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Anthony Richardson kehrt zu den Colts zurück, obwohl seine Zukunft ungewiss bleibt. Nach enttäuschenden Leistungen, Verletzungen und dem Aufstieg von Daniel Jones steht Richardson vor einem entscheidenden Jahr ohne garantierte Vertragsoption. Sein Erscheinen bei den Offseason-Workouts signalisiert, dass die Tür für eine weitere Saison offen ist, doch ein endgültiges Bekenntnis fehlt weiterhin.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Rückblick auf Richardsons verletzungsgeplagte Rookie- und zweite Saison
- Daniel Jones' starke Leistungen und Vertragsverlängerung bei den Colts
- Colts verzichten auf Richardsons Fifth-Year-Option und setzen auf ein ‚prove it‘-Jahr
Anthony Richardson ist zurück im Colts-Gebäude. Ausgerechnet jetzt. Nachdem der Quarterback zuletzt in Jacksonville trainiert hatte, während sein Lager nach einem Trade-Partner suchte, erschien der ehemalige Nummer-4-Pick am Montag bei den freiwilligen Offseason-Workouts in Indianapolis. Das ist kein finales Bekenntnis zu den Colts – aber sehr wohl ein Zeichen, dass die Tür für eine weitere gemeinsame Saison noch nicht komplett zugeschlagen ist.
Dabei war Richardson einst genau der Mann, der das ewige Colts-Problem auf der Quarterback Position lösen sollte. Als Indianapolis ihn 2023 an vierter Stelle draftete, war der Plan klar: Schluss mit der Suche nach einem Nachfolger für Andrew Luck. Richardson gewann den Starterjob schon in seinem ersten Training Camp, doch der verheißungsvolle Beginn kippte schnell. Nach nur vier Starts war seine Rookie-Saison wegen einer Schulter-OP bereits wieder vorbei.
Auch 2024 brachte nicht den erhofften Durchbruch. Richardson beendete die Saison mit einer Completion Rate von nur 47,7 Prozent – dem schwächsten Wert der Liga unter den regulären Startern. Noch schwerer wog aber das Bild, das hängenblieb: Im Spiel gegen Houston nahm er sich selbst für einen Spielzug raus, weil er, wie er später selbst sagte, schlicht „müde“ gewesen sei. Zwei Tage später zogen die Colts die Reißleine und setzten ihn auf die Bank.
2025 wurde die Lage dann endgültig kompliziert. Daniel Jones gewann im Sommer das Quarterback-Duell, Richardson ging als Backup in die Saison. Viel mehr als zwei Kurzeinsätze am Ende deutlicher Siege bekam er aber nicht – dann stoppte ihn erneut das Verletzungspech. Vor dem Spiel gegen Arizona zog er sich bei einem kuriosen Unfall während der Pregame-Vorbereitung einen Bruch der Augenhöhle zu, landete auf Injured Reserve und kämpfte danach monatelang mit Sehproblemen.
Während Richardson wieder einmal zuschauen musste, drehte sich die Colts-Welt plötzlich um Daniel Jones. Der Ex-Giants-Quarterback spielte 2025 stark, brachte Indianapolis laut Teamangaben in 13 Starts auf 3.101 Passing Yards, 19 Touchdowns und eine Completion Rate von 68 Prozent, ehe er sich im Dezember die Achillessehne riss. Trotzdem verlängerten die Colts seinen Vertrag im März um zwei Jahre für 88 Millionen Dollar, mit Boni sogar bis zu 100 Millionen. Jones wirft inzwischen wieder und soll nach aktuellem Stand rechtzeitig fürs Training Camp bereit sein.
Damit war klar, wohin die Reise für Anthony Richardson geht – oder eben nicht. Im Februar bat er um einen Trade und erhielt die Erlaubnis, selbst nach Optionen zu suchen. Doch der Markt blieb offenbar überschaubar. Colts-GM Chris Ballard erklärte zuletzt, es habe zwar Anrufe gegeben, aber nichts sei konkret geworden. Entsprechend ließ Indianapolis Richardson zwar nicht mehr als langfristige Lösung aussehen, schloss einen Verbleib aber auch nicht aus.
Die nächste kalte Dusche folgte am Freitag: Die Colts zogen Richardsons Fifth-Year-Option nicht. Hätten sie das getan, wäre für 2027 ein garantiertes Gehalt von mehr als 22 Millionen Dollar fällig geworden. Stattdessen läuft der Quarterback nun auf ein klares „prove it“-Jahr zu. Heißt: Entweder er empfiehlt sich 2026 doch noch in Indianapolis – oder er spielt bald anderswo um seine NFL-Zukunft.
So betrachtet ist Richardsons Auftauchen bei den Offseason-Workouts vor allem eines: die nächste Wendung in einer Karriere, die bei den Colts bislang nie wirklich ins Rollen kam. Der Hype von 2023 ist längst verflogen, die Geduld der Franchise sichtbar kleiner geworden. Und trotzdem ist die Geschichte noch nicht vorbei. Richardson ist wieder da. Nur weiß in Indianapolis gerade niemand so genau, wie lange noch.

Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.
Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.
Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.

