Zusammenfassung ist AI-generiert, newsroom-reviewed.
Die NFL verschärft ihre Vorgaben für Stadion-Videowände bei Field Goals und Extrapunkten. Heim- und Auswärtsteam müssen künftig dieselbe Darstellung sehen – entweder ein statisches Bild oder dieselbe All-22-Perspektive. Auslöser war ein Patriots-Vorgehen, das zwar regelkonform war, gegnerische Kicker aber offenbar irritieren konnte. Verstöße können disziplinarische Folgen haben.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Ryan Paganettis Analyse von Patriots-Heimspielen und den auffälligen Videobildern
- Die frühere Regelung und das nun geschlossene Schlupfloch
- Mögliche zusätzliche Einschränkungen durch NFL Football Operations
Patriots-Trick sorgt für Regeländerung. Die NFL hat ihre Vorgaben für Stadion-Videowände bei Field Goals und Extrapunkten verschärft. Ab sofort müssen Heim- und Auswärtsteam während ihrer Kicks dieselbe Darstellung auf den Video- und Ribbon-Boards sehen.
Erlaubt bleiben entweder ein statisches Bild oder eine All-22-Kameraperspektive. Neu ist jedoch, dass die gewählte Ansicht für beide Teams identisch sein muss. Die Liga begründet die Änderung mit der „competitive equity“, also fairen Wettbewerbsbedingungen. Verstöße können künftig disziplinarische Konsequenzen nach sich ziehen.
Patriots-Trick brachte Regeländerung ins Rollen
Auslöser für die Diskussion war ein viraler Beitrag des früheren NFL-Analytics-Coaches Ryan Paganetti.
Paganetti erklärte, mehr als zehn Jahre an TV-Aufnahmen von Patriots-Heimspielen untersucht zu haben. Dabei sei ihm aufgefallen, dass gegnerische Kicker im Gillette Stadium teilweise eine umgekehrte All-22-Perspektive auf der Videowand hinter den echten Torstangen sahen.
Dadurch erschien auf der Leinwand ein zweites, versetztes Paar gelber Pfosten. Besonders bei Wind konnte der Effekt zusätzlich irritieren, weil die Fahnen im Videobild in eine andere Richtung zeigten als jene an den realen Goalposts.
Paganetti zufolge fand er zahlreiche Beispiele bei gegnerischen Kicks. Bei den 52 von ihm untersuchten Field-Goal-Versuchen der Patriots sei die entsprechende Perspektive dagegen kein einziges Mal verwendet worden.
Patriots verstießen damals gegen keine Regel
Wichtig ist die Einordnung: Nach Angaben der NFL war New Englands Vorgehen zu diesem Zeitpunkt legal.
Die bisherigen Vorgaben verlangten lediglich, dass während eines Kicks entweder ein statisches Bild oder eine All-22-Perspektive gezeigt wird. Teams durften jedoch zwischen verschiedenen zulässigen Darstellungen wechseln. Auch andere Clubs experimentierten laut ESPN mit ihren Videoboards.
Genau dieses Schlupfloch wurde nun geschlossen.
In einem Memo vom 7. September stellte die NFL klar, dass künftig dieselbe All-22-Perspektive oder dasselbe statische Bild für beide Mannschaften verwendet werden muss. NFL Football Operations behält sich außerdem vor, bestimmte Video- oder Ribbon-Board-Feeds während der Saison vollständig zu untersagen.
Damit wird aus einem bislang erlaubten Heimvorteil künftig ein Regelverstoß.
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FAQ zum Thema
Welche neue NFL-Regel gilt für Videowände bei Field Goals?
Heim- und Auswärtsteam müssen während eines Field Goals oder Extrapunkts dieselbe Darstellung auf den Video- und Ribbon-Boards sehen. Erlaubt sind ein statisches Bild oder eine All-22-Kameraperspektive.
Warum hat die NFL die Regel für Stadion-Videowände geändert?
Die NFL begründet die Änderung mit fairen Wettbewerbsbedingungen. Unterschiedliche Darstellungen für beide Teams sollen künftig ausgeschlossen werden.
Was war der Patriots-Trick bei gegnerischen Kicks?
Bei gegnerischen Kicks soll im Gillette Stadium teilweise eine umgekehrte All-22-Perspektive gezeigt worden sein. Dadurch erschien auf der Videowand ein zweites, versetztes Paar gelber Torstangen.
Waren die Patriots mit der bisherigen Videowand-Regel im Regelverstoß?
Nein. Nach Angaben der NFL war das Vorgehen damals legal, weil die bisherigen Vorgaben nur ein statisches Bild oder eine All-22-Perspektive verlangten und Wechsel zwischen zulässigen Darstellungen erlaubten.

Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.
Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.
Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.
