Philip Rivers hat seine Kandidatur für den offenen Headcoach-Posten bei den Buffalo Bills zurückgezogen. Das berichtete Dianna Russini von The Athletic unter Berufung auf Quellen.
Rivers hatte am Freitag ein Interview mit den Bills geführt – obwohl er bislang weder auf NFL- noch auf College-Ebene als Coach tätig war. Seit 2021 ist der 44-Jährige Headcoach an der St. Michael Catholic High School in Fairhope, Alabama. Dort spielt auch sein Sohn als Starting Quarterback und geht in seine letzte Highschool-Saison.
Nach Informationen von NFL Network-Reporter Mike Garafolo habe Rivers den Interviewprozess zwar genossen, sei aber zu dem Schluss gekommen, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für ihn und seine Familie sei, um den Schritt ins NFL-Coaching zu wagen.
Sportlich hatte Rivers in dieser Saison noch einmal ein kurzes NFL-Comeback gefeiert. Nach einer fünfjährigen Pause kehrte er aus dem Ruhestand zurück und schloss sich den Indianapolis Colts an, nachdem sich Quarterback Daniel Jones mit einem Achillessehnenriss für den Rest der Saison verletzt hatte. Rivers stand in drei Spielen als Starter auf dem Feld, verlor jedoch alle drei Partien. Dabei kam er auf 544 Passing-Yards, vier Touchdowns und drei Interceptions.
Die Bills befinden sich weiterhin intensiv auf Trainersuche, nachdem sich das Team von Sean McDermott getrennt hat. Bereits interviewt wurden unter anderem Grant Udinski, Anthony Lynn, Brian Daboll sowie der aktuelle Offensive Coordinator Joe Brady.
Nach dem Playoff-Aus der Denver Broncos wollen die Bills zudem zeitnah ein Gespräch mit deren Quarterbacks-Coach Davis Webb führen, so Russini. Der 31-Jährige stand von 2019 bis 2021 selbst bei Buffalo unter Vertrag und pflegt weiterhin ein enges Verhältnis zu Quarterback Josh Allen.



