Penn States Entlassung von James Franklin sollte den Weg in die College-Football-Elite ebnen. Knapp ein Jahr später ist der Trainerwechsel unter Matt Campbell zum Warnbeispiel geworden: Die Nittany Lions stehen bei 3–2 und haben ihre jüngsten beiden Spiele verloren.
Franklin musste am 12. Oktober 2025 gehen, nachdem Penn State auf 3–3 gefallen war und drei Niederlagen in Folge kassiert hatte. In der Vorsaison hatte er das Team noch ins Halbfinale der College Football Playoffs geführt. Die Universität suchte dennoch nach zwölf gemeinsamen Jahren einen Trainer, der das Programm zum nationalen Titel führen sollte.
Die Trainersuche zog sich über 54 Tage. Kalani Sitake sagte zunächst zu, entschied sich dann aber für einen Verbleib bei BYU. Penn State stellte schließlich Campbell ein. Während der Suche verlor das Programm 24 Rekruten per Decommitment; eine zuvor unter den Top 20 geführte Klasse beendete den Zyklus außerhalb der Top 60. Elf frühere Zusagen folgten Franklin zu Virginia Tech.
Die jüngste Niederlage kassierte Penn State gegen Northwestern mit 13:34. Die Nittany Lions wurden dabei mit 291 zu 506 Yards übertroffen. Franklins Virginia Tech stand zum selben Zeitpunkt bei 4–1. Penn States bisheriger Verlauf zeigt, dass ein Trainerwechsel allein keinen besseren Nachfolger und keinen sofortigen sportlichen Erfolg garantiert.
