Spannender Krimi im Northwest Stadium: Chicago Bears schlagen Washington Commanders knapp mit 25:24
Ein packendes Duell zwischen den Chicago Bears und den Washington Commanders endete am 14. Oktober 2025 mit einem knappen 25:24-Heimsieg für die Bears. In einer Partie, die von defensiver Intensität und entscheidenden Special Teams-Play geprägt war, behielten die Bears dank eines starken Kicks von Jake Moody am Ende die Oberhand.
Frühe Führung durch Bears-Offensive und Moody-Kicks
Die Bears legten furios los: Noch im ersten Viertel sicherte Kicker Jake Moody mit zwei präzisen Field Goals aus 47 und 48 Yards eine 6:0-Führung. Im zweiten Viertel erhöhte Quarterback Caleb Williams per 1-Yard-Touchdown-Run auf 13:0, ehe die Commanders durch einen 22-Yard-Pass von Jayden Daniels auf Chris Moore auf 13:7 verkürzten.
Commanders kämpfen sich zurück – Daniels mit starkem Passing
Washington zeigte sich im Anschluss sehr präsent. Daniels, der auf 211 Passing Yards und 3 Touchdowns kam, fand im dritten Viertel Luke McCaffrey für einen 33-Yard-TD-Pass, mit dem die Commanders erstmals in Führung gingen (16:17). Ein Field Goal von Matt Gay aus 53 Yards untermauerte die starke Offensive der Gäste.
Spannender Schlussabschnitt mit dramatischer Runde
Das vierte Viertel hatte es in sich: Zach Ertz brachte die Commanders mit einem 6-Yard-Pass-TD weiter in Front (16:24). Doch die Bears antworteten schnell – ein spektakulärer 55-Yard-Pass von Williams auf D’Andre Swift, der mit 108 Rushing-Yards sowie 67 Receiving-Yards als Top-Playmaker glänzte, senkte den Rückstand auf 22:24. Trotz des missglückten Two-Point-Versuchs blieb die Partie eng.
Die Entscheidung fiel in den Schlusssekunden: Jake Moody verwandelte einen 38-Yard-Field-Goal-Versuch und besiegelte so den knappen 25:24-Sieg der Bears.
Defensive Schlacht: Bears setzen Druck und erzwingen Turnover
Abseits der Offensiv-Highlights glänzte vor allem die Bears-Defense. Tremaine Edmunds zeigte mit 13 Tackles eine dominierende Präsenz im Mittelfeld, während Gervon Dexter Sr. durch 1,5 Sacks die Pass-Rush intensivierte. Jaquan Brisker sicherte mit einer entscheidenden Interception und 3 Tackles starke Impulse. Insgesamt kamen die Bears auf 3 Sacks und 3 Turnover forcierte Ballverluste beim Gegner, was den Endspielstand mitprägte.
Die Commanders hatten zwar mehr First Downs (22 zu 19) und kontrollierten mit über 31 Minuten das Zeitfenster, leisteten sich aber kritische Fehler mit 3 Ballverlusten (1 Interception, 2 Fumbles), die die Defensive der Bears nutzte.
| Team |
Punkte |
First Downs |
Züge |
Yards gesamt |
Sacks (Yards) |
Turnover |
| Chicago Bears |
25 |
19 |
59 |
381 |
3 (-16) |
0 |
| Washington Commanders |
24 |
22 |
60 |
329 |
3 (-6) |
3 |
Fazit
Ein Herzschlag-Finale mit großem Kampfgeist auf beiden Seiten: Die Bears punkteten mit einer starken Defense-Leistung, die den Gegner immer wieder unter Druck setzte und Ballverluste provozierte. Caleb Williams und D’Andre Swift sorgten für wichtige offensive Akzente, während Jake Moody mit seinen vier Field Goals den Sieg eintütete. Trotz der Aufholjagd der Commanders reichte es am Ende nicht ganz, da die Fehler zu kostspielig waren.
Für die Bears war dieser Sieg ein wichtiger Schritt in der hart umkämpften NFC North, während Washington trotz starker individueller Leistungen weiter an Konstanz arbeiten muss.