Nebraskas Trainer Matt Rhule hat nach Beleidigungen gegen seine 13-jährige Tochter klargestellt, dass er das Team nicht verlassen wird. Ein Fan habe das Mädchen nach der 10:17-Heimniederlage gegen Washington am Samstag, 31. Oktober, mit obszönen Beleidigungen gegen sie und ihren Vater angesprochen, berichtete Rhule am Montag.
Rhule sagte, er wolle nicht weiter coachen, wenn seine Kinder dadurch in einem für sie schädlichen Umfeld aufwachsen müssten. Zugleich betonte er, er gehe nicht und gebe nicht auf: Er werde weiterkämpfen, bis man ihm sage, dass er gehen solle. Damit bleibt er Nebraskas Trainer.
Rhules Frau Julie hatte die Kinder gefragt, ob der Druck des Trainerlebens zu viel sei. Seine zehnjährige Tochter schrieb ihm, sie liebe Nebraska und wolle, dass er nicht aufhöre.
Die Niederlage gegen Washington war Nebraskas dritte in Folge nach einem 5:0-Saisonstart. Die Cornhuskers standen danach bei 5:3 insgesamt und 2:3 in der Big Ten. In allen drei Niederlagen hatten sie im vierten Viertel geführt. Gegen Washington drehte das Team den Rückstand spät; Anthony Colandrea warf anschließend seine dritte Interception des Spiels, die zum Touchdown zurückgetragen wurde.
Rhule verteidigte Offensive Coordinator Dana Holgorsen gegen Forderungen nach einer Entlassung und lobte dessen Arbeit. Nebraskas nächstes Spiel ist am Freitag auswärts gegen Illinois.

