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| Die NFL Football Reise 2017 – Ein Traum für jeden Football Fan

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Im Sommer erreichte mich über Facebook eine Werbeanzeige. Normalerweise klicke ich die einfach weg, nur ging es diesmal um American Football. Ich gelangte auf die Seite von SportFanReisen und befand mich im Himmel! Eine Reise über 10 Tage nach Florida, um meine geliebten Miami Dolphins endlich – ich warte darauf immerhin schon 31 Jahre! – live spielen zu sehen.

Ich habe genau einen (1!) Tag überlegt, um meine Brüder und meinen Cousin zu fragen, ob sie mitkommen; und da das terminlich alles nicht ging, habe ich mich alleine angemeldet. Das ging sehr schnell und nach ein paar Tagen waren auch schon 30 Leute angemeldet. Somit konnte die Reise starten, nach ein paar weiteren Tagen war die Reise sogar ausgebucht. Schnell wurde eine Facebookgruppe gegründet und eine WhatsApp-Gruppe folgte. Ich habe drei weitere Leute für ein Vierbettzimmer bekommen und organisierte nun einfach die ESTA, suchte meinen Pass, las interessiert das “Allwissende Dokument” und fing an zu packen.

Am 01.10. traf ich mich mit einem meiner Zimmergenossen am Hauptbahnhof in Hannover und mittels Rail&Fly kamen wir als erste am Flughafen in Düsseldorf an. Beste Prävention gegen einen evtl. Jetlag, wir waren perfekt vorbereitet.

Es ging von Düsseldorf nach Frankfurt und von dort mit der Lufthansa nach Orlando, wo unser erstes Ziel “Disney Land” hieß. Okay, Disney Land ohne meine vier Jungs stellte ich mir unglaublich langweilig vor – aber dann stand ich vor diesem Schloss und fing an zu heulen! Das war einfach gigantisch, überwältigend und großartig. Am ersten Tag lief ich 24 km durch gerade mal zwei Themenparks und das erste Paar Schuhe konnte ich entsorgen. Am zweiten waren es drei Themenparks und 18 km, da ich mich im Beachpark doch länger aufhielt. Disney World kann man nicht beschreiben, das sollte man wirklich erleben; und nun steht es, danke SportFanReisen, dank der tollen Fotos erst recht auf dem Wunschzettel meiner Jungs.

Von Orlando ging es nach Tampa: das erste NFL-Spiel stand an, die New England Patriots gegen die Tampa Bay Buccaneers im Station in Tampa. Dank Hurrikan Irma war es das erste Spiel und dementsprechend die Stimmung. Der überwiegende Teil der Gruppe waren Patriots-Fans und trotz der Konkurrenz zu den Dolphins freute ich mich für meine Mitreisenden, dass “ihr” Team gewann, die Interception von TB habe ich auf meinem Handy gespeichert! Sowas dann live zu sehen, ist der Hammer. Das Feeling im Stadion ist mit nichts zu vergleichen. Ich stand jahrelang selber auf dem Spielfeld, heute stehe ich daneben und gucke die GFL, GoInvaders, den German Bowl … und nun stand ich da und ein Schauer löste den nächsten ab. Die Amerikaner waren durchweg sehr nett, trotz meiner nicht mehr ganz so tollen Englischkenntnisse habe ich sie immer verstanden – und ich denke (hoffe?), sie mich auch. Jeder strahlte nach dem Spiel. Die Buccaneers-Fans haben zwar verloren, aber es war ja das erste Spiel, darum waren die gut drauf … und Patriots-Fans sind, glaube ich, immer gut drauf.

Wir hatten genug Zeit, uns Tampa anzusehen, mich hauen ja diese Hochhäuser immer um, wenn man da unten so lang geht und nach oben sieht, von einer Klimaanlage in die nächste rennt, die Busse sich wie Kühlschränke anfühlen und alles einfach groß ist.

Ab nach Gainsville: eine ganze Stadt in Orange/Blau und ein paar lila Menschen machten aus der Stadt eine einzige Party. Gefühlt haben wir eine Stunde für einen Kilometer mit dem Bus benötigt, um irgendwie in die Nähe vom Stadion zu gelangen. Die Amis sind der Hammer, überall wird gegrillt und gespielt, die Autos sind voll mit Fanartikeln, die voller Stolz am Auto/Körper oder sonstwo präsentiert werden. Das Stadion: eine einzige Party, in Erinnerung wird mir ewig der Mann vor mir bleiben, im langen Hemd trotz praller Sonne und gefühlten 40 Grad, Gators-Fan, der immer nur einen einzigen Ton brüllte, bis er nur noch rot im Gesicht war und ich mich schon auf eine Reanimation einstellte. Leider hat der Kicker der Gators das Field Goal versemmelt, sodass LSU gewann, trotzdem haben sich alle irgendwie immer lieb. Alle diskutierten das Spiel angeregt nochmal durch, wie nach einer Klassenarbeit, egal ob Gators- oder LSU-Fan.

Von Gainsville ging es in der Nacht noch nach Miami: wenig Schlaf, aber zum schlafen waren wir ja auch nicht da. Es war Sonntag und endlich mein heißersehnter Tag. Schon die Busfahrt mit dem Blick auf das Hardrock Stadium war überwältigend. Ich bin zigmal um das Ding rumgegangen, habe wie ein blöde fotografiert, im Fanshop ordentlich Geld gelassen und war mit eine der ersten, die das Stadion betreten hat. Endlich drin, war ich nur noch überwältigt. Gut, dass ich eine Sonnenbrille aufhatte, die rotgeheulten Augen musste ja nun wirklich niemand sehen. Vorne am Spielfeldrand war die gigantische D-Line zu sehen, den Spielern so nahe zu sein, auf coole Mitarbeiter zu stoßen, die einfach mal das Spielfeld von ganz vorne fotografieren, das ist einfach unbeschreibbar. Die Miami Dolphins haben dann zum guten Abschluss der Spiele die TennesseeTitans besiegt, sodass eigentlich alle aus der Gruppe zufrieden waren.

Jetzt hieß es shoppen oder entspannen und entdecken. Immer fand sich jemand, mit dem man was unternehmen konnte, sodass man dann immer wieder neue Leute kennen gelernt hat oder man traf sich einfach in irgendeinem Bus oder auf der Straße. Jeder war in jeder Gruppe willkommen, ich hatte nicht den Eindruck das jemand ausgegrenzt wurde oder dass es “Streit” gab.

Die Gruppe:

Ich hatte echt “Angst” mit 38 die Älteste zu sein, das war ich nicht und wenn, wäre das auch nicht schlimm gewesen, den irgendwie hat alles gepasst. Da gab es die typischen Mitglieder einer Gruppe, die einzeln, als Paar, mit Freunden unterwegs waren und da gab es eben wildfremde die zu Freunden wurden. Sogar ein Liebespaar hat diese Reise hervorgebracht.

Preise:

vom Einzelzimmer für 2990 Euro, Zweibettzimmer 2490 Euro über Dreibettzimmer für 2290 Euro und Vierbettzimmer für 2190 Euro waren die Preise wirklich günstig. Es gibt immer wieder Veranstalter die NFL Reisen anbieten, diese sind dann aber deutlich teuer. Das liegt eben auch an SportFanReisen, den die sind genauso verrückt wie die Teilnehmer, die machen das “nur” nebenberuflich professionel, sprich alle haben eine Hauptjob und erfüllen ganz nebenbei Träume. Mit NHL Reisen hat es angefangen und ich hoffe das es viele NFL Reisen geben wird.

Hotels:

Für 4 Leute haben die Vierbettzimmer gepasst, da wir eh kaum auf dem Zimmer waren. Auch wenn es mit den Koffern doch eng wurde hat man sich arrangiert. In Tampa war das Hotelzimmer am “größten” gefolgt vom Disney World und einem doch kleinem Zimmer in Miami Beach. Dafür gab es in Miami den Strand direkt vor der Tür und Frühstück, in den anderen nicht, da die Amerikaner aber immer recht große Portionen haben, habe ich oft das “Abendessen” morgens nochmal gegessen, weil eben immer was übrig blieb. Verhungert ist niemand, Essen gab es überall für wenig Geld, FastFood aber auch gesunde Sachen. Was ich mir nur merken werde immer ohne Eis, gerade in Miami, den das schmeckt nach Chlor und somit ist das Getränk dann oft ungenießbar.

Ich denke wenn jeder der Truppe einen Erfahrungsbericht schreiben würde hättet Ihr 50 verschiedene Berichte doch eins wäre gleich “tolle Leute” nicht unmsonst haben sich ein paar gleich nach der Reise getroffen und teilwese weit über 400 km auf sich genommen um das feeling nochmal aufleben zu lassen, “geniale Stimmung”, “perfekte Reiseleitung” und trotz Hindernissen wie Hurricane Irma und Air Berlin Pleite phantastisch, professionelle Menschen die aus Liebe zum Sport für uns alles möglich gemacht haben, das es für uns alle eine Traumreise wurde!

Ich würde jederzeit und immer wieder mit diesen Menschen eine Reise machen. Ich kann SportFanReisen zu 100% weiterempfehlen weil sie geschafft haben was wenige schaffen, keinen Stress, kein “ihr müsst”, keine Vorschriften etc. es war eine erlebnissreiche Reise und wenn ihr nächstes Jahr wieder eine macht, bin ich dabei, egal ob es wieder nach Florida geht oder sonst wohin, auch wenn ich am liebsten nur die Dolphins sehen würde wollen, so gucke ich mir auch alle anderen Teams an, weil Football eben Familie ist und wir alle einfach nur tolle Spiele sehen wollten.

Dieser exklusive Reisebericht wurde von Rebekka aus Hannover für FootballR verfasst. Auch im Kommenden Jahr wird SportFanReisen eine NFL Reise anbieten, und auf FootballR erfährst du natürlich zuerst davon.

SportFanReisen
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Foto: SportFanReisen
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