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GFL | Lions klarer Sieger im Duell gegen den amtierenden Eurobowl-Champion GFL

Knapp 1.000 Zuschauer im Potsdamer Sportpark am Luftschiffhafen, sahen eine Woche nachdem überlegenden Sieg der Potsdam Royals gegen die Amsterdam Crusaders im Eurobowlfinale ein Team der Hausherren, welches überraschend deutlich sich den New Yorker Lions geschlagen geben musste.
Zum Ende der Partie stand eine klare 7:46 (0:27; 0:7; 7:7; 0:5) Niederlage für die Potsdam Royals auf dem Scoreboard und die Erkenntnis, das es noch ein weiter Weg für die Gastgeber ist, wirklich in der europäischen Spitze im American Football anzukommen.

Das Spiel in den ersten beiden Spielviertel ist eigentlich schnell erklärt. Die Potsdam Royals bekamen kein Bein auf die Erde und fanden nicht ins Spiel, um gegen die bärenstark agierende Braunschweiger Defense nur ansatzweise in Scoring Reichweite zu gelangen. Einzig Running Back Gennadiy Adams sorgte immer mal wieder vereinzelt für einige Yards Raumgewinn konnte sich aber nicht, wie teilweise noch Hinspiel in Braunschweig Ende Mai, durchsetzen. Potsdam Royals neuer amerikanischer Spielmacher Samuel Straub bemühte sich sichtbar Mittel und Wege zu finden seine Receiver anzuspielen, war aber zumeist mehr auf der Flucht vor der heranstürmenden Verteidigung der Lions, als dass er Zeit fand sich eine freie Anspielstation zu suchen.

Anders dagegen agierten die Löwen auf beiden Seiten des Balls. Mit einer eher ungewöhnlichen Formation für die Offense der Braunschweiger, in der gleich zwei Tight Ends mit Nicolai Schumann und Robin Sebeille, von Beginn an mit die Laufwege für den gut aufgelegten Christopher McClendon blockten, überraschte Headcoach Troy Tomlin die sonst so üblicherweise solide stehende Abwehr der Royals.

Nachdem die Royals sich schnell im ersten Drive vom Ball trennen mussten, führte Löwen Quarterback Brandon Connette seine Offense mit nur wenigen Spielzügen über das gesamte Feld. Die Hauptlast trug dabei Christopher McClendon, der final auch mit einem sieben Yard Lauf, die ersten Punkte zur 0:7 (PAT T. Goebel) Führung für die New Yorker Lions erzielte.
Nur kurze Zeit später und nach einem weiteren erfolglosen Angriffsdrive der Gastgeber, dauerte der Aufenthalt des Braunschweiger Angriffs auf dem Feld nur einen Spielzug. Brandon Connette bediente Nicolai Schumann mit einem präzisen Pass, den dieser nahezu ungehindert über 51 Yards zum 0:14 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Potsdamer trug.
Immer noch im ersten Spielviertel sollte es für die Potsdamer nicht besser werden. Einen langen Passversuch von Quarterback Samuel Straub fing Löwen Safety Jamaal White ab und trug den Ball über 70 Yards zum 0:20 (PAT geblockt) bis in die Endzone der Hausherren zurück.
Doch auch das sollte nicht der Schlusspunkt an Punkten für die New Yorker Lions im ersten Spielabschnitt sein. Nachdem die starke Braunschweiger Verteidigung den Angriff der Royals abermals stoppte, brauchte Braunschweigs Running Back Christopher McClendon nur zwei Spielzüge, um abschließend mit einem 46 Yard Lauf des erste Quarter mit einer 0:27 (PAT T. Goebel) Führung für die Löwenstädter zu beenden.

Im zweiten Spielviertel nahmen die New Yorker Lions merklich den Fuß vom Gaspedal und schalteten einen Gang zurück. Für die Potsdam Royals änderte sich aber nichts. Nach wie vor fanden die Potsdamer kein Mittel gegen Verteidigung der Löwen und somit brachten sie auch keine Punkte auf das Scoreboard. Im Angriff der Löwen ging es nun auch langsamer voran und es kam der ein oder andere Punt dazu. Einen dieser Punts nutzte der beim heutigen Spiel der Löwen designierte Punter Jan Hilgenfeldt, um mit einem beherzten Lauf über 26 Yards ein neues First Down für sein Team zu erzielen. Erfolgreicher Abschluss des Drives war ein 31 Yard Pass von Brandon Connette auf Micky Kyei zum 0:34 (PAT T. Goebel) Halbzeitstand.

Nach der Halbzeitpause setzten die New Yorker Lions nahtlos dort an, womit sie zum Ende des zweiten Spielviertel aufgehört hatten, nämlich mit weiteren Punkten. Nach Läufen von Brandon Connette und Christopher McClendon, fand Brandon Connette seinen Ballfänger Justus Holtz mit einem 42 Yard Pass im Backfield der Potsdam Royals, den dieser zum 0:41 (PAT T. Goebel) ungehindert in die Endzone der Royals trug.
Doch wer meinte, dass die Potsdam Royals sich nun vollständig aufgeben würden, sah sich getäuscht. Denn ganz ohne Punkte wollten die Hausherren jetzt doch nicht das Spiel hergeben.
Mit zwei Pässen fast über das gesamte Feld, überlisteten Royals Quarterback Samuel Straub und Wide Receiver Keevan Lucas die Abwehr der Löwen und brachten damit ihr Team endlich zum 7:41
(PAT H. Werner) Ende des dritten Viertel auf das Scoreboard.
Bei den New Yorker Lions erhielten jetzt auch die Neuzugänge Quarterback Sonny Weishaupt und Running Back / Wide Receiver Méril Zero erste Einsatzzeit.

Das vierte und letzte Spielviertel startete mit den nächsten Punkten für die New Yorker Lions.
Verantwortlich Linebacker Basil Jackson, der Potsdam Royals Ballträger Moritz Sommer in dessen eigener Endzone für einen Safety, zum 7:43, zu Boden brachte.
Denn Endstand zum 7:46 stellte endgültig Lions Kicker Tobias Goebel mit einem 40 Yard Fieldgoal her, nachdem die Defense der Braunschweiger den Angriff der Potsdamer weiterhin auch in Quarter vier in Schach hielt.

Damit bleiben die New Yorker Lions auch im sechsten Spiel der GFL Saison 2019 ohne Niederlage und stehen gemeinsam mit den ebenfalls noch ungeschlagenen Hildesheim Invaders an der Spitze der GFL Nord. Zumindest bis zum nächsten Wochenende, denn dann kommt es im Braunschweiger Eintracht Stadion zum Showdown zwischen den beiden aktuell besten Teams im Norden der GFL.

Scoreboard

00:07 7 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
00:14 49 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
00:20 70 Yard Interception-Return-TD J. White (PAT T. Goebel)
00:27 46 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
00:34 31 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT T. Goebel)
00:41 42 Yard TD-Pass B. Connette auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
07:41 15 Yard TD-Pass S. Straub auf K. Lucas (PAT H. Werner)
07:43 Safety B. Jackson
07:46 40 Yard Fieldgoal T. Goebel

Foto: Fabian Uebe
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