Packers erkämpfen knappen 35:25-Heimsieg gegen die Steelers – Love glänzt mit drei Touchdown-Pässen
Im Acrisure Stadium stand mit dem Duell zwischen den Green Bay Packers und den Pittsburgh Steelers ein intensives NFC-Nord vs. AFC-North-Showdown auf dem Programm, das die Packers mit 35:25 für sich entschieden. Vor allem die Offense der Packers präsentierte sich am Sonntagabend explosiv: Quarterback Jordan Love spielte eine dominante Partie und war maßgeblich am Comeback beteiligt.
Die Steelers machten den Gastgebern zunächst mit drei langen Field Goals ihres Kickers Chris Boswell das Leben schwer. Pittsburgh führte lange mit 19:7, auch weil Aaron Rodgers, der im zweiten Jahr in Pittsburgh spielt, seine Erfahrung einbrachte und zwei Touchdown-Pässe an DK Metcalf und Roman Wilson anbrachte. Doch trotz 25 Punkten blieben die Steelers defensiv zu oft machtlos gegen den variablen Angriff der Packers und deren dominante Red-Zone-Effizienz (3 von 5 Scores).
| Team |
1. Downs |
Yards total |
Passing Yards |
Rushing Yards |
Turnovers |
Posession Time |
| Green Bay Packers |
22 |
454 |
360 |
94 |
0 |
31:48 |
| Pittsburgh Steelers |
16 |
295 |
202 |
93 |
1 |
28:12 |
Jordan Love war der strahlende Held der Partie: Er absolvierte 29 von 37 Pässen für 360 Yards und erzielte drei Touchdowns ohne eine Interception. Besonders herausragend war seine Verbindung mit Tucker Kraft, der zwei seiner sieben Catches in Touchdowns ummünzen konnte und insgesamt 143 Yards fing. Savion Williams und Josh Jacobs sorgten ebenfalls mit je einem Touchdown für wichtige offensive Akzente. Jacobs trug zudem mit soliden 33 Rushing Yards und einem Lauf-Touchdown zum Erfolg bei.
Die Defense der Packers zeigte eine geschlossene Leistung, die mit insgesamt drei Sacks – allen voran durch Rashan Gary (2 Sacks) – viel Druck auf Rodgers ausübte und ihm Raum zum Atmen nahm. Die Steelers konnten trotz der starken Passausbeute von Rodgers nicht verhindern, dass Love und Green Bay in der zweiten Halbzeit das Spiel drehten. Mit nur einer erzwungenen Turnover beim Gegner blieben die Steelers zu fehleranfällig und unbeholfen im Abschluss, was sich letztlich rächte.
Offensiv glänzten die Steelers zwar mit einem soliden Laufspiel (5,2 Yards pro Lauf bei 93 Yards insgesamt), scheiterten allerdings in kritischen Situationen, wie der mageren Third-Down-Quote von 1 aus 10. Auch die Steelers Defense konnte die Packers bei notwendigen Stops nicht konsequent genug in die Zange nehmen, was die Niederlage besiegelte.
Im Schlussspurt bewiesen die Packers Nervenstärke: Ein 24-Yard-Touchdownpass von Love auf Kraft sowie zwei Field Goals von Brandon McManus sorgten für die klare Führung, die bis zum Ende hielt. Die Steelers kamen zwar noch durch Rodgers auf 25 Punkte heran, konnten aber keinen weiteren Drive mehr entscheidend gestalten.
Fazit
Green Bay dominierte das Spieltempo und setzte die Steelers mit kontinuierlichem Passspiel und stabiler Defense frühzeitig unter Druck. Love, Kraft und Jacobs müssen als Schlüsselspieler hervorgehoben werden, während Rashan Garys Pass-Rush den Unterschied in der Defense machte. Auf Seiten der Steelers blieb Rodgers trotz zweier Touchdowns zu oft isoliert, und die Drucksituation für ihn war entscheidend für den Spielverlauf. Die Packers festigten somit ihre Position in der aktuellen NFL-Saison mit einem wichtigen Heimspielerfolg.