Die Pittsburgh Steelers schließen eine Rückkehr von Aaron Rodgers für die Saison 2026 nicht aus. Das berichtete ESPN-Insider Adam Schefter unter Berufung auf teamnahe Quellen. Eine Wiedervereinigung gilt aktuell jedoch als eher unwahrscheinlich, nachdem Mike Tomlin nach 19 Jahren als Head Coach seinen Rücktritt erklärt hat, ergänzt Schefter.
Laut Berichten sollen sich mehrere Steelers-Spieler in ihren Exit Meetings klar dafür ausgesprochen haben, Aaron Rodgers als Starting Quarterback zurückzuholen. Der vierfache MVP wurde intern als respektierte Führungspersönlichkeit in der Kabine gelobt.
Pittsburgh steht nun vor einer seltenen Entscheidung: Die Steelers suchen erst ihren vierten Head Coach seit 1969. Wer künftig an der Seitenlinie steht, dürfte maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob Rodgers zurückkehrt oder seine Zeit in Pittsburgh endet.
„Schaut, Aaron ist nach Pittsburgh gekommen, um für Mike Tomlin zu spielen. Das wird seine Entscheidung ganz sicher beeinflussen“, sagte Steelers-Präsident Art Rooney kürzlich über Rodgers’ Zukunft, zitiert von NFL Network.
Rooney ergänzte: „Die Quarterback-Position wird ein zentraler Bestandteil der Gespräche mit den Coaching-Kandidaten sein. Wir müssen einen klaren Plan für die Zukunft entwickeln.“
Sportlich führte Rodgers die Steelers in der Saison 2025 zu einer 10-7-Bilanz und zum AFC-North-Titel. In den Playoffs folgte jedoch eine herbe Enttäuschung: In der Wild Card Round verlor Pittsburgh zuhause deutlich mit 6:30 gegen die Houston Texans und brachte dabei lediglich 175 Yards Total Offense zustande.
Auch Rodgers’ individuelle Effizienz ließ zu wünschen übrig. Unter 30 qualifizierten Quarterbacks belegte er laut Ben Baldwins Datenbank nur Rang 22 in EPA/play sowie Rang 28 in der Success Rate.
Der mittlerweile 42-Jährige hatte im vergangenen Sommer einen Einjahresvertrag bei den Steelers unterschrieben und wird nun Unrestricted Free Agent. Aktuell stehen mit Mason Rudolph und Will Howard lediglich zwei Quarterbacks für die Saison 2026 unter Vertrag.



