Cincinnati Bengals dominieren die Arizona Cardinals mit 37:14 – Power-Offense und starke Defense setzen den Ton
Am 28. Dezember 2025 trafen im Paycor Stadium die Cincinnati Bengals auf die Arizona Cardinals zu einem überzeugenden Aufeinandertreffen innerhalb der NFL-Saison 2025/2026. Das Spielgeschehen spiegelte eine klare Dominanz der Bengals wider, die mit 37:14 die Cardinals deutlich in die Schranken wiesen. Besonders die Offense der Bengals zeigte sich effizient und vielseitig, während die Cardinals-Offensive immer wieder im Bengals-Defensivdruck zerbrach.
Der Auftakt gehörte den Gästen, als Joe Burrow bereits im ersten Quarter mit einem 13-Yard-Touchdown-Pass auf Ja'Marr Chase die ersten Akzente setzte. Die Bengals setzten weiterhin auf eine starke Mischung aus Lauf- und Passspiel, wobei Running Back Chase Brown mit 101 Yards und 2 Touchdowns auf dem Boden eine immense Bedrohung darstellte. Darüber hinaus sammelte Burrow eindrucksvolle 305 Passing Yards und zwei Touchdowns – dabei bewies er besonders Ruhe unter Druck, trotz dreier Sacks und 20 Yards Raumverlust.
Auf Seiten der Cardinals zeigte sich Quarterback Jacoby Brissett solide, wenngleich sichtbar unter Zugzwang. Mit 21 von 37 Pässen für 212 Yards und zwei Touchdowns konnte er einige Offensivakzente setzen, darunter fand Michael Wilson mit einem 38-Yard-Pass seine beste Zielperson (89 Yards, 1 TD). Dennoch war Arizona im dritten Quarter gegen die engmaschige Bengals-Defensive chancenlos – fünf Touchdowns ließen sie über das Spiel hinweg nur zweimal selbst punkten.
Die Defensivleistung der Bengals war das entscheidende Element. Insgesamt setzten sie die Cardinals-Offense immer wieder effektiv unter Druck und bremsten deren Laufspiel mit nur 42 Yards Raumgewinn entscheidend ein. Die Cardinals verbuchten zwar 3 Sacks – u.a. durch Dalvin Tomlinson und Calais Campbell –, konnten aber die offensive Dominanz von Cincinnati nicht kontern, die auf 4 Sacks und kontinuierlichen Druck setzte. Neben der Defense hinterließen vor allem auch Special Teams Eindrücke, so verzeichnete Steven Sims 132 Kickoff-Return-Yards, auch wenn keine direkte Punkte daraus entstanden.
| Team |
First Downs |
Offense Yards |
Passing Yards |
Rushing Yards |
Turnovers |
Third-Down Efficiency |
Time of Possession |
| Cincinnati Bengals |
29 |
429 |
309 |
120 |
0 |
10/15 (66.7%) |
40:56 |
| Arizona Cardinals |
12 |
233 |
191 |
42 |
0 |
3/13 (23.1%) |
19:04 |
Insgesamt war es ein Spiel, in dem Cincinnati seine Stärken in nahezu allen Bereichen ausspielte: Ihre Ballkontrolle (fast 41 Minuten Zeitbesitz), ein nahezu perfektes Dritt- und Vierteldown-Management sowie die Vielzahl erfolgreicher Abschlüsse führten zu einem klaren Sieg. Die Cardinals, die zwar Kämpferherz zeigten, konnten vor allem in der Red Zone nur einen von zwei Chancen in Punkte verwandeln und blieben so zu oft erfolglos.
Fazit: Die Bengals senden mit diesem dominanten Auftritt ein deutliches Signal an die Liga, indem sie eine der besten Offense-Leistungen mit einer effektiven Defensive kombinierten. Für die Cardinals gilt es, Offense und Defense in den verbleibenden Spielen zu schärfen, um mit mehr Druck und Konsequenz aufzutreten.