Der Sieger der NFC South wird am Ende eine negative Bilanz haben – und die Division wird kurioserweise zu Hause vor dem Fernseher entschieden. Die Tampa Bay Buccaneers setzten sich am verregneten Samstag in einem fehlerbehafteten Spiel mit 16:14 gegen die Carolina Panthers durch. Baker Mayfield warf einen Touchdown-Pass auf Cade Otton, Chase McLaughlin verwandelte drei Field Goals.
Was der Sieg bedeutet
Die Buccaneers stehen nun bei 8-9 und brauchen am Sonntag Hilfe: New Orleans (6-10) muss Atlanta (7-9) schlagen oder zumindest ein Unentschieden holen, damit Tampa Bay seine fünfte NFC-South-Krone in Serie fixiert.
Gewinnt Atlanta, dann werden die Panthers (8-9) Divisionssieger – es wäre Carolinas erster Titel seit der Rivera/Newton-Saison (15-1) vor zehn Jahren.
Wichtig für die Rechenwege: Tampa Bay besitzt den Two-Team-Tiebreaker gegen Carolina. In einem Drei-Team-Tie (falls Atlanta auch 8-9 endet) läge allerdings Carolina im Tiebreaker vor Tampa Bay.
Randnotiz: Saints als (unfreiwilliger) Retter?
Brisant: Vor dem ersten Duell gegen New Orleans im Oktober hatte Baker Mayfield den Saints „Dirty Play“ vorgeworfen und gesagt: „I do not like them.“ Nun hängen Tampa Bays Playoff-Hoffnungen ausgerechnet daran, dass die Saints Atlanta helfen – bzw. schlagen oder zumindest ein Remis erzwingen.



