Seattle Seahawks dominieren Commanders im Northwest Stadium mit 38:14
Am 3. November lieferten die Seattle Seahawks vor heimischem Publikum eine beeindruckende Vorstellung gegen die Washington Commanders und setzten sich souverän mit 38:14 durch. Von Beginn an bestimmten die Seahawks das Spielgeschehen, angeführt von Quarterback Sam Darnold, der mit vier Touchdown-Pässen glänzte und sein Team mit präzisen Würfen förmlich antrieb. Die Commanders fanden defensiv kein Gegenmittel gegen den agilen Angriff der Seahawks und sahen sich früh in Rückstand.
Die Seahawks eröffneten die Partie schon im ersten Viertel mit einem kurzen Touchdown-Pass von Darnold auf Tory Horton (4 Yards), der die Initialzündung für eine dominante Offensive leitete. Bis zur Halbzeit bauten die Seahawks ihre Führung auf 31:7 aus: Horton fing erneut einen langen Pass über 25 Yards, Elijah Arroyo (26 Yards) und Cody White sorgten mit sehenswerten Griffen und Big Plays für entscheidende Punkte. Besonders Cody White stach mit seinem 60-Yard-Empfang heraus und zeigte seine explosiven Fähigkeiten. Insgesamt spielte Seattle äußerst effizient mit 21 von 24 erfolgreichen Pässen bei 330 Yards und brillanten 13,8 Yards pro Pass.
Auf der Gegenseite sorgte Washingtons Quarterback Jayden Daniels durch einen 1-Yard-Lauf für den einzigen Touchdown vor der Pause, konnte die Defensive der Seahawks aber nur selten vor größere Probleme stellen. Die total 4 Sacks und ständige Pressure durch die Seahawks-Front Seven erschwerten den Spielaufbau deutlich. Trotz eines deutlich höheren Ballbesitzes (32:42 Minuten) konnte Washington weder durch die Luft noch am Boden nachhaltig punkten. Auffällig war zudem die Disziplinlosigkeit der Commanders mit 8 Strafen für 87 Yards gegen nur 5 für die Seahawks. Letztere verzeichneten zwar auch eine Interception, kontrollierten das Geschehen jedoch weitgehend.
| Statistik |
Seattle Seahawks |
Washington Commanders |
| Total Yards |
418 |
290 |
| Passing Yards |
330 |
133 |
| Rushing Yards |
88 |
157 |
| 3rd Down Effizienz |
7/11 |
6/13 |
| Sacks |
4 (0 Yards Verlust) |
0 (20 Yards Verlust) |
Die Defensive der Seahawks verdient besondere Erwähnung: Spieler wie Devon Witherspoon (7 Tackles), Drake Thomas (1 Sack, 8 Tackles) und Leonard Williams (1 Sack, 5 Tackles) setzten immer wieder entscheidende Akzente gegen den Aufbau der Commanders. Sie zwangen Washington zu Fehlern und verhinderten systematisch nennenswerte Big Plays. Auch in der Defensive Line um Jarran Reed und Uchenna Nwosu sorgten für den konstanten Druck, ohne selbst nennenswert Boden zu verlieren.
Jayden Daniels und seine Offensive fanden trotz Engagement in der zweiten Halbzeit nur noch wenig Ruhe, während Seattle mit AJ Barner (1 Yd Run-TD) und weiteren Scores im dritten Viertel die Partie endgültig entschied. Washington konnte erst im vierten Viertel durch Chris Rodriguez Jr. (4 Yd Rush-TD) Ergebniskosmetik betreiben, doch die klare Dominanz der Seahawks war nicht mehr gefährdet.
Insgesamt präsentierte sich Seattle in allen Bereichen als komplettes Team. Die präzisen Pässe von Darnold, die Effektivität des Receiving-Trios Horton, Arroyo und White sowie die kompromisslose Defense legten den Grundstein für diesen deutlichen Heimsieg gegen die Washington Commanders. Für die Seahawks ein wichtiger Schritt in Richtung Playoff-Spot – die Commanders müssen ihre Balance und ihr Tackling dringend verbessern, um künftig konkurrenzfähiger zu sein.