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| Unicorns sind trotz vieler Ballverluste mit 44:14 bei den Munich Cowboys erfolgreich

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Die Schwäbisch Hall Unicorns wurden am Samstag im Münchner Dantestadion ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten die weiterhin sieglosen Munich Cowboys mit 44:14. Dabei mussten sie vor knapp 2.000 Zuschauern einige Ausfälle kompensieren und gaben den Ball dreimal an den Gegner ab.

Gleich auf sieben Spieler der ersten Garde mussten die Unicorns am Samstag bei ihrem Auswärtsspiel in München verzichten. So dauerte es auch bis zur zweiten Halbzeit, bis die favorisierten Haller der Partie ihren Stempel aufdrücken und sich von den Gastgebern absetzen konnten. In Führungen gingen nämlich zunächst die Cowboys, die mit einem langen Angriffszug in die Partie starteten und diesen per 22-Yard-Pass von Trenton Miller auf Alexander Funke (PAT Dominik Adelheit) mit der 7:0-Führung abschließen konnten.

Die Unicorns antworteten prompt mit einem 50-Yard-Pass von Marco Ehrenfried auf Nate Robitaille zum 7:7-Ausgleich und erhöhten Anfang des zweiten Viertels mit einem 1-Yard-Lauf von Ehrenfried auf 14:7 (beide PAT Tim Stadelmayr). Danach stockte es aber im Getriebe der Unicorns. Zwar konnte ein Münchner Fieldgoal-Versuch noch erfolgreich verteidigt werden, der darauf folgende Ehrenfried-Pass landete aber in den Armen von Cowboy Joschka Bartz.

Bartz war es auch, der wenig später den zweiten Haller Ballverlust besiegelte. Halls Jerome Manyema verlor kurz vor der Münchner Endzone den Ball, der vom Münchner Verteidiger gesichert werden konnte. So blieb den Unicorns in der ersten Hälfte nur noch ein 35-Yard-Fieldgoal von Tim Stadelmayr, um die Führung vor der Pause noch auf 17:7 auszubauen.

Die Unicorns hatten ihre Gegner im Griff, nutzten ihre Chancen für Punkte aber nicht konsequent, was es in der zweiten Hälfte zu ändern galt. Danny Washington machte dabei mit einem 1-Yard-Lauf den Anfang und erhöhte auf 24:7 (PAT Stadelmayr). München antwortet zwar mit einem 15-Yard-Pass von Trenton Miller auf Kai Silbermann (PAT Dominik Adelheit) zum 14:24, doch Halls Antwort folgte auf dem schnellst möglichen Weg. Nate Robitaille nahm den auf den Touchdown folgenden Kickoff der Cowboys an der eigenen 7-Yard-Linie auf und trug ihn über 93 Yards zum 30:14 in die Münchner Endzone zurück.

Im Schlussviertel unterlief Marco Ehrenfried zunächst seine zweite Interception an diesem Tag. Diese Scharte wurde im Gegenzug aber von Halls Raheem Wilson wieder ausgewetzt, der einen Miller-Pass abfangen konnte. Diese Chance auf weitere Punkte vergab zunächst Tim Stadelmayr, der ein einen 33-Yard-Fieldgoalversuch nicht durch die Stangen brachte. Wenig später erzielte aber Marco Ehrenfried seinen zweiten Touchdown an diesem Tag zum 37:14 (PAT Stadelmayr).

Nachdem die Haller Offense und die Special Teams bereits Punkte erzielt hatten, war es nun an der Defense, das Ergebnis aus Haller Sicht weiter zu verbessern. Defense Tackle Alexander Kreß war es, der einen Münchner Fumble sichern und in den Touchdown (PAT Stadelmayr) zum 44:14 verwandeln konnte. Diesen Spielstand sicherte Christian Köppe durch eine Interception bis zum Spielende ab.

„Es freut mich sehr, dass wir wieder mit der Offense, mit der Defense und mit den Special Teams gepunktet haben“, sagte Halls Headcoach Jordan Neuman nach dem Spiel. „Auch die Leistung der Backups, die heute von Beginn an Verantwortung tragen mussten, hat mir sehr gut gefallen.“ Weniger gut gefielen Neuman die Ballverluste seiner Offense: „Wir müssen eindeutig besser auf den Ball aufpassen!“

Mit dem siebten Sieg im siebten Spiel bleiben die TSGler weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze der GFL-Süd. Am kommenden Sonntag sind sie zum Württemberg-Derby bei den Stuttgart Scorpions zu Gast, die wie München bisher noch kein Spiel in dieser Saison gewinnen konnten. Die Stuttgarter zeigten sich am Samstag aber in klar aufsteigender Form und unterlagen den Tabellendritten Marburg Mercenaries in einem sehr spannenden Spiel nur knapp mit 27:30.

Die Punkte für Hall erzielten: Nathaniel Robitaille (12), Marco Ehrenfried (12), Tim Stadelmayr (8), Danny Washington (6) und Alexander Kreß (6).

Viertelergebnisse: 7:7 / 0:10 / 7:13 / 0:14 / Final: 14:44

Alle Punkte:

7:0 – Alexander Funke – 22-Yard-Pass von Trenton Miller (PAT Dominik Adelheit)

7:7 – Nathaniel Robitaille – 50-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Tim Stadelmayr)

7:14 – Marco Ehrenfried – 1-Yard-Lauf (PAT Tim Stadelmayr)

7:17 – Tim Stadelmayr – 35-Yard-Field Goal

7:24 – Danny Washington – 1-Yard-Lauf (PAT Tim Stadelmayr)

14:24 – Kai Silbermann – 15-Yard-Pass von Trenton Miller (PAT Dominik Adelheit)

14:30 – Nathaniel Robitaille – 93-Yard-Kickoff-Return (PAT missed)

14:37 – Marco Ehrenfried – 1-Yard-Lauf (PAT Tim Stadelmayr)

14:44 – Alexander Kreß – Fumble Recovery Return (PAT Tim Stadelmayr)

Foto: Manfred Löffler
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