldt stand es nun 21:17 für Kiel. Die Hurricanes mussten sich am Ende eines weiteren langen Drives mit einem Punt vom Ball trennen und Dresden erhielt bei noch 1:12 Minute zu spielen den Ball an der eigenen 6-Yard Line. Mit einem Pass auf Hilgenfeldt und Läufen von Donald Russell und Trevar Deed kamen sie bis an die Feldmitte. Von hier warf Clay Belton bei nur noch wenig Sekunden zu spielen in Richtung Endzone. Der Pass kann von den Canes abgewehrt werden, doch eine Strafe, weil Belton unter dem Druck der Kieler aus dem Laufen warf und sich bereits über die Line of Scrimmage bewegte hatte, als er warf, kostet die Monarchs ein paar Yards und vor allem Zeit. Bei noch fünf Sekunden zu spielen suchte Belton erneut nach einer Anspielstation, doch Linebacker Chris Eylmann kann ihn unter dem Jubel der Kieler Fans zu Boden bringen, bevor er werfen kann und besiegelt damit den Sieg für sein Team. 
 
Die Hurricanes stehen damit jetzt auf Platz 3 der GFL Nord hinter Braunschweig und Hamburg, die beide ein Spiel und einen Sieg mehr auf dem Konto haben. Am kommenden Samstag reisen die Canes nach Düsseldorf zum Auswärtsspiel bei den Panthern, bevor sie dann in zwei Wochen die Allgäu Comets zum EFL Bowl in Kiel empfangen.
 
 
Kiel Baltic Hurricanes vs Dresden Monarchs
21:17
(7:0/7:3/7:7/0:7)
1. Qtr
7:0 #11 Blake Bolles, 11-Yard Run. PAT #81 Colin Harms
2. Qtr
14:0 #6 Tyler Davis, 26-Yard Pass #11 Blake Bolles. PAT #81 Colin Harms
14:3 #80 Jan Hilgenfeldt, 30-Yard Fieldgoal
3. Qtr
21:3 #87 Benedikt Englmann, 18-Yard Pass #11 Blake Bolles. PAT #81 Colin Harms
21:10 #80 Jan Hilgenfeldt, 22-Yard Pass #13 Clay Belton. PAT #80 Jan Hilgenfeldt
4 Qtr
21:17 #89 Radko Zoller, 25-Yard Pass #13 Clay Belton. PAT #80 Jan Hilgenfeldt
 
Punkte: Blake Bolles (6), Tyler Davis (6), Benedikt Englmann (6), Colin Harms (3)

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