Zusammenfassung ist AI-generiert, newsroom-reviewed.
In der NFL Free Agency 2026 gab es neben den großen Transfers auch unterschätzte Verpflichtungen wie RB Keaton Mitchell bei den Chargers, LB K'Lavon Chaisson bei den Commanders und CB Nahshon Wright bei den Jets. Diese Spieler bringen wichtige Tiefe, Speed und Erfahrung in ihre neuen Teams und könnten entscheidende Rollen einnehmen.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Details zu Mitchells Speed und Verletzungshistorie
- Chaissons Karrierebestwerte und Vertragssituation
- Wrights Entwicklung und Passverteidigungsfähigkeiten
Die erste Woche der NFL Free Agency ist vorbei, und die Football-Welt kennt die größten Transfers. Doch während die Top Free Agents lukrative, langfristige Verträge unterschrieben, sind kleinere Wechsel womöglich unter dem Radar geblieben. Hier sind fünf unterschätzte Verpflichtungen, die uns bisher besonders gefallen.
RB Keaton Mitchell → Chargers
Los Angeles hat mit Mitchell nicht nur die Tiefe im Running-Back-Kader verstärkt, sondern möglicherweise auch eine weitere wichtige Waffe für Mike McDaniel verpflichtet. Der neue Offensive Coordinator träumt von Spielern mit Elite-Speed und Explosivität wie Mitchell. Der 2023 ungedraftete Rookie, der von den Baltimore Ravens verpflichtet wurde, erzielte in seiner ersten NFL-Saison durchschnittlich 8,4 Yards pro Lauf bei 47 Versuchen, bevor er sich einen Kreuzbandriss zuzog, der seine Saison beendete. Die Verletzung zwang ihn auch dazu, den Großteil von 2024 zu verpassen.
Der 24-Jährige wirkte in der vergangenen Saison jedoch wieder sicher, mit einem Schnitt von 5,8 Yards pro Versuch und zurückgewonnener Top-Geschwindigkeit. Laut NFL Researcher führte er die Liga bei Läufen an, bei denen ein Spieler 20 mph erreichte (sieben Läufe bei nur 59 Versuchen). McDaniel hatte einst die schnellste Offense der NFL in Miami. Die Dolphins von 2023, bekannt für ihre zahlreichen Pre-Snap-Bewegungen, nutzten die Geschwindigkeit ihrer Spieler kreativ, um nahezu unaufhaltsam zu sein. Mitchell könnte in L.A. eine solide Rolle einnehmen und sich die Carries mit Omarion Hampton und Kimani Vidal teilen.
LB K’Lavon Chaisson → Commanders
Washington hatte in der vergangenen Saison Probleme, Druck auf den Quarterback auszuüben und belegte in dieser Kategorie laut Pro Football Reference nur Rang 26. Deshalb holten die Commanders mehrere Pass-Rusher, darunter Odafe Oweh und Chaisson. Während Oweh mit einem Vierjahresvertrag über 100 Millionen Dollar für Schlagzeilen sorgte, unterschrieb Chaisson für nur ein Jahr und 12 Millionen Dollar.
Der Einjahresvertrag könnte sich als Schnäppchen erweisen. Zugegeben, der Erstrundenpick von 2020 hatte einen langsamen Karrierebeginn und ist bereits bei seinem vierten Team in ebenso vielen Jahren. Doch er kommt frisch von einer Saison, in der er mit 18 QB-Hits und 7,5 Sacks Karrierebestwerte aufstellte – als Mitglied der New England Patriots. Der LSU-Absolvent verzeichnete zudem drei Sacks in den Playoffs. Chaisson, 26 Jahre alt, könnte gerade seine Prime erreichen und als dynamische Nummer-2-Option mit großem Potenzial für Washington dienen.
CB Nahshon Wright → Jets
Die Jets beendeten die letzte Saison kurioserweise ohne eine einzige Interception und mussten ihre Secondary dringend in der Free Agency verstärken. Hier kommt Wright ins Spiel, ein großgewachsener Cornerback, der einen Einjahresvertrag mit einem Grundgehalt von nur 3,5 Millionen Dollar unterschrieb.
Der ehemalige Drittrundenpick verbrachte den Großteil seiner Karriere als Unterstützer in speziellen Situationen, bis er 2025 bei den Chicago Bears aufblühte. Dort sammelte er 80 Tackles, 11 Passverteidigungen, fünf Interceptions und zwei erzwungene Fumbles und wurde als Ersatz für einen verletzten Spieler in den Pro Bowl berufen. Der 27-Jährige passt mit seiner Größe, Athletik und Ballfertigkeit gut in das System von Coach Aaron Glenn. Die Jets setzen, ähnlich wie die Bears 2025, eine der höchsten Man-to-Man-Coverage-Raten der Liga ein.
TE Chig Okonkwo → Commanders
Die Commanders haben ihre Defense in der Free Agency priorisiert, doch eine ihrer besten Verpflichtungen kommt von der anderen Seite des Balls. Kurz vor seinem 27. Geburtstag unterschrieb Okonkwo einen Dreijahresvertrag im Wert von bis zu 30 Millionen Dollar, um den alternden Zach Ertz zu ersetzen, der sich im Dezember das Kreuzband riss und noch keinen neuen Vertrag erhielt.
2025 erreichte Okonkwo Karrierebestwerte mit 56 gefangenen Pässen und 560 Yards sowie zwei Touchdowns für die Tennessee Titans. Besonders bietet er etwas, das Washington im letzten Jahr fehlte: Yards nach dem Catch (YAC). Die Commanders waren laut TruMedia das viertschlechteste Team der Liga in dieser Kategorie. Okonkwo belegte unter den Tight Ends den neunten Platz in YAC.
Jayden Daniels half 2024, Ertz‘ Karriere wiederzubeleben, indem er den erfahrenen Tight End 91 Mal anspielte. Washington hofft, dass der nun wieder gesunde, dynamische Quarterback eine ähnliche Chemie mit Okonkwo aufbauen kann.
S Jalen Thompson → Cowboys
Hier gibt es viel Positives zu berichten. Ein Dreijahresvertrag über 33 Millionen Dollar für einen zuverlässigen Starter, der selten verletzt ist, ist ein echtes Schnäppchen. Thompson bringt Erfahrung, Vielseitigkeit und starke Unterstützung für Dallas im Lauf- und Passspiel mit. 2025 verzeichnete er bei den Arizona Cardinals 95 Tackles (davon zwei for Loss), einen Sack und sechs Passverteidigungen.
Das neu formierte Defense Coaching-Team der Cowboys, mit Coordinator Christian Parker und Secondary-Coach Ryan Smith (der bereits mit Thompson in Arizona arbeitete), kann den 27-Jährigen als Single-High-Safety, in der Box und im Slot einsetzen. Seine Instinkte und Tackling-Fähigkeiten sollten sofort Wirkung zeigen bei einem Team, das in der vergangenen Saison die achtmeisten verpassten Tackles hatte.
Die Cowboys haben in den letzten Jahren einige fragwürdige Entscheidungen bei der Umgestaltung ihres Kaders getroffen, doch dieser Transfer gehört nicht dazu. Auch wenn Thompson nicht die Schlagzeilen dominierte, sollte niemand überrascht sein, wenn er zum Eckpfeiler ihrer Defense wird.


