Jacksonville Jaguars schlagen Indianapolis Colts mit 23:17 in einem engen Duell im Lucas Oil Stadium
In einem spannenden NFL-Spiel der Saison 2025-2026 setzten sich die Jacksonville Jaguars mit 23:17 bei den Indianapolis Colts durch. Das Spiel im Lucas Oil Stadium bot zahlreiche offensive Glanzlichter, starke Defensivaktionen und eine entscheidende Schlussphase geprägt von sicheren Field Goals der Jaguars.
Die Colts legten einen frühen Start hin und führten im ersten Viertel 3:0 durch ein 33-Yard-Field-Goal von Blake Grupe. Im zweiten Viertel erhöhte Jonathan Taylor mit einem 3-Yard-Lauf und anschließendem Kick von Grupe auf 10:0. Doch die Jaguars antworteten entschlossen: Quarterback Trevor Lawrence drehte mit zwei entscheidenden Rushing-Touchdowns im zweiten und dritten Viertel (4 Yards, 6 Yards) die Partie zugunsten von Jacksonville.
| Q |
Team |
Spielzug |
Ergebnis |
| Q1 11:14 |
Colts |
Blake Grupe 33 Yd FG |
0:3 |
| Q2 12:49 |
Colts |
Jonathan Taylor 3 Yd Rush (Grupe Kick) |
0:10 |
| Q2 5:38 |
Jaguars |
Trevor Lawrence 4 Yd Rush (Little Kick) |
7:10 |
| Q3 7:26 |
Jaguars |
Trevor Lawrence 6 Yd Rush (Little Kick) |
14:10 |
| Q3 5:58 |
Colts |
Mo Alie-Cox 5 Yd Pass from Philip Rivers (Grupe Kick) |
14:17 |
| Q3 1:25 |
Jaguars |
Cam Little 34 Yd FG |
17:17 |
| Q4 6:58 |
Jaguars |
Cam Little 42 Yd FG |
20:17 |
| Q4 0:18 |
Jaguars |
Cam Little 53 Yd FG |
23:17 |
Der Pass von Colts-Quarterback Philip Rivers fand im dritten Viertel Mo Alie-Cox in der Endzone, doch die Jaguars hielten mit Field Goals von Kicker Cam Little aus 34, 42 und 53 Yards dagegen und sicherten sich damit den knappen Sieg.
Analyse der Offensivleistungen
Trevor Lawrence zeigte trotz einer Interception eine starke Leistung: Mit 263 Passing-Yards bei 23 completions aus 37 Versuchen und zwei erfolgreichen Rushing-Touchdowns war er der Schlüsselspieler für Jacksonville. Dazu sammelte Running Back Travis Etienne Jr. solide 76 Yards am Boden, während Receiver Parker Washington mit 115 Receiving-Yards und 8 Catches der auffälligste Passempfänger war.
Bei den Colts war Jonathan Taylor mit 70 Rushing-Yards und einem Touchdown der zuverlässigste Offensive Player, während Philip Rivers mit 147 Passing-Yards und einer Interception an die Grenzen stieß. Besonders die überschaubare Passleistung der Colts (135 Yards) und eine insgesamt schwächere Yards-per-Play-Ratio (3.7 im Vergleich zu Jacksonville mit 5.4) offenbarten die Effizienzprobleme der Offensive Indianapolis‘.
Defensivschlachten und entscheidende Turnover
Die Defensive der Jaguars überzeugte vor allem durch intelligente Tacklings und Disziplin im Passrush. Josh Allen und Travon Walker sicherten jeweils einen Sack, während Foyesade Oluokun mit 12 Tackles als Aktivposten im Linebacker-Corps herausstach. Die Abwehr machte es Philip Rivers schwer und zwang ihn zu zwei Sacks, zudem konnte die Defense eine Interception durch Antonio Johnson verbuchen.
Auf Seiten der Colts ragten Nick Cross mit 12 und Kenny Moore II mit 10 Tackles heraus, zudem konnte Linebacker Germaine Pratt eine Interception erzielen. Dennoch reichte dies nicht, um die Jaguars-Offensive nachhaltig zu stoppen.
Fazit
Das Spiel zwischen Jacksonville und Indianapolis bot einen intensiven Schlagabtausch mit vielen umkämpften Momenten. Die Jaguars bewiesen vor allem in der Red Zone und bei den Field Goals Nervenstärke, während die Defense den Angriff der Colts immer wieder störte. Ein souveräner Auftritt von Cam Little im Kicking-Game und das zweifache Erfolgserlebnis von Trevor Lawrence am Boden machten am Ende den Unterschied. Für Indianapolis bleibt die Leistung von Jonathan Taylor ein Lichtblick in einer sonst zu selten überzeugenden Offense.
Ein verdienter Erfolg für Jacksonville, die drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze sichern konnten.