Der New England Patriots Receiver Stefon Diggs hat am Freitag vor dem Dedham District Court im US-Bundesstaat Massachusetts auf nicht schuldig plädiert. Gegen den Wide Receiver laufen unter anderem Anklagen wegen schwerer Körperverletzung durch Strangulation im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Streit mit seiner persönlichen Köchin.
Die ursprünglich angesetzte Anhörung war verschoben worden, damit Diggs im Super Bowl LX für die Patriots auflaufen konnte. Das Spiel verloren die Patriots bekanntlich mit 13:29 gegen die Seattle Seahawks.
Im Rahmen der Anhörung wurde festgelegt, dass Diggs am 1. April zu einer Vorverhandlung erneut vor Gericht erscheinen soll.
Vorwurf: Streit um ausstehende Zahlungen
Laut Gerichtsunterlagen erklärte die Köchin gegenüber der Polizei in Dedham, es sei zu einem Streit über ausstehende Zahlungen für ihre Arbeit gekommen. Bei dem Vorfall am 2. Dezember in Diggs’ Wohnhaus habe er ihr zunächst ins Gesicht geschlagen.
Anschließend habe er versucht, sie „mit der Armbeuge um den Hals zu würgen“, wodurch sie nach eigenen Angaben kaum noch Luft bekommen habe.
Die Frau meldete den Vorfall laut Ermittlungsakten am 16. Dezember bei der Polizei – rund zwei Wochen nach dem mutmaßlichen Geschehen. Zunächst habe sie gezögert, Anzeige zu erstatten, sich später jedoch dazu entschieden.
Verteidigung weist Vorwürfe zurück
Diggs’ Anwalt erklärte, sein Mandant weise die Anschuldigungen „kategorisch zurück“. Die Vorwürfe seien unbegründet und stünden im Zusammenhang mit einem finanziellen Streit.
Auch die Patriots veröffentlichten eine Stellungnahme, in der sie Diggs ihre Unterstützung zusicherten.
Die Anhörung am Freitag war Diggs’ erster Gerichtstermin in dieser Angelegenheit. Der Richter befasste sich unter anderem mit möglichen Auflagen und setzte weitere Verhandlungstermine fest.



