Die Indianapolis Colts bestätigten am Donnerstag, dass das FBI eine Untersuchung zum Tod des ehemaligen Besitzers Jim Irsay durchführt. Dabei steht auch ein kalifornischer Arzt im Fokus, der ihm offenbar Schmerzmittel und Ketamin verschrieben hatte.
Das Team betonte jedoch, dass es bisher keinen Kontakt mit FBI-Beamten gab und keine Vorladungen erlassen wurden. Jim Irsay starb im Mai im Alter von 65 Jahren an einem Herzstillstand.
Wie die Washington Post berichtete, die zuerst über die FBI-Ermittlungen informierte, sucht das FBI nach Unterlagen und Informationen zu Irsays Tod, seinem Substanzkonsum und seiner Beziehung zu Dr. Haroutunian, einem kalifornischen Spezialisten für Suchterkrankungen. Die Washington Post beruft sich auf eine Grand-Jury-Vorladung, die Anfang des Monats in Los Angeles ausgestellt wurde, und berichtet, dass Personen aus Irsays Umfeld kontaktiert wurden.
Irsay, der viel Zeit in Kalifornien verbrachte, starb im Beverly Hills Hotel. Laut der Washington Post war auch Dr. Haroutunian zu diesem Zeitpunkt im Hotel und behandelte Irsay vor dessen Tod.
Der ehemalige Colts-Besitzer sprach öffentlich über seine Probleme mit Drogenmissbrauch, darunter mehrfach von einer Überdosis, von denen eine ihn fast das Leben kostete. Nach seinem Tod übernahmen seine drei Töchter – Carlie Irsay-Gordon, Casey Foyt und Kalen Jackson – die Eigentümerschaft der Colts.



