Familie von Aldon Smith lässt Gehirn auf CTE untersuchen

Familie sucht Antworten: Spielt CTE eine Rolle bei Aldon Smiths frühem Tod?

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Aldon Smith, der das weiß-rote Trikot der San Francisco 49ers mit der Nummer 99 trägt, rennt während eines Spiels über das Spielfeld. Alt-Text wurde KI-generiert.
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Im Fall des verstorbenen Ex-NFL-Stars Aldon Smith gibt es eine bedeutende neue Entwicklung. Die Familie des früheren Pass Rushers lässt sein Gehirn an das CTE Center der Boston University schicken, um mögliche Langzeitfolgen wiederholter Kopfverletzungen untersuchen zu lassen. Gleichzeitig wurden die Anwälte Harry Daniels, Bakari Sellers und Wayne Kendall beauftragt, die Umstände seines plötzlichen Todes aufzuklären. Das teilte die Familie in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung mit.

Die Botschaft der Familie ist klar: Sie will keine vorschnellen Spekulationen, sondern Antworten. In der Stellungnahme der Anwälte heißt es sinngemäß, dass bei einem so plötzlichen Tod in so jungem Alter natürlich großes öffentliches Interesse entstehe; genau deshalb wolle man der Sache konsequent auf den Grund gehen. Zu den ersten Schritten zählt ausdrücklich die Untersuchung des Gehirns in Boston auf CTE und andere mögliche Schäden durch jahrelange Gehirnerschütterungen und weitere Traumata.

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Eine offizielle Todesursache gibt es weiterhin nicht. Smith starb am Samstag, nur wenige Stunden nachdem er noch Essen für eine Obdachlosenhilfe in der Bay Area ausgeliefert hatte. Die Familie bat zugleich um Privatsphäre, während sie mit dem Verlust umgeht. Auch die 49ers hatten bei ihrer ursprünglichen Mitteilung zu Smiths Tod keine Ursache genannt.

Besonders tragisch macht die Geschichte, was über Smiths letzte Stunden bekannt wurde. Der San Francisco Chronicle berichtet, dass Smiths Freund Amir Shirazi ihn nach der Pizzalieferung zusammengesunken auf dem Beifahrersitz seines Autos gefunden habe. Smith sei anschließend ins Krankenhaus gebracht worden, wo er für tot erklärt wurde. Diese Schilderung hat die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Fall noch einmal deutlich verstärkt.

Sportlich bleibt Smith ein Spieler, dessen Karriereverlauf fast surreal wirkte. Die 49ers drafteten ihn 2011 an Position 7, und er schlug sofort ein: 14 Sacks als Rookie, dann 19,5 Sacks 2012, First-Team All-Pro und ein Platz im Super Bowl mit San Francisco. Smith hält mit 33,5 Sacks in seinen ersten beiden NFL-Saisons bis heute den Ligarekord. Rein als Talent war er damals auf dem Weg in eine absolute Ausnahme-Kategorie.

Gleichzeitig war seine Laufbahn immer wieder von Problemen abseits des Feldes geprägt. So fiel er nach seinem rasanten Start in der NFL zunehmend durch Festnahmen, Suspendierungen und persönliche Krisen auf. Nach der Entlassung in San Francisco spielte er noch für die Raiders und später für die Cowboys, ehe seine NFL-Karriere letztlich auslief. Insgesamt kam er auf 52,5 Sacks in 75 Spielen.

Die Entscheidung, Smiths Gehirn für die Forschung zur Verfügung zu stellen, gibt dem Fall nun eine zusätzliche Dimension. Das Thema CTE ist im Football seit Jahren hochsensibel, weil die Krankheit erst nach dem Tod sicher diagnostiziert werden kann. Die Familie macht mit diesem Schritt deutlich, dass sie nicht nur eine unmittelbare Todesursache klären will, sondern auch verstehen möchte, ob jahrelange Belastungen aus der Football-Karriere dabei eine Rolle gespielt haben könnten. Ob das am Ende bestätigt wird, ist derzeit völlig offen.

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Ein blaues, schildförmiges Logo mit grauem Rand zeigt oben eine silberne Vince Lombardi Trophy. Darunter steht in fetten silbernen Buchstaben „SUPER BOWL“, darunter in kleinerem Text „AKADEMIEPORTS MUSEUM“. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert. Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR. Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht. Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.
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