Die Dallas Cowboys planen, Wide Receiver George Pickens mit der Franchise Tag zu belegen. Das berichtete ESPN-Insider Adam Schefter unter Berufung auf teamnahe Quellen.
Die voraussichtlichen Kosten für die Franchise Tag liegen bei rund 28 voll garantierten Millionen US-Dollar. Offiziell können die Cowboys die Tag im Zeitraum zwischen dem 18. Februar und dem 3. März anwenden.
Die Franchise Tag dient Dallas dabei als strategische Übergangslösung, um parallel an einer langfristigen Vertragsverlängerung zu arbeiten. Pickens würde ansonsten Mitte März zum Unrestricted Free Agent werden.
Cowboys-Besitzer Jerry Jones machte bereits deutlich, wie hoch die Wertschätzung für seinen Receiver ist.
„Ich spreche ständig mit George – allein schon, weil ich mich so für ihn freue“, sagte Jones am Donnerstag gegenüber Teamreporter Tommy Yarrish.
„Ich freue mich darauf, eine Lösung zu finden, damit George noch lange ein Cowboy bleibt.“
Pickens kommt aus der besten Saison seiner bisherigen NFL-Karriere. Der 24-Jährige fing 93 Pässe für 1.429 Yards und neun Touchdowns. Damit belegte er ligaweit Rang drei bei den Receiving Yards – hinter Jaxon Smith-Njigba und Puka Nacua.
Auch Quarterback Dak Prescott machte sich öffentlich für eine Vertragsverlängerung stark.
„Ich glaube, das muss passieren“, sagte Prescott.
„Wir müssen einen Weg finden, ihn hierzubehalten.“
Die Cowboys hatten Pickens im Mai von den Pittsburgh Steelers verpflichtet und erhielten zusätzlich einen Sechstrunden-Pick. Im Gegenzug gingen ein Dritt- und ein Fünftrunden-Pick nach Pittsburgh.
Mit Pickens im Kader zählte Dallas in der abgelaufenen Saison zu den effizientesten Offenses der Liga und belegte Platz fünf in EPA pro Spielzug sowie Platz sechs in der Success Rate.
Allerdings steht die Franchise finanziell unter Druck: Laut Over The Cap liegen die Cowboys derzeit 29,1 Millionen US-Dollar über der Salary Cap für die Saison 2026.



