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| TSG-Footballer besiegen die Mercenaries in Marburg mit 49:20 – Hall als einziges Team im Süden ungeschlagen

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Startschwierigkeiten hatten die Schwäbisch Hall Unicorns am Sonntag in ihrem Gastspiel bei den Marburg Mercenaries. Ein starkes zweites und drittes Viertel sorgten aber für einen klaren Erfolg (49:20), den fünften in Folge in der diesjährigen GFL-Saison.

Vor dem sonntäglichen Spiel in Marburg waren die Unicorns davon ausgegangen, dass das Rückspiel in Marburg keine so klare Angelegenheit werden würde, wie das Hinspiel drei Wochen zuvor. Hauptgrund dafür war die Personalsituation der Haller sowie die Tatsache, dass Marburg nicht nur das Heimpublikum auf der Tribüne, sondern auch anders wie die Haller zwei spielfreie Wochenenden hinter sich hatte.

Zunächst sah auch alles danach aus, dass die Befürchtungen der TSG-Footballer eintreten würden. An eine deutliche 35:7-Halbzeitführung wie im Optima Sportpark war nicht zu denken, denn es waren die hessischen Gastgeber, die durch Holt Claiborne Mitte des ersten Viertels mit 6:0 in Führung gingen und die knapp 1.000 Zuschauer im Marburger Georg-Gassmann-Stadion begeisterten.

Eine Minute später holte der von seiner beruflich bedingten Pause zurückgekehrte Danny Washington mit einem 1-Yard-Lauf die knappe 7:6-Führung (PAT Tim Stadelmayr) für Hall, wovon sich die Mercenaries aber nicht beeindrucken ließen. Sie erliefen einen weiteren Touchdown, der wegen einem Marburger Foul zum Glück für die Unicorns aber nicht gewertet wurde.

Man merkte der Haller Defense an, dass ihr die Ausfälle insbesondere auf der Linebacker-Position zu schaffen machten. Bereits früh im Spiel verletzte sich mit Daniel McCray ausgerechnet ein weiterer Linebacker, was die Abstimmung in der Haller Verteidigung weiter erschwerte.

Dabei war es noch nicht einmal der Marburger Running Back Silas Nacita, der die Defense von Headcoach Siegfried Gehrke vor die größten Probleme stellen sollte. Auf Nacita hatte man sich offenbar gut vorbereitet, Marburgs Quarterback Holt Claiborne sorgte auf Haller Seite hingegen für Kopfzerbrechen. Immer wieder waren es seine Läufe, die die Unicorns in Schwierigkeiten und den Marburgern zwei Touchdowns brachten.  

Hall besann sich erst im zweiten Viertel auf seine Tugenden und nahm nun das Heft insbesondere im Angriff in die Hand. Quarterback Marco Ehrenfried gelang es mit Pässen auf Patrick Donahue und 15 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff auf Aurieus Adegbesan (beide PAT Stadelmayr) die Haller Führung auf 21:6 auszubauen. 

Die Entscheidung der Partie suchten die Haller bereits im dritten Viertel, das sie ebenso druckvoll wie das zweite gestalten konnten. Ein Lauf von Danny Washington und ein kurzer Ehrenfried-Pass auf Patrick Donahue (beide PAT Stadelmayr) sorgten vor dem letzten Seitenwechsel für die Haller 35:6-Führung. Ein Vorsprung, den die Hessen an diesem Tag nicht mehr aufholen konnten.

Das Glanzlicht des letzten Viertels gelang Fabian Schmidt. Beim Stand von 42:13 wurde er an der eigenen 3-Yard-Linie mit einem Kurzpass von Marco Ehrenfried bedient. 97 Yards weiter vorne hatte er mit einem sehenswerten Lauf die komplette Marburger Defense überwunden und drei Minuten vor Spielende das 49:13 (PAT Stadelmayr) erzielt. Marburg blieb es vorbehalten 30 Sekunden vor Ende durch Nacita (PAT Martin Jekel) Ergebniskosmetik zum 49:20 zu betreiben.

„Ich bin froh, dass wir ein spielfreies Wochenende vor uns haben“, sagte Siegfried Gehrke nach dem Spiel. „Das gibt uns die Gelegenheit vor dem wichtigen und schweren Heimspiel gegen Kempten etwas auszuruhen und einige Blessuren auszukurieren.“

Parallel zu dem Spiel in Marburg hatten die Allgäu Comets die Aufsteiger aus Frankfurt zu Gast und mussten sich diesen mit 0:10 geschlagen geben. Die Unicorns führen somit die Tabelle der GFL-Süd als einziges noch ungeschlagenes Team an. 

 

Die Punkte für Hall erzielten: Danny Washington (12), Tim Stadelmayr (7), Patrick Donahue (12), Aurieus Adegbesan (12) und Fabian Schmidt (6).

Viertelergebnisse: 6:7 / 0:14 / 0:14 / 14:14 / Final: 20:49

Alle Punkte:

6:0 – Holt Claiborne – 1-Yard-Lauf (PAT missed)

6:7 – Danny Washington – 1-Yard-Lauf (PAT Tim Stadelmayr)

6:14 – Patrick Donahue – 12-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Tim Stadelmayr)

6:21 – Aurieus Adegbesan – 10-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Tim Stadelmayr)

6:28 – Danny Washington – 1-Yard-Lauf (PAT Tim Stadelmayr)

6:35 – Patrick Donahue – 2-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Tim Stadelmayr)

13:35 – Holt Claiborne – 11-Yard-Lauf (PAT Karol Czapinksi)

13:42 – Aurieus Adegbesan – 1-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Tim Stadelmayr)

13:49 – Fabian Schmidt – 97-Yard-Pass von Marco Ehernfried (PAT Tim Stadelmayr)

20:49 – Silas Nacita – 9-Yard-Lauf (PAT Martin Jekel)

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