Die Arizona Cardinals erwägen offenbar einen möglichen Trade von Quarterback Kyler Murray. Das berichtet ESPN-Insider Adam Schefter.
Murray steht noch bis einschließlich der Saison 2028 unter Vertrag. Der Spielmacher unterschrieb 2022 eine Fünfjahresverlängerung über 230,5 Millionen US-Dollar. Für die kommende Season sind ihm 36,5 Millionen Dollar garantiert. Weitere 19,5 Millionen seines Grundgehalts für 2027 würden garantiert, sollte Murray am 15. März noch im Kader der Cardinals stehen.
Ein vorzeitiger Cut vor dem 1. Juni würde Arizona einen Dead-Cap-Hit von 54,7 Millionen Dollar bescheren. Ein Release nach diesem Datum würde die Belastung auf zwei Seasons verteilen. Ein Trade hingegen wäre aus finanzieller Sicht deutlich attraktiver: Die Cardinals könnten dabei rund 34,7 Millionen Dollar an Cap Space einsparen.
Kyler Murray: Verletzungen prägen die letzten Jahre
Murray kam in der Saison 2025 aufgrund einer Fußverletzung lediglich auf fünf Einsätze. Anfang November wurde er auf die Injured Reserve gesetzt, einen Monat später folgte das vorzeitige Saisonaus. In seinen fünf Starts führte er Arizona zu einer 2–3-Bilanz und warf Pässe für 962 Yards, sechs Touchdowns und drei Interceptions.

Seit 2022 absolvierte der frühere First-overall-Pick nur noch 41 Spiele. In diesem Zeitraum kämpfte er immer wieder mit Verletzungen, darunter auch ein Kreuzbandriss im Dezember 2022, der ihn langfristig außer Gefecht setzte.
Neuer Head Coach, offene Zukunft
Zuletzt verpflichteten die Cardinals den früheren Rams-Offensive-Coordinator Mike LaFleur als neuen Head Coach, nachdem sich das Team von Jonathan Gannon getrennt hatte. LaFleur bestätigte, bereits mit Murray gesprochen zu haben, wollte sich jedoch nicht konkret zu dessen Zukunft äußern.
„Ich habe großen Respekt vor ihm als Spieler“, sagte LaFleur laut ESPN-Reporter Josh Weinfuss. „In fünf Jahren als Gegner war er nie eine leichte Aufgabe. Er ist ein Quarterback, gegen den man ungern spielt.“
Murray weist seit seinem NFL-Einstieg eine 38–48–1-Bilanz in 87 Spielen als Starter auf. In seinen sieben Jahren in Arizona führte der inzwischen 28-Jährige die Cardinals lediglich einmal in die Playoffs.



