NFL Commissioner Roger Goodell hat klargestellt, dass es aktuell keine Gespräche mit der Spielergewerkschaft über die Einführung eines 18. Regular Season Spiels gibt. Zudem betonte er, dass eine erneute Verlängerung der Saison nicht zwangsläufig komme.
Die NFL hatte im Jahr 2021 eine 17. Spielwoche eingeführt. Goodell hatte in der Vergangenheit zwar Interesse daran signalisiert, langfristig ein 18. Spiel hinzuzufügen und dafür im Gegenzug eines der aktuell drei Vorbereitungsspiele (Preseason) zu streichen.
Viele offene Fragen vor möglicher Erweiterung
Laut Goodell müssten vor einem solchen Schritt mehrere Punkte gemeinsam mit der Gewerkschaft geklärt werden – insbesondere im Hinblick auf Spielersicherheit und sportliche Fairness.
- Zweite Bye Week: Ob eine zusätzliche spielfreie Woche nötig wäre
- Roster-Größe: Ob größere Kader erforderlich wären
- Player Safety: Wie sich ein zusätzliches Spiel auf Verletzungsrisiko und Belastung auswirkt
- Competitive Balance: Sicherstellung, dass Wettbewerbsfähigkeit nicht leidet
Roger Goodell: „Nicht gesetzt, dass wir das machen“
Goodell betonte ausdrücklich, dass die Liga nicht davon ausgehe, dass eine Erweiterung automatisch kommt:
“We have not had any formal discussions about it and frankly very little of any informal conversations. It is not a given that we will do that. It’s not something we assume will happen. It’s something we want to talk about with the union leadership.”
Übersetzt: Es habe bislang keine formellen und nur sehr wenige informelle Gespräche gegeben. Ein 18. Regular Season Spiel sei keine beschlossene Sache, sondern ein Thema, das man erst noch mit der Gewerkschaftsführung besprechen müsse.



