Packers vs. Cardinals: Green Bay setzt sich knapp mit 27:23 durch
Im State Farm Stadium lieferten sich die Green Bay Packers und die Arizona Cardinals am Sonntagabend einen packenden NFL-Klassiker. Am Ende konnten sich die Packers mit 27:23 durchsetzen, wobei besonders die Defensive der Packers den entscheidenden Unterschied machte.
Die Partie begann ausgeglichen, zahlreiche Field Goals bestimmten das erste Viertel. Chad Ryland brachte die Cardinals zunächst mit einem 32-Yard-Field-Goal in Führung (0:3), doch Lucas Havrisik antwortete für die Packers mit einem 31-Yarder zum 3:3-Ausgleich. Kurz vor der Halbzeitpause gelang den Cardinals durch einen 15-Yard-Touchdown-Pass von Jacoby Brissett auf Tight End Trey McBride eine wichtige 13:3-Führung. Ein spektakulärer 61-Yard-Field-Goal von Havrisik zum Pausenpfiff sorgte allerdings nochmals für Spannung (6:13).
Packers-Defensive dominiert das Spiel
Green Bay profitierte vor allem von einer aggressiven Defense, die sieben Sacks auf Jacoby Brissett verzeichnete und den Cardinals mit nur 23 Punkten deutlich weniger zuließ als der gewohnt gefährlichen Offense der Gäste. Besonders Linebacker Quay Walker stach mit 1,5 Sacks und neun Tackles hervor. Auch Micah Parsons zeigte sich mit drei Sacks als dominierende Kraft. Die Packers-Defense machte ordentlich Druck und zwang Brissett zu schwierigen Würfen, was den Lauf der Cardinals immer wieder stoppte. Insgesamt ließ Green Bay nur 262 Yards zu – bei 6 Sacks und einer Fumble-Recovery war das ein wertvoller Faktor für den knappen Heimsieg.
Offensiv zeigen sich die Packers mit Nadelstichen erfolgreich
Quarterback Jordan Love fand mit 179 Passing-Yards und einem Touchdown-Pass auf Tucker Kraft immer wieder entscheidende Anspielstationen, auch wenn die Sackverluste (11 Yards) seine Effektivität etwas minderten. Josh Jacobs glänzte mit zwei Rushing-Touchdowns und 55 Rushing-Yards, inklusive eines wichtigen Ein-Yard-Rush zum 27:23 im Schlussviertel. Receiver Romeo Doubs konnte mit 72 Yards und sechs Catches zeigen, dass er eine feste Größe in der Pass-Offense der Packers ist.
Cardinals-Offense mit viel Power, aber zu viele Fehler
Für Arizona war es vor allem Jacoby Brissett, der mit 279 Passing-Yards und zwei Touchdown-Pässen auf Trey McBride überzeugte. McBride war mit zehn Receptions und 74 Receiving-Yards definitiv der gefährlichste Receiver der Gäste. Dennoch machten sich die Cardinals durch sieben Sacks auf Brissett und eine entscheidende Fumble-Niederlage das Leben schwer. Die Laufleistung von 94 Yards bei 28 Versuchen zeigte zwar eine solide offensive Balance, doch die Cardinals konnten insgesamt 23 Punkte nicht in einen Sieg ummünzen.
| Team |
1st Downs |
Passing Yards |
Rushing Yards |
Sacks (Total) |
Turnovers |
Punkte |
| Green Bay Packers |
19 |
168 |
94 |
6 |
0 |
27 |
| Arizona Cardinals |
23 |
236 |
94 |
1 |
1 |
23 |
Der Sieg der Packers basiert auf einer geschlossenen Teamleistung. Die Defense setzte die Cardinals-Offense konstant unter Druck und erzielte sieben Sacks, während die Offense dank Laufspiel und präziser Passangriffe genug Punkte erzielte, um die Führung bis zum Schluss zu verteidigen. Für Arizona bleiben trotz einer starken Vorstellung vor allem die großen Probleme gegen den Passrush und die Turnover-Bilanz als Baustellen zurück.
So bleibt Green Bay in der Saison 2025/2026 ein gefährlicher Gegner in der NFL, was sie vor allem ihrer intensiven Defense und einer variablen Offense verdanken.