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Crocodiles | Kölns Dean Tanwani sichert Ehrenpunkte in einseitiger Partie in Dresden Crocodiles

Bereits am frühen Freitagabend machte sich das verletzungsbedingt stark geschwächte Erstliga team der
Cologne Crocodiles Footballer auf den Weg in die Nähe von Leipzig für Ihren Übernachtungszwischenstopp nach
Dresden. Nach ausgiebigem Frühstück und Walkthrough begab man sich dann ausgeruht nach Sachsen. Das
T eam von Headcoach Patrick Köpper gab zwar nie auf, konnte aber seine Leistung auch nicht richtig abrufen und
war des halb nie in der Lage den Dresdnern wirklich gefährlich zu werden. Am Ende musste man sich mit einem
deutlichen 42:7 auf den Heimweg machen. Immerhin wurde man hier über das 28:28 Re mis der Verfolger
Pots dam in Kiel informiert. Und so rutschen die Crocodiles nach Spieltag 8 hauchdünn vor Potsdam auf Platz 5
und kratzen damit weiterhin an den Play Off Plätzen.

Die Rheinländer starteten mit dem Kick Of f und der sächsische Angriff rund um den wieder genesenen
Quarterback Greenlee betrat das Feld zur ersten Angriffssequenz. Doch die Kölner Abwehr gewohnt wach
stoppte die Monarchs früh und zwang sich so zu einem Punt Versuch in der eigenen H älfte. Doch der Snap
misslang und konnte nur noch vom Dresdner Spieler an der eigenen 2 7 Yard Line gesichert werden um
Schlimmeres zu verhindern. So kam schnell Kölns Spielmacher Tobias Jarmuzek mit seinen Mannen zum
Einsatz. Zwar bewegte man den Ball zunä chst gut und erreichte auch mit dem erneut gut aufgelegten
Kraftpaket Dean Tanwani zu reichlich Raumgewinn und einem erneuten First Down. Doch nun war die Dresdner
Verteidigung auf der Höhe und verteidigte Ihre Endzone. Der Kölner Trainerstab entschied sic h mit einem
Fieldgoal Versuch die vermeintlich ersten Punkte einzufahren. Doch der Kick ging aus 32 Metern mehr als knapp
links an den Stangen vorbei. Monarchs Spielmacher bediente in der Folge seine Receiver mit mehreren
Kurzpassspielzügen, bevor er Marti n Emos über 44 Yard in der Kölner Endzone zum ersten Touchdown des
Abends fand. Der Kick von Florian Finke war ebenfalls gut und die 7:0 Führung der Gastgeber stand.

Nach dem ersten Seitenwechsel drehten die Königlichen dann bei sommerlichen 27 Grad noch etwas auf. Nach
sieben Passversuchen in Folge inklusive zwei unvollständigen, überbrückte Running Back Yazan Nasser die
fehlenden 6 Yards in die Endzone und erreichte s omit nach erneut erfolgreichem Kick den 14:0 Zwischenstand
für die Elbstädter. Köln wieder mit dem Angriff auf dem Feld erreicht danach durch kraftvolle Läufe von Carmelo
Insalaco einschließlich eines sehenswerten 41 Yards Laufes die 32 Yard Linie des Gegn ers. Doch nach weiteren 5
Yards durch Dean Tanwani, einem weiteren Lauf über einen Meter und zwei unvollständigen Pässen von Tobias
Jarmuzek auf Dominic Gröne und Dean Tanwani bei ausgespieltem viertem Versuch kamen erneut die Sachsen
in Angriffsrecht. Die nächsten vier Drives konnten von den jeweiligen Verteidigungsreihen gestoppt werden. Mit
1:04 verbleibender Spielzeit trieb Dresdens Greenlee dann jedoch sein Team mit schnellen kurzen Pässen nach
vorne, bevor bei nur noch 27 Sekunden an Kölns 43 Yards Li nie eine Auszeit genommen wurde. Kurz vor dem
Halbzeitpfiff bediente Greenlee dann seinen Receiver Sow Cheikhou über die Distanz und nach dem Kick war der
Halbzeitstand von 21:0 hergestellt.

Nach der Pause wollten die Crocodiles sich unbedingt nochmal dagegenstemmen und alles versuchen, die
drohende Niederlage in einer auf beiden Seiten konzentrierten und stets fairen Partie doch noch abzuwenden.
An der eigenen 25 gestartet , dirigierte Jarmuzek abwechselnd mit Pässen auf Jake Isabel , Ramin Akhlaghi und
Dominic Gröne sowie weiteren Läufen von Tanwani, Insalaco und Florian Eichhorn die Crocodiles bis an des
Gegners 33. Doch beim folgenden Pass von Jarmuzek war Dresdens Verteidiger Omari Williams zur Stelle. Er
fing den Pass an der eigenen 3 ab und trug ihn über 47 Yards zurück zur Mittellinie. Von hier beginnend schloss
Monarchs Quarterback Greenlee mit einem weiteren Touchdown Pass auf Emos für 15 Yards und Zusatzkick
zum 28:0 ab. Bei 1:16 auf der Uhr kam erneut der Angriff von Kölns Offense Koordinator Da vid Odenthal aufs
Feld. Doch nach drei Versuchen für lediglich 8 Yards Raumgewinn endete das dritte Viertel und die Seiten
wurden zum letzten Mal gewechselt.

Im letzten Spielviertel mussten sich die Gäste also wieder per Punt vom Ball trennen. Dresdens ih rerseits machte
es – zwischenzeitlich mit ihrem weiteren US Quarterback Glen Cuiellette besser. Durch eigene Läufe und
erfolgreichem Passspiel warf er im siebten Spielzug über insgesamt 90 Yards seinen Receiver KeVonn Mabon
für die letzten 33 Yards nach n ur etwas über drei Minuten zum abschließenden und jetzt doch deutlichen 35:0.
Die Crocodiles hingegen erzielten zwar zunächst erneut durch Tanwani einen neuen ersten Versuch, mussten
sich aber nach drei Spielzeiten erneut für einen Punt entscheiden. Nun wu rde der Angriff der Königlichen jedoch
von d e r Defense der Crocodiles mit ihren starken Linebackern und Safeties sowie der aggressiven Line an Kölns
31 bis an die 41 zurückgedrängt und im dritten Spielzug sah sich Dresden auch durch eigene Strafen und eine m
Quarterback Sack einem dritten Versuch und ca. 30 Yards zum nächsten ersten gegenüber. Doch durch ein
persönliches Foul der Crocodiles in Form eines „Roughing the Passer“ erhielt man einen neuen ersten Versuch an
Kölns 25 Yards Line. Nun fand Cuiellette seinen Mitspieler Manuel Behrends zum Touchdown. Nach wiederholt
gültigem Zusatzpunkt bauten die Sachsen die Führung auf 42:0 aus. Der Abschluss der Partie war jedoch den
Crocodiles vorbehalten. Weiterhin kämpfend erliefen erst Insalaco über 5 und dann sagenhafte 40 Yards sowie
anschließe nd Tanwani über 6 und die abschließenden restlichen 21 Yards den Ehren Touchdown . Gröne sorgte
mit seinem Kick für den 42:7 Endstand. Dresden brauchte mit ihrem letzten Drive nur noch die Uhr
herunterlaufen zu lassen.

Die stark verletzungsbedingt gebeutel ten Cologne Crocodiles habe n nun bereits ihr achtes Spiel in Folge
absolviert und hierbei drei Siege bei fünf Niederlagen erspielt. Dresden, Potsdam, Berlin und Kiel ha b en
beispielsweise spielplanbedingt erst sechs Partien hinter sich. Kommenden Samstag, 2 9.06.2019, folgt dann im
Höhenberger Sportpark an der Frankfurter Straße das nächste Heimspiel für die Kölner vor der Sommerpause.
Die Krankenabteilung erwartet diese vierwöchige Pause sehnlichst. Einlass am Samstag ist wie immer um 15:30
Uhr, Spielbeginn um 17:00 Uhr . Erwartet wird der Tabellennachbar Berlin Rebels

Foto: Birgit Krauch
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