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Rams-Receiver Puka Nacua hat in einem Netflix-Interview über Alkoholprobleme, psychischen Stress und seinen Aufenthalt in einer Entzugseinrichtung gesprochen. Der NFL-Star nannte seinen raschen Aufstieg und die Geburt seines Sohnes als Belastungen. Zudem thematisierte er frühere Kontroversen und seinen Wunsch, seinem Sohn künftig ein Vorbild zu sein.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Nacuas Isolation und fehlende Hilfesuche
- Vorwürfe wegen antisemitischer Äußerungen und Körperverletzung
- Seine Leistungen und Statistiken in den ersten NFL-Saisons
Der Los Angeles Rams Receiver Puka Nacua hat in einem Interview auf Netflix offen über seine Probleme mit Alkohol gesprochen. Der All-Pro Spieler erklärte, dass er während des Aufstiegs zum NFL-Star und nach der Geburt seines Sohnes mit großem Stress zu kämpfen hatte.
Das vorab aufgezeichnete Gespräch mit Netflix-Moderatorin Elle Duncan wurde vor dem Spiel der Rams gegen die San Francisco 49ers am Donnerstagabend in Australien ausgestrahlt. Nacua berichtete dabei auch über seinen Aufenthalt in einer Entzugseinrichtung während der Offseason.
„Ich glaube, Alkohol war definitiv ein Thema für mich. Ich habe mich gewissermaßen selbst betäubt, damit die Probleme und der Stress, die ich empfand, nie angesprochen werden mussten. Doch sobald ich die Rehabilitationseinrichtung betrat, konnte ich offene und ehrliche Gespräche führen“, sagte Nacua.
Im vergangenen Dezember hatte sich Puka Nacua entschuldigt, nachdem er während eines Livestreams im Internet eine Geste gemacht hatte, die auf antisemitische Stereotype anspielt. Zudem wurde er von einer Frau wegen Körperverletzung verklagt. Sie wirft ihm vor, an Silvester eine antisemitische Aussage gemacht und sie in die Schulter gebissen zu haben. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Für Nacua gilt die Unschuldsvermutung.
Der schnelle Aufstieg in der NFL und die Geburt seines ersten Sohnes hätten zu seinem Stress beigetragen, erklärte der Receiver. Er habe sich häufig isoliert und nur selten um Hilfe gebeten.
Puka Nacua will Vorbild für seinen Sohn sein
Nacua wurde 2023 in der fünften Runde aus BYU ausgewählt und gehört in seinen ersten drei NFL-Saisons zu den produktivsten Receivern der Liga. In der vergangenen Saison führte er die NFL mit 129 gefangenen Pässen an. Zudem kam er auf 1.715 Receiving-Yards und 10 Touchdowns.
„Ich freue mich vor allem darauf, ein Mensch zu werden, auf den mein Sohn stolz sein kann“, sagte Nacua. „Das sind die dunkelsten Zeiten, die ich in meinem Leben erlebt habe.“
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FAQ zum Thema
Warum hatte Puka Nacua Probleme mit Alkohol?
Puka Nacua erklärte, dass sein schneller Aufstieg zum NFL-Star und die Geburt seines Sohnes großen Stress ausgelöst hätten. Alkohol habe ihm dabei gedient, Probleme und Belastungen nicht ansprechen zu müssen.
War Puka Nacua in einer Rehabilitationseinrichtung?
Ja. Nacua berichtete in dem Netflix-Interview, dass er während der Offseason in einer Rehabilitationseinrichtung war und dort offene, ehrliche Gespräche führen konnte.
Welche Statistiken hatte Puka Nacua in der vergangenen Saison?
Nacua führte die NFL mit 129 gefangenen Pässen an. Außerdem erzielte er 1.715 Receiving-Yards und zehn Touchdowns.
Was sagte Puka Nacua über seine Rolle als Vater?
Nacua sagte, er wolle ein Mensch werden, auf den sein Sohn stolz sein kann. Die Geburt seines ersten Sohnes habe zugleich zu seinem empfundenen Stress beigetragen.

Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.
Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.
Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.

