Louisianas Generalstaatsanwältin Liz Murrill wirft SEC-Commissioner Greg Sankey vor, LSU und Head Coach Lane Kiffin im Rechtsstreit zwischen der SEC und LSU im Unklaren gelassen zu haben. Sankey sagte am 14. Oktober bei SEC-Basketball-Medienterminen zum Verfahren, die Schriftsätze der Liga sprächen für sich.
Die SEC verklagte im September 2026 LSU, Kiffin und weitere Verantwortliche vor einem Bundesgericht im Northern District of Alabama. Nach Darstellung der Liga habe LSU ehemalige Profispieler für die Football-Saison 2026/27 verpflichten wollen. Im Mittelpunkt standen Dae’Quan Wright und Zxavian Harris, die zuvor NFL-Verträge unterschrieben hatten. LSU nahm beide letztlich nicht in den Saisonkader auf.
Am 13. Oktober reichte die SEC eine 41-seitige Erwiderung auf LSUs Antrag ein, die Klage abzuweisen. Die Liga argumentierte, der Streit sei weiterhin relevant und betreffe grundsätzlich ihre Befugnis, Regeln durchzusetzen und mögliche Sanktionen gegen Mitgliedsschulen zu verhängen.
Der Streit dreht sich auch um eine SEC-Regel gegen den Einsatz von Spielern mit Profierfahrung. Die Konferenz hatte sie verabschiedet, nachdem ein Gericht ehemaligen College-Athleten vorläufig eine weitere Spielzeit ermöglicht hatte. Umstritten ist, ob die SEC die Regel gegenüber LSU durchsetzen darf.
