Packendes Duell in Philadelphia: Washington Commanders schlagen Eagles mit 24:17
Im Divisional Playoffspiel der NFL-Saison 2025/26 setzte sich das Auswärtsteam, die Washington Commanders, am 4. Januar 2026 mit 24:17 gegen die Philadelphia Eagles im Lincoln Financial Field durch. Trotz des Heimvorteils der Eagles entschieden die Commanders das Spiel dank starker Defensivarbeit und entscheidender Offensivmomente für sich.
Das Spiel startete mit einem frühen Touchdown-Pass von Tanner McKee auf Grant Calcaterra, der den Eagles zunächst eine 7:0-Führung bescherte. Doch Washington antwortete schnell: Chris Rodriguez Jr. lief zum Ausgleich (7:7), bevor Jake Moody mit einem beeindruckenden 56-Yard-Field-Goal die Führung für die Commanders zum Pausenstand von 10:7 erzielte.
Im dritten Viertel konnten die Eagles erneut einen Touchdown durch Tank Bigsby erzielen und nahmen mit einem Field Goal von Jake Elliott eine 17:10-Führung mit ins letzte Viertel. Doch die Commanders bewiesen Nervenstärke und kamen zurück: Josh Johnson fand im vierten Viertel John Bates für einen wichtigen 2-Yard-Touchdown-Pass (17:17). Kurz vor Spielende sicherte sich Johnson auch persönlich auf dem Boden einen 1-Yard-Touchdown, der das Spiel endgültig entschied (24:17).
| Team |
1st Downs |
Total Yards |
Passing Yards |
Rushing Yards |
Turnovers |
Time of Possession |
| Washington Commanders |
25 |
274 |
131 |
143 |
2 |
34:09 |
| Philadelphia Eagles |
18 |
307 |
227 |
80 |
1 |
25:51 |
Die Statistiken zeigen, dass Washington trotz weniger Gesamt-Yards die Kontrolle über das Spiel besaß, vor allem dank einer langen Ballbesitzzeit von über 34 Minuten und einer starken Red-Zone-Performance (3 von 4 Chancen verwertet). Offensiv glänzte vor allem Quarterback Josh Johnson mit 131 Passing-Yards sowie einem Touchdown-Pass und einem Lauf-TD. Ebenso hervorzuheben ist Chris Rodriguez Jr., der mit 65 Rushing-Yards sowie einem Touchdown einen wichtigen Beitrag leistete.
Defensiv zeigte Washington eine beeindruckende Vorstellung, die vor allem von Linebacker Jeremy Reaves getragen wurde. Reaves packte 7 Tackles und sicherte zudem die einzige Interception der Commanders, die einen gegnerischen Angriff entscheidend stoppte. Auch Noah Igbinoghene und Daron Payne sorgten mit je einem Sack dafür, dass die Eagles nicht zur Entfaltung kamen. Besonders bemerkenswert war die Tatsache, dass Washingtons Defense kein einziges Mal gesackt wurde, während Philadelphia dreimal am Quarterback zustellte.
Auf Seiten der Eagles überragte zwar Tanner McKee mit 241 Passing Yards und einem Touchdown-Pass, doch die zahlreichen Strafen (9 für 123 Yards) und ineffiziente Nutzung der vierten Versuche (0 von 3) verhinderten den Sieg. Tank Bigsby war mit 75 Rushing-Yards und einem Touchdown der beste Läufer, doch letztlich reichte diese Leistung nicht gegen das gut organisierte Washingtoner Team.
Fazit: Die Washington Commanders zeigten in einem intensiv geführten Playoffspiel große Kampfbereitschaft und profitierten von einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf beiden Seiten des Balls. Insbesondere die starke Defensivleistung gegen eine sonst potente Eagles-Offense sowie effiziente Abschlüsse im Angriff sorgten letztlich für den verdienten Auswärtssieg. Die Eagles müssen sich vorwerfen lassen, zu viele Fehler gemacht zu haben, die in den heißen Playoffs kaum zu vergeben sind.