Die NFL und die NFL Players Association prüfen gemeinsam, wie die Philadelphia Eagles mit Jalen Hurts’ Blutgerinnseln umgingen. Die Untersuchung wurde am 25. Oktober bekanntgegeben, nachdem die Spielergewerkschaft eine Prüfung gefordert hatte. Ein Zeitplan für den Abschluss steht noch nicht fest.
Hurts meldete am 8. Oktober Beschwerden in der linken Wade. Die Eagles führten sie auf einen Stollenkontakt im Spiel gegen die Los Angeles Rams am 4. Oktober zurück. Eine Untersuchung in London ergab am 10. Oktober zunächst eine oberflächliche Venenthrombose. Die Ärzte hielten Hurts nach Angaben des Teams für spielfähig; am 11. Oktober trat er gegen Jacksonville an.
Weitere Untersuchungen ergaben eine tiefe Venenthrombose und beidseitige Lungenembolien. Hurts steht auf Injured Reserve und soll den Rest der Saison 2026 verpassen. Er wird mit Blutverdünnern behandelt und darf währenddessen nicht an Football-Aktivitäten teilnehmen.
Die Eagles und die NFL haben den medizinischen Ablauf verteidigt. NFL-Commissioner Roger Goodell sagte am 21. Oktober, die bisherigen Informationen deuteten darauf hin, dass die Protokolle eingehalten worden seien. NFL-Chefarzt Allen Sills erklärte, die Liga habe während des Vorgangs Kontakt mit dem medizinischen Personal der Eagles und der Cleveland Clinic in London gehabt. Ob die Prüfung zu Sanktionen gegen Philadelphia oder Änderungen medizinischer Vorgaben führt, ist offen.
