Miami Dolphins setzen sich in spannendem Overtime-Krimi beim Santiago Bernabéu durch
In einem packenden Duell haben sich die Miami Dolphins mit 16:13 gegen die Washington Commanders durchgesetzt. Die Partie am 16. November 2025 war von taktischer Raffinesse, einer starken Defensivleistung beider Teams und hingelegten Big Plays geprägt. Am Ende sorgte ein Field Goal von Riley Patterson in der Overtime für die Entscheidung.
Spielverlauf und die entscheidenden Momente
In einer zunächst ausgeglichenen Partie starteten die Dolphins durch einen 46-Yard-Field-Goal-Punkt von Riley Patterson früh mit einer Führung (0:3). Washington konterte postwendend mit einem 26-Yard-Field-Goal von Matt Gay (3:3). Auch im zweiten Viertel blieben die Mannschaften in Schlagdistanz, bevor im dritten Viertel Deebo Samuel mit einem sehenswerten 20-Yard-Touchdown-Pass von Marcus Mariota die Commanders erstmals in Führung brachte (13:6). Der heroische Ausgleich der Dolphins gelang dann im vierten Viertel durch Ollie Gordon, der einen 1-Yard-Lauf zum touchdown vollendete (13:13). Im Overtime-Ballbesitz lagen die Dolphins richtig—Patterson traf aus 29 Yards zur Entscheidung (13:16).
Offensive Leistungen
| Spieler |
Passing Yards |
Rushing Yards |
Touchdowns |
Besonderheit |
| Marcus Mariota (Commanders) |
213 |
49 |
1 (Pass) |
1 Interception, 1 Sack erlitten |
| Deebo Samuel (Commanders) |
74 Receiving |
3 Rushing |
1 Receiving TD |
7 Receptions |
| Ollie Gordon II (Dolphins) |
- |
45 |
1 Rushing TD |
9 Läufe, wichtige Game-Tying TD |
| Devon Achane (Dolphins) |
45 Receiving |
120 |
0 |
21 Läufe, führender Rusher des Spiels |
Defensive Highlights und Turnover
Beide Abwehrreihen setzten Akzente, doch besonders ausgezeichnet zeigte sich die Defense der Dolphins. Die Commanders kassierten 3 Sacks und verloren zwei Turnover – darunter eine entscheidende Interception durch Jack Jones, die einen möglichen Score verhinderte. Trotz starker 1st-Down-Zahlen (22 erfolgreiche erste Versuche) fanden die Commanders kein Mittel in der Red Zone und blieben bei drei Versuchen ohne Touchdown.
Washington gelangen nur zwei Sacks, davon jeweils einer von Jonathan Jones, Von Miller und Jacob Martin. Die Dolphins hingegen (mit nur einem Sack) kassierten zwar etwas mehr Yardverlust durch Sacks (29 Yards), konnten aber insgesamt die Commanders-Offense gut kontrollieren und erzwangen keine Turnover.
| Team |
Sacks |
Turnover erzwungen |
Red Zone Efficiency |
Gesamtpunkte zugelassen |
| Washington Commanders |
3 |
2 (1 INT, 1 Fumble) |
0 aus 3 |
16 |
| Miami Dolphins |
1 |
0 |
1 aus 5 |
13 |
Fazit
Die Miami Dolphins erwiesen sich als die effizientere Mannschaft im entscheidenden Moment. Durch die starke Laufleistung von Devon Achane und die kühlen Nerven von Kicker Riley Patterson setzten sie sich gegen ein Washingtoner Team durch, das vor allem in der Red Zone zu viele Chancen ungenutzt ließ. Beide Defensiven zeigten großen Kampfgeist, konnten jedoch nur selten entscheidend Druck auf den Quarterback aufbauen. Das knappste aller Spiele entschied die Overtime – und die Dolphins wussten, wie man glänzt.
Für die Commanders bleibt die Lehre, dass Big Plays wie der von Samuel zwar Hoffnung geben, aber im nächsten Spiel die Chancen in der Red Zone zwingend besser genutzt werden müssen. Die Dolphins indes schöpfen aus dieser knappen Auswärtsniederlage Selbstvertrauen für die kommenden Wochen in einer wettbewerbsintensiven NFL-Saison.