Nach dem Sieg der Los Angeles Rams am Samstag gegen die Carolina Panthers ließ Quarterback Matthew Stafford zunächst offen, ob die Verletzung am Zeigefinger seiner Wurfhand zu einem Problem werden könnte.
Stand jetzt: wohl eher nicht.
Wie Ian Rapoport von NFL Media berichtet, waren die Röntgenaufnahmen des Fingers unauffällig. Zudem lag keine Ausrenkung vor.
Stafford sagte nach dem Spiel auf der Pressekonferenz: „Mein Finger wurde nach hinten gebogen. Man hat es im Fernsehen gesehen, an der Seitenlinie oder so. Ich wusste natürlich nicht genau, was passiert war. Angenehm war es nicht, schön auch nicht. Wir werden sehen, was es ist. Ich konnte das Spiel aber beenden und den Ball ordentlich werfen. Sobald der Ball gesnappt ist, übernimmt das Adrenalin. Hoffentlich können wir einfach so weitermachen.“
Ehrlich gesagt ist es kaum vorstellbar, dass Stafford am kommenden Wochenende nicht auf dem Platz stehen wird – unabhängig davon, wie sich der Finger entwickelt. Das hat er bereits in seiner Rookie-Saison 2009 eindrucksvoll bewiesen. Damals zog er sich im letzten Spielzug der Regular Season gegen die Cleveland Browns eine Verletzung an der linken Schulter zu. Eine Pass Interference in der Endzone verschaffte den Detroit Lions noch einen letzten Spielzug – und Stafford weigerte sich, draußen zu bleiben.
Es gibt viele legitime Gründe, warum verletzte Spieler nicht antreten können. Matthew Stafford scheint bislang keinen einzigen davon gelten zu lassen. Nach 17 Jahren in der NFL ist die sicherste Annahme für das kommende Wochenende daher klar: Stafford wird spielen.
Selbst wenn der Finger bis dahin sprichwörtlich abfallen sollte, ist kaum vorstellbar, dass Stafford ein Spiel in Seattle verpassen würde – dort lieferten sich die Rams und die Seahawks erst im vergangenen Monat einen epischen Overtime-Krimi. Gleiches gilt für ein mögliches Spiel in Chicago, wo Stafford während seiner Zeit in Detroit zahlreiche Partien als Starting Quarterback bestritten hat.



