Buffalo Bills setzen sich mit starkem Angriff durch – Saints kämpfen defensiv, bleiben am Ende ohne Sieg
Die Buffalo Bills feierten am ersten NFL-Spieltag der Saison 2025/26 einen verdienten 31:19-Erfolg bei den New Orleans Saints im Highmark Stadium. Das Duell zeigte eine interessante Mischung aus offensiven Highlights und konsequenter Defensivarbeit, wobei die Bills mit einem effizienteren, dynamischen Spiel überzeugten.
Von Beginn an legten die Gäste den Grundstein für den Sieg. Bereits im ersten Viertel sorgte Khalil Shakir mit einem sehenswerten 43-Yard-Pass von Quarterback Josh Allen für die frühe 0:7-Führung. Die Saints reagierten prompt: Kendre Miller lief kurz darauf 18 Yards zum Ausgleich. Doch Buffalo dominierte weiter – James Cook erhöhte mit einem 1-Yard-Run noch vor der Pause auf 7:14.
| Team |
1. Downs |
Passing Yards |
Rushing Yards |
Turnovers |
Sacks |
Ballbesitz |
Punkte |
| New Orleans Saints |
22 |
109 |
189 |
1 |
3 |
28:39 |
19 |
| Buffalo Bills |
20 |
191 |
165 |
1 |
3 |
31:21 |
31 |
Offensiv erwies sich Josh Allen erneut als Schlüsselspieler für die Bills. Der Quarterback lieferte solide 16 completions aus 22 Versuchen, sammelte 209 Passing Yards und brachte zwei Touchdown-Pässe an den Mann – darunter ein wichtiger 28-Yard-Treffer auf Tight End Dalton Kincaid im vierten Viertel. Außerdem kämpfte Allen mit robustem Laufspiel (45 Yards und ein Touchdown) und bewies trotz dreier Sacks eine starke Performance unter Druck.
Auf Seiten der Saints zeigte sich Spencer Rattler mit 126 Passing Yards und einem Touchdown-Pass auf einen überragenden Chris Olave (20 Receiving Yards, 1 TD) bemüht, konnte das Spiel aber nicht umdrehen. Besonders die Laufstärke von Kendre Miller (65 Yards, 1 TD) und Alvin Kamara (70 Yards) hielt den Angriff der Saints am Leben. Blake Grupe überzeugte mit sicheren Kicks, darunter ein spektakulärer 54-Yard-Field-Goal.
Defensiv erwies sich Buffalos Front Seven als ein großer Trumpf. Mit je einem Sack von Joey Bosa, DaQuan Jones und AJ Epenesa gelang es der Bills-Defensive-Line, mehrfach Druck auf Rattler auszuüben und die Saints-Offense immer wieder zu bremsen. Auch in den Sekundärpositionen zeigte Buffalo mit sieben Solo-Tackles von Sicherheitsspieler Tre’Davious White und starker Arbeit von Cornerbacks wie Christian Benford und Taron Johnson eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Die Saints-Defense zeigte trotz der Niederlage einige respektable Leistungen. Cameron Jordan und Carl Granderson schnürten jeweils einen Sack und waren über das Spiel hinweg sehr präsent. Linebacker Demario Davis sammelte insgesamt sieben Tackles und setzte Akzente gegen die Läufe. Dennoch reichte das am Ende nicht aus, um die offensive Durchschlagskraft der Bills zu stoppen.
Fazit: Buffalo dominierte das Spiel dank ausgewogener Offensivleistung mit Big Plays durch die Luft, kombiniert mit einer stabilen Defensive. Die Saints kämpften mit kreativem Laufspiel und starken Spezialteams, konnten jedoch entscheidende Momente – insbesondere in der Red Zone – nicht zu ihren Gunsten nutzen. Ein intensiver Auftakt, der den Bills die ersten wichtigen Punkte der Saison sichert.