Die Wetterprognose für Soldier Field in Chicago verheißt nichts Gutes: Für den Sonntagabend sind möglicher Schneefall und Temperaturen um die minus 7 Grad Celsius angekündigt. Bears Head Coach Ben Johnson merkte bereits an, dass es für die Los Angeles Rams das bislang kälteste Spiel der Saison werden dürfte. Rams-Coach Sean McVay hingegen bleibt völlig unbeeindruckt.

McVay verwies darauf, dass seine Mannschaft bereits in der vergangenen Saison unter ähnlich – wenn nicht sogar härteren – Bedingungen antreten musste. Spiele gegen die Philadelphia Eagles und die New York Jets hätten gezeigt, dass selbst eisige Temperaturen Quarterback Matthew Stafford nicht davon abhalten, den Ball effektiv zu werfen.
„In der Kälte merkt man natürlich, wie sich der Ball anfühlt, aber das letzte Jahr war dafür ein gutes Beispiel – wir hatten zwei extrem kalte Spiele“, erklärte McVay. „Matthew hat schon oft unter solchen Bedingungen gespielt. Das ändert für uns nichts. Es gibt ein paar Dinge, auf die man achten muss, aber wenn es um Wind, Regen oder den Stand geht, passen wir uns an. Die Bears haben darin vielleicht etwas mehr Erfahrung, aber das wird für uns keine Ausrede sein. Unsere Spielweise funktioniert bei allen Bedingungen.“
Entsprechend liegt der Fokus der Rams in dieser Woche nicht auf dem Wetter – denn darauf hat man ohnehin keinen Einfluss.
„Wir verschwenden keine Energie für Dinge, die wir nicht kontrollieren können“, so Sean McVay weiter. „Ich habe keine Wettermaschine. Aber wir haben viele Spieler, die solche Bedingungen kennen – sei es aus früheren Teams oder aus ihrer College-Zeit in Outdoor-Stadien. Mentale Stärke ist für uns ein großes Thema. Kontrolliere, was du kontrollieren kannst. Abseits des Feldes bleib warm, und sobald du drauf bist, übernimmt das Adrenalin. Der Ball ist etwas glatter, fühlt sich härter an – und sonst? Dann legen wir einfach los.“



