25 mögliche Entlassungen, die die Free Agency beleben könnten

Alexander R. Haidmayer
Lesezeit: 9 Min.
Free Agency - Tua Tagovailoa mit kurzen lockigen Haaren und Bart trägt eine dunkle Sonnenbrille und ein blaugrünes Sportjackett in den Farben der Dolphins. Er hat einen neutralen Gesichtsausdruck und steht vor einem verschwommenen Hintergrund, möglicherweise einem Stadion oder einer Sportstätte, die an den Ort erinnert, an dem Quarterback Tua Tagovailoa spielen könnte. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert.
Foto: IMAGO / Newscom World

Die diesjährige NFL Free Agency Klasse strotzt zwar nicht vor absoluten Superstars, doch es gibt zahlreiche bekannte Namen, die für Teams zu wertvollen Verstärkungen werden könnten. Und je näher der Start des neuen Liga-Jahres rückt, desto länger dürfte die Liste potenzieller Kandidaten werden.

Hier sind 25 erfahrene Spieler, die als mögliche Entlassungskandidaten gelten und dem Markt ordentlich Würze verleihen könnten.

Quarterbacks im Fokus

Tua Tagovailoa (Dolphins)

Nach seinem Benching im vergangenen Jahr ist eine Trennung kaum noch verhinderbar. Problem: Miami sitzt weiterhin auf 54 Millionen Dollar an Garantien. Ein Cut würde einen Rekordwert von 99,2 Millionen Dollar Dead Money verursachen. Selbst bei einer Post-June-1-Regelung würde zusätzlicher Cap-Schaden entstehen. Flexibilität sieht anders aus.

Kirk Cousins (Falcons)

Michael Penix Jr. ist nach einer Kreuzband-OP auf dem Weg zurück und es scheint als würde Cousins in Atlanta keine Zukunft haben. Sein Vertrag wurde bereits angepasst – ein klares Signal. Eine Rückkehr zu den Vikings? Klingt durchaus logisch.

Geno Smith (Raiders)

17 Interceptions – Ligahöchstwert. Sein Jahr in Las Vegas war ein Desaster. Mit dem wahrscheinlichen Nr.-1-Pick Fernando Mendoza im Anflug dürfte Smith verzichtbar sein. Acht Millionen Dollar Cap-Ersparnis sprechen ebenfalls dafür.

Derek Carr (Saints – aktuell in Rente)

Derek Carr im schwarzen Trainingsanzug der New Orleans Saints, der Derek Carr ähnelt, lächelt und winkt auf einem Footballfeld. Der unscharfe Hintergrund hebt das Stadion und die Menge hervor und lenkt den Fokus auf die fröhliche Figur im Vordergrund. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert.
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Ob Trade oder Release: Der 34-Jährige könnte als Bridge-Quarterback interessant sein. Besonders, falls sich Aaron Rodgers doch für den Ruhestand entscheidet.

Running Backs: Zeit für einen Umbruch?

Alvin Kamara (Saints)

Mit 31 Jahren und nach seiner schwächsten Saison (3,6 Yards pro Lauf) scheint New Orleans vor einem Cut zu stehen ( Und ja, ich weiß, dass ich das jedes Jahr sage). Eine Post-June-1-Entlassung würde 8,5 Millionen Dollar sparen.

David Montgomery (Lions)

Detroit setzte zuletzt immer stärker auf Jahmyr Gibbs. Montgomery bringt zwar noch Qualität mit, doch mit 29 Jahren und begrenztem Cap-Spielraum könnte die Zeit ablaufen.

Joe Mixon (Texans)

NFL-Star Joe Mixon, in einer schwarzen Uniform mit der Nummer 28, überholt gekonnt einen Gegner in einer weiß-gelben Uniform. Er rennt mit dem Ball über das leuchtend grüne Feld, weicht Tackles mühelos aus und demonstriert so die elektrisierende Intensität des Spiels. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert.
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Houston steht unter Cap-Druck. Acht Millionen Dollar wären durch einen Cut frei. Für einen 30-Jährigen mit Fußproblemen kein idealer Zeitpunkt.

Receiver mit Fragezeichen

Brandon Aiyuk (49ers)

Nach Kreuzbandriss und zerbrochener Beziehung zur Franchise scheint ein Cut unausweichlich. 29,6 Millionen Dollar Dead Money wären die Folge – San Francisco könnte aber via Post-June-1 Platz schaffen.

Stefon Diggs (Patriots)

Ein Footballspieler der New England Patriots - Stefon Diggs - in einer Marineuniform läuft mit dem Ball, dicht verfolgt von einem Verteidiger der Buffalo Bills während eines NFL-Spiels. Der unscharfe Hintergrund hebt die Aktion hervor, als die Patriots gegen Stefon Diggs und die Bills antreten. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert.
Foto: IMAGO / Imagn Images

Sportlich wichtig im Super-Bowl-Run, juristisch belastet: Gegen ihn laufen Strafverfahren. Ein Cut vor dem 13. März würde 16,8 Millionen Dollar Cap Space schaffen.

Michael Pittman Jr. (Colts)

Indy muss rechnen – vor allem wegen eines möglichen neuen Deals für Daniel Jones. Ein Abschied würde satte 24 Millionen Dollar freimachen.

Calvin Ridley (Titans)

Bei den Tennessee Titans deutet vieles darauf hin, dass die verletzungsgeplagte Saison von Calvin Ridley sein letztes Kapitel im Trikot der Franchise war. Durch eine Entlassung könnten die Titans weitere 13,4 Millionen Dollar freimachen und ihre ohnehin komfortable Cap-Situation von derzeit 103,5 Millionen Dollar weiter verbessern.

Ridley hat sein enormes Potenzial bislang nie konstant ausgeschöpft. In einer neuen Umgebung – und ohne den Druck eines Top-Vertrags – könnte er jedoch zu einem echten Value-Signing werden.

Tight Ends & O-Line

T.J. Hockenson (Vikings)

Die Minnesota Vikings starten mit einem dicken Minus in die Offseason: Aktuell liegen sie rund 43,2 Millionen Dollar über dem Salary Cap. Eine Gehaltskürzung bei T.J. Hockenson scheint nach seiner eher durchwachsenen Saison die wahrscheinlichste Lösung. Ob der Tight End dazu bereit ist, dürfte allerdings stark davon abhängen, wie attraktiv sein Marktwert als möglicher Free Agent wäre.

Minnesota könnte durch eine Entlassung 8,8 Millionen Dollar einsparen – oder sogar 15,9 Millionen Dollar, wenn das Dead Money per Post-June-1-Designation auf zwei Jahre verteilt wird.

Cole Kmet (Bears)

Die Chicago Bears brauchen finanziellen Spielraum für eine weitere aggressive Offseason. Tight End Cole Kmet gilt als verzichtbar, nachdem Erstrundenpick Colston Loveland (Draft 2025) auf dem besten Weg ist, sich als einer der Top-Tight-Ends der Liga zu etablieren.

Eine Entlassung Kmets würde 8,4 Millionen Dollar freimachen. Ein möglicher Trade von DJ Moore könnte zusätzliche 16,5 Millionen Dollar einbringen – genug, um die Defense gezielt zu verstärken.

Auch Linebacker Tremaine Edmunds steht zur Diskussion. Trotz seiner wichtigen Rolle in Chicagos Ballgewinnen 2025 könnte eine Entlassung 15 Millionen Dollar Cap Space schaffen – ein finanziell attraktiver Hebel für weitere Moves.

Packers und Chiefs: Teure Namen auf dem Prüfstand

Bei den Green Bay Packers steht Elgton Jenkins trotz seines Talents vor einer unsicheren Zukunft. Rein sportlich wäre er wohl der Letzte, den man ziehen lassen würde. Doch nach acht verpassten Spielen 2025 und im letzten Vertragsjahr könnten die Packers durch eine Entlassung 19,5 Millionen Dollar sparen.

Auch Rashan Gary ist kein Selbstläufer mehr. Seine Pass-Rush-Win-Rate sank laut PFF von 21,1 Prozent (2021, Rang 3) auf 11,9 Prozent (2025, geteilter Rang 55). Ein Cut würde Green Bay 19,5 Millionen Dollar Cash und rund 11 Millionen Dollar Cap Space sparen.

Die Kansas City Chiefs haben durch die Umstrukturierung von Patrick Mahomes’ Vertrag bereits 43,56 Millionen Dollar freigemacht. Doch für weitere Verstärkungen braucht es mehr Spielraum. Right Tackle Jawaan Taylor gilt als naheliegender Kandidat für eine Entlassung – ein Schritt, der weitere 20 Millionen Dollar einbringen würde.

Defense: Große Namen, große Zahlen

Chargers, Cowboys und Jaguars: Schwierige Abwägungen

Bei den Los Angeles Chargers blieb Mekhi Becton hinter den Erwartungen zurück. Sein Zwei-Jahres-Vertrag über 20 Millionen Dollar war zwar bewusst risikoarm gestaltet, doch eine Entlassung würde immerhin 9,7 Millionen Dollar freimachen.

Die Dallas Cowboys stehen vor einer kniffligen Entscheidung bei Clark. Nach der Verpflichtung von Quinnen Williams zählt er zu drei Defensive Tackles mit einem Cap Hit von über 20 Millionen Dollar. Ein Cut würde Dallas die kompletten 21,5 Millionen Dollar ohne Dead Money einsparen.

Auch die Jacksonville Jaguars müssen unter den Salary Cap kommen. Arik Armstead würde per Post-June-1-Cut 14,5 Millionen Dollar freisetzen. Seine sportliche Ausbeute 2025 – Rang 35 unter Interior Linemen bei der Pass-Rush-Win-Rate – rechtfertigte sein Gehalt zuletzt kaum.

Steelers, Ravens, Commanders und Dolphins im Rechenmodus

In Pittsburgh steht besonders Patrick Queen im Fokus. Der hochbezahlte Linebacker ließ 2025 satte 829 Yards in Coverage zu – der höchste Wert auf seiner Position seit 2021. Ein Cut würde 13,3 Millionen Dollar sparen und nur 3,9 Millionen Dollar Dead Money verursachen.

Teamkollege Jalen Ramsey könnte trotz solider Leistungen nach seinem Wechsel auf Safety ebenfalls zum Cap-Opfer werden. Sein Cap Hit von 19,5 Millionen Dollar ist für einen 31-jährigen Defensive Back happig. Pittsburgh könnte die komplette Summe ohne Dead Money einsparen, sofern der Cut vor dem 13. März erfolgt.

Bei den Baltimore Ravens hatte Marlon Humphrey ein schwieriges Jahr und ließ 920 Yards in Coverage zu. Eine normale Entlassung brächte 7,3 Millionen Dollar, per Post-June-1 sogar 19,2 Millionen Dollar.

Der große Trade für Marshon Lattimore hat sich für die Washington Commanders bislang nicht ausgezahlt. Mit nur neun Einsätzen und begrenztem Impact könnte ein Cut die kompletten 18,5 Millionen Dollar Cap Hit eliminieren.

Und auch bei den Miami Dolphins könnte der Umbruch weitergehen. Neben den entlassenen Tyreek Hill und Bradley Chubb steht Minkah Fitzpatrick vor einer ungewissen Zukunft. Ein Post-June-1-Cut würde 15,6 Millionen Dollar freimachen – wichtig, um die hohen Dead-Money-Belastungen im Zuge des Rebuilds abzufedern.

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Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.

Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.

Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.

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