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NFL Draft 2019 | Draft Prospects: Defensive Sleeper Part-2 NFL Draft 2019

Weiter geht es mit unseren Sleepern im NFL Draft 2019. Defensive Sleeper Part-2:

Justin Hollins (DE)

Hollins kommt von der University of Oregon und hat die athletischen und körperlichen Eigenschaften die man sich bei einem Defensive End wünscht. Er ist explosiv beim Antritt und hat eine Armlänge von 33 3/8″ die ihm hilft, um sich gegen gegnerische O-liner durchzusetzen. Beim Combine überzeugte der junge Defensive End mit einer 40-Yard Dash Zeit von 4,5 Sekunden. Damit war er nach Montez Sweat der zweitschnellste Defensive End. Das Talent der Oregon Ducks entwickelte sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiter. Als Starter im dritten Jahr in Folge, brachte Hollins in der letzten Saison 64 Tackles (14,5 mit Yard Verlust), 6,5 Sacks und 5 erzwungene Fumbles aufs Board. Hinzu kommen seine Fähigkeiten als Passverteidiger. Mit einer Größe von 6’5″ lässt sich der Defensive End bei Bedarf auch in die Räume im Backfield fallen, um in der Passverteidigung zu unterstützen. So gelangen ihm in der abgelaufenen Saison als DE eine Interception und 6 Passverteidigungen.

Matt Nelson (DT)

Mit 6’8″ und 295lbs ist Matt Nelson ein wahrer Big-Boy, wirkt jedoch nicht wie ein typischer Defensive Tackle. Dennoch wurde der ehemalige Defensive End zum Ende der Saison 2017 zum Defensive Tackle umgeschult. In der abgelaufenen Saison konnte der Senior neben 6 Passverteidigungen auch 31 Tackles und einen Sack zu seiner Vita hinzufügen. Neben dem Feld gilt Nelson als sehr guter Schüler mit Interesse an einem Medizinstudium. Er ist ein Teamplayer und wird als vollkommen uneigennützig beschrieben. Seine Draftchancen werden jedoch vermutlich insbesondere durch seine Verletzungshistorie (3 Operationen inkl. Schulter) gehemmt. Ob Matt Nelson eine Chance auf eine NFL-Karriere hat, wird sich wohl in der letzten Runde oder erst in der Free Agency zeigen.

Ben Burr-Kirven (LB)

Schaut man auf die Statistiken seiner College-Karriere, ist Burr-Kirven ein echtes Monster. Insbesondere die letzte Saison lieferte das Linebacker-Talent Play für Play. Unglaubliche 176 Tackles machte Burr-Kirven für die Washington Huskies. Davon 94 Solo-Tackles, so viele wie manch andere als Total Tackles nachzuweisen haben. Hinzu kommen 2 Sacks, 4 erzwungene Fumbles, 2 Interceptions und 6 verteidigte Pässe. Das Wort ‘unglaublich’ ist also keinesfalls übertrieben. Profitieren konnte der Linebacker dabei von einer Defensive Line, welche es ihm erlaubte all seine Fähigkeiten im freien Feld auszupielen, um somit seine 84 Tackles aus der Saison 2017 mehr als zu verdoppeln. Glaubt man dem Hörensagen aus den USA, gilt es als fraglich ob Ben Burr-Kirven seine Zahlen in der NFL auch nur annähernd bestätigen kann. Gelingt dies dem College-Tackle-Leader 2018 doch, ist er nicht nur Sleeper sondern zeitgleich ein Mega-Steal. Das Burr-Kirven wohl frühestens in den Runden 6 bis 7 ausgewählt wird, liegt neben den Fragezeichen um seine “wahre” Produktivität wohl auch an seiner Größe. Mit 6’0″ ist das Talent gerade für einen Linebacker nicht im NFL üblichen Bereich und eigentlich zu klein.

Ulysees Gilbert III (LB)

Nach zwei super erfolgreichen Spielzeiten 2016 (121 Tackles, 4 Sacks, 3 Passverteidigungen, 3 erzwungene Fumbles) und 2017 (140 Tackles, 4 Sacks, 3 Interceptions, 4 Passverteidigungen, 1 Touchdown) war die vergangene Saison von Gilbert III etwas schlechter. 2018 kam der ehemalige Linebacker der Akron Zips auf 85 Tackles, 0,5 Sacks, eine Passverteidigung und 2 eroberte Fumbles mit anschließenden Touchdowns. Trotz seiner Größe von lediglich 6’0″ hat Ulysees Gilbert III mit 32 1/8 inch langen Armen eine verhältnismäßig große Spannweite. Gilbert hat in seiner College Karriere noch kein Spiel verpasst und beackert das Spielfeld von Sideline zu Sideline. Durch seine Explosivität schlägt das Talent der Akron Zips beim Tackle mit viel Power in den Gegenspieler ein. Zum Combine wurde Gilbert nicht eingeladen. Ob ihn sein Weg in die NFL führt wird sich wohl erst in den letzten Runden entscheiden.

Jimmy Moreland (CB)

Jimmy Moreland überzeugte bei seinem Pro Day Ende März vor 13 NFL Scouts mit einem vertical Jump von 39 inches und einem 40-Yard Dash im Zeitrahmen von 4,38 – 4,44 Sekunden. Auch während des Senior Bowl Trainings galt der Cornerback der James Madison Dukes als einer der Gewinner. Mit 5’11” und 175lbs ist er nicht der größte Spieler auf seiner Position. Dennoch hat Moreland Fähigkeiten die man nicht trainieren kann. Er ist gut darin die Spielsituation zu erkennen und die Spielzüge zu antizipieren. Dabei gelingt es Moreland trotz seiner Größe immer wieder seinen Gegenspieler entscheidend zu stören oder den Ball abzufangen. 18 Interceptions in 4 Jahren am College sprechen für sich. Seine Senior Season beendete der junge Cornerback mit einem erzwungenen Fumble und 5 Interceptions wovon er 3 in die Endzone zum Touchdown tragen konnte. Neben seinen Skills als Ball-Hawk ist sich Jimmy Moreland auch nicht zu schade physisch gegen deutlich kräftigere Gegenspieler vorzugehen. Trotz der hohen Anzahl an Interceptions könnte sich der Cornerback des kleineren D1 Colleges JMU wohl in der 7. Runde oder als Free Agent wiederfinden.

Cortez Broughton (DT)

Der Defensive Tackle der Cincinnati Bearcats hat einen erstaunlich gut getimten ersten Schritt und trifft recht genau den Zeitpunkt des Snaps. Durch seine Athletik gelingt es ihm auch im Pass-Rush kurfristig die Richtung zu ändern und mithilfe seiner Explosivität durch die offene Lücke ins Backfield zu stoßen. Mit einer Größe von 6’2″ bei 290lbs würde Broughton in den NFL-Trend hinzu kleineren Defensive Tackles fallen. Bereits in der regulären Saison konnte Cortez Broughton durch Produktivität überzeugen. Seine Statistiken zeigen 7,5 Sacks, 2 erzwungene Fumbles, 5 Passverteidigungen und 63 Tackles, darunter 18,5 mit Yardverlust für das gegnerische Team. Die Leistungen aus der Saison konnte der junge Defensive Tackle dann auch mit in die Shrine Woche nehmen, in der jährlich das All-Star College Football Spiel stattfindet. Als dominanter interior Pass-Rusher gehört Cortez Broughton wohl zu den Sleepern im kommenden NFL Draft 2019.

David Long (CB)

Wenn man beim NFL-Combine etwas von Spielern der Michigan Wolverines hörte, ging es um die Stars rund um Rashan Gary, Devin Bush und Chase Winovich. Dabei geriet einer in Vergessenheit. David Long, der Junior Cornerback der Wolverines. Seine Vorstellung im Combine war überragend. 4,45 Sekunden im 40 Yard Dash, 39,5″ im vertical Jump, 10′ im Broad jump, 3,97 Sekunden im Short Shuttle und 6,45 Sekunden im 3-cone. Damit setzte er nochmal ein wichtiges Zeichen so kurz vor dem Draft. Long gilt nicht als schneller und mit 5’11” erst recht nicht als großer Cornerback. Seine Stärke ist sein Spielverständnis und seine Produktivität. In seiner Sophomore Saison gelangen ihm 2 Interceptions und 6 Passverteidigungen und auch in der vergangenen Saison machte der Cornerback das was man von ihm erwartete, erfolgreich Pässe vereiteln (Eine Interception, 6 Passverteidigungen).

Kurron Ramsey (FS)

Kurron Ramsey ist ein großer (6’3″) und physischer (215lbs) Saftey. Er gilt als harter und disziplinierter Tackler. Bei den Alabama State Hornets kam er meist in der Zonenverteidigung oder im Run-Blitz zum Einsatz. Gerade in der Zonenverteidigung kann Ramsey seine Größe voll ausspielen und so Duelle im Sprung für sich entscheiden. Beim Run-Blitz kommt ihm seine harte Gangart voll zu Gute. An seinem Pro Day an der Bowie Sate University gelang es dem jungen Saftey nochmal das Interesse einiger NFL-Teams auf sich zu ziehen.

Sean Bunting (CB)

Bunting gehört derzeit zu den Talenten die im Draft Ranking immer weiter nach oben klettern. In einigen Mock-Drafts wird er mittlerweile sogar als Drittrundentalent gewertet. Letztlich ist jedoch von Runde 3 bis Runde 5 alles möglich für den jungen Cornerback der Central Michigan University. Mit 6’1″ hat er gute Maße für einen NFL-Cornerback. Sean Bunting liest die Passrouten, spielt mit guter Körperbeherrschung und sicheren Händen. Seine Schnelligkeit in Verbindung mit flüssigen Richtungswechseln erlauben es ihm die Passrouten zu unterlaufen und so im richtigen Moment nach dem Ball zu greifen. In seinem Junior-Jahr gelangen Bunting 37 Tackles (darunter 3 mit Yardverlust), 2 Interceptions, 5 Passverteidigungen und 2 erzwungene Fumbles.

Terry Beckner Jr. (DL)

Die dominante Spielweise von Terry Beckner Jr. war einer der wichtigsten Faktoren für die 6-Spiele Siegesserie der Missouri Tigers in der abgelaufenen Saison. Nach einer Breakout Saison 2017 mit 7 Sacks, einer Interception und 2 Passverteidigungen entschied sich Beckner Jr. dazu auch zu in seiner Senior Saison ans College zurück zu kommen und die Rolle als einer der Defensive Leader anzunehmen. Die Saison vor dem Draft fiel im Anschluss jedoch etwas ernüchternder aus. 3,5 Sack und eine Passverteidigung landeten auf dem Konto des Defensive Tackles. Hinzu kommen mit 34 Tackles ähnliche Tackle-Werte wie in seiner Breakout Saison. Unter den Draftanalysten gilt Beckner Jr. jedoch trotz seiner dominanten Spielweise als zu steif in der Hüfte und den Knien. Begünstigt werden diese Meinungen durch eine schwere Knieverletzung in der Saison 2015/2016 worauf er die Saison verletzungsbedingt beenden musste. Über eine Auswahl in der 7. Runde wird der 6’4″ große und 296lbs schwere Defensive Tackle trotz seiner Führungsqualitäten wohl nicht hinaus kommen.

 

Mehr zu den Talenten des kommenden NFL Drafts:

Hier geht’s zum 1.Teil unserer Defensive Sleeper

Hier geht`s zum 2.Teil unserer Offensive Sleeper

Hier geht’s zum 1.Teil unserer Offensive Sleeper

Draft Prospects: FootballR’s Top 5 Quarterbacks

Begleite 3 Top Talente vom NFL Combine über den Pro Day zum NFL Draft

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