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Samsung Frankfurt Universe schlägt die Marburg Mercenaries mit 63:7

Lesezeit: 5 min

An einem Tag an dem es schwere Gewitter hageln sollte, hagelte es wieder zahlreiche Touchdowns. Die „Men in Purple“ wollten von Anfang an klar machen, dass es keine Zweifel gibt wer in diesem Spiel als Sieger vom Feld geht.

Bereits im ersten Viertel wurden die ersten Drives konsequent zu Ende gebracht. Den Anfang machte David Giron, nach vier Minuten im ersten Viertel, der nach einem Wurf von Steve Cluley die ersten Punkte erzielte. Den zweiten Touchdown markierte Harry Innis dann in Spielminute 10. Das zweite Viertel bot weiter nur eine absolute Einbahnstraße auf dem Feld und so war es Tim Thomas mit seinem ersten Catch in Minute 14 und er setze 7 Minuten vor der Halbzeit direkt seinen zweiten gefangen Touchdown oben drauf. Alle Extrapunkte durch Max Siemssen.

Marburg probierte es im ersten Viertel noch mit einigen Pässen durch Quarterback Alex Thury, bevor man im zweiten Viertel aber immer mehr Runningback Silas Nacita ins Spiel bringen wollte. 3 Minuten vor Schluss des zweiten Viertels setzte man dann Silas sogar als Quarterback in einem Trickspielzug ein und das ging gehörig schief. Sein Pass landete in den Armen von John Tidwell. Und der wohl beste Cornerback der Liga hatte das ganze Spielfeld vor sich, brach diverse Tackle und legte einen 80 Yard Lauf hin, bevor ihn Silas als letzter Mann gerade noch stoppen konnte.

Zwei Spielzüge später, Spielminute 23, war es dann aber wieder passiert, Übergabe an Joe Bergeron und der lief aus 3 Yards ungedeckt in die Endzone, Extrapunkt von Max Siemssen und somit 35:0 kurz vor der Halbzeit. Ein absolutes Ausrufezeichen und auch der Halbzeitstand.
Wer dachte in der zweiten Halbzeit schalten die „Men in Purple“ nun einen Gang zurück, sah sich getäuscht. Gleich im ersten Drive war es Steve Cluley, der aus 24 Yards selber lief und nach Max Siemssen´s Extrapunkt stand es nach zwei Minuten nun 42:0.

Marburg kam weiter gar nicht aktiv aufs Feld, drei Versuche und raus, kaum Raumgewinne, das war einfach deutlich zu wenig. Wer heute mehr zeigen wollte war Tim Thomas, angestachelt durch seine Teamkameraden, zeigte er seinen Scoring Touch und erzielte in der 34. Spielminute nach wunderschönem 30 Yard Pass von Sonny Weishaupt, den nächsten Touchdown, seinen dritten des Tages. Genau in der Ecke der Touchdownzone, fing er unter größter Bedrängnis den Pass und stellte die Anzeigentafel auf 49:0. PAT erneut Max Siemssen.

Mit dem Ablauf des dritten Viertels und dem letzten Spielzug kam Marburg durch ein Laufspiel nun aber tatsächlich zu den ersten Punkten und bewies so Moral. Der Extrapunkt war auch gut und die „Söldner“ verkürzten auf 49:7.

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Trotz einsetzendem Regen hatten die 1672 Zuschauer aber weiter ein gutes Spiel zu sehen. Zumindest wenn sie für Universe waren. Und das zeigte sich rund sechs Minuten vor Ende des Spiels. Erst ein misslungener Snap an der eigenen 20 Yard Line bei dem man in höchste Safetygefahr geriet. Doch Andreas Betza setzte nun zu einem unglaublichen Lauf an. Aus der eigenen Endzone lief er über das gesamte Spielfeld, davon eigentlich nahezu unberührt und erzielte die nächsten Punkte. Ein richtiger Sprint, am Anfang zwei Körpertäuschungen und 100 Yards später stoppte er unter riesigem Jubel in der Endzone. PAT von Sebastian Silva Gomez ist gut und somit stand es nun 56:7.
Doch irgendwie wollte hier keiner so einfach aufhören und die Uhr runterlaufen lassen. Andreas Betza hatte noch nicht richtig Lust und stellt die Uhr zwei Minuten vor dem Ende auf 63:7, nach einem 25 Yard Lauf in die Endzone. PAT erneut durch Sebastian Silva Gomez.

Das war dann auch der Endstand in einem einseitigen Hessenderby. Samsung Frankfurt Universe bleibt engster Verfolger des deutschen Meisters Schwäbisch Hall Unicorns und kann sich nun durch die Spiele in Ingolstadt (18.5), zuhause gegen Stuttgart am 26. Mai um 19 Uhr auf die Aufgabe am 03. Juni in Schwäbisch Hall vorbereiten.

Foto: Frankfurt Universe

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