Tyrod Taylor wird neuer Backup von Jordan Love

Erfahrene Absicherung für Jordan Love: Warum Taylor der ideale Backup ist

Lesezeit: 3 Min.
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Foto: IMAGO / USA TODAY Network

Jetzt ist es offiziell: Die Green Bay Packers haben Quarterback Tyrod Taylor verpflichtet. Gleichzeitig wurde Desmond Ridder wieder entlassen. Das gab das Team am Montag bekannt. Aus ersten Spekulationen ist damit ein fixer Deal geworden und Green Bay hat seine wichtigste offene Baustelle hinter Starter Jordan Love zumindest vorerst geschlossen.

Die Idee hinter dem Move liegt auf der Hand. Die Packers brauchten nach dem Abgang von Malik Willis dringend wieder einen erfahrenen Quarterback Nummer zwei. General Manager Brian Gutekunst hatte nach dem Draft selbst betont, wie wichtig verlässliche Tiefe auf dieser Position sei, weil Love in den vergangenen beiden Jahren immer wieder Zeit verpasste. ESPN bewertet Taylor deshalb bereits als klaren Favoriten auf die Rolle des Backup-QBs hinter dem Packers-Starter.

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Taylor bringt genau das mit, was Green Bay gesucht hat: Erfahrung, Starts und eine gewisse Ruhe im Hintergrund. Der 36-Jährige geht in seine 16. NFL-Saison und hat in seiner Karriere bereits 100 Spiele bestritten und 62 Starts gesammelt. Dabei spielte er für die Ravens, Bills, Browns, Chargers, Texans, Giants und zuletzt die Jets. Seine Karrierebilanz liest sich für einen langjährigen Backup mehr als solide: 13.033 Passing Yards, 73 Touchdowns, 34 Interceptions und dazu 2.424 Rushing Yards sowie 20 Touchdowns am Boden.

Ganz abgeschrieben ist Tyrod Taylor auch sportlich noch nicht. Bei den Jets kam er 2025 in sechs Spielen zum Einsatz und startete davon viermal. Seine Zahlen waren überschaubar, aber brauchbar: 59,7 Prozent angekommene Pässe, 779 Yards, fünf Touchdowns und fünf Interceptions. Dazu steuerte er als Läufer noch 143 Yards und einen weiteren Touchdown bei. Für Green Bay geht es dabei weniger um spektakuläre Zahlen als um eine Versicherungspolice für den Fall, dass Love wieder ausfällt.

Interessant ist der Schritt auch deshalb, weil Green Bay seinen Quarterback-Room damit neu sortiert. Ridder ist bereits wieder weg, auf dem Roster stehen hinter Love nun Taylor sowie Kyle McCord und Undrafted Rookie Kyron Drones. Aus einem Dreikampf um den Backup-Job wird damit wohl eher ein klares Bild: Taylor als erfahrener QB2, dahinter zwei jüngere Projekte für die Zukunft.

Für die Packers ist das ein klassischer Low-Risk-Move mit nachvollziehbarem Plan. Taylor muss in Green Bay nicht der Retter sein. Er soll vor allem Stabilität liefern, falls Jordan Love erneut kurzfristig ausfällt. Genau das ist in den vergangenen zwei Jahren schließlich mehr als einmal zum Thema geworden. Green Bay setzt daher lieber auf Routine als auf Hoffnung und genau deshalb passt dieser Deal ziemlich gut.

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Ein blaues, schildförmiges Logo mit grauem Rand zeigt oben eine silberne Vince Lombardi Trophy. Darunter steht in fetten silbernen Buchstaben „SUPER BOWL“, darunter in kleinerem Text „AKADEMIEPORTS MUSEUM“. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert. Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR. Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht. Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.
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