Bengals schaffen Luft unter der Cap: Joe Burrow Vertrag wird umstrukturiert

Wie die Bengals mit Burrows Vertrag gezielt finanziellen Spielraum für 2024 schaffen

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Zwei Footballspieler der Cincinnati Bengals stehen auf dem Feld. Der Spieler links mit der Trikotnummer 1 - Ja'Marr Chase - blickt in Richtung Endzone. Der Spieler rechts ist Joe Burrow mit der Trikotnummer 9, der mit den Händen auf den Hüften steht. Beide tragen weiße Trikots, schwarz-orange gestreifte Helme und orangefarbene Hosen. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert.
Foto: IMAGO / Imagn Images

Die Cincinnati Bengals haben an einem der größten Verträge der Franchise gedreht, um sich für den Sommer mehr finanziellen Spielraum zu verschaffen. Laut ESPN und NFL Network wurde der Vertrag von Joe Burrow restrukturiert, wodurch Cincinnati rund 10 Millionen Dollar Cap Space gewinnt. Offiziell bestätigt hat das Team den Schritt zunächst nicht; auch die Associated Press berichtet unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute, aber anonyme Quelle.

Der Mechanismus dahinter ist typisch NFL: Ein Teil von Burrows Grundgehalt wird in die späteren Vertragsjahre verschoben, konkret auf die Jahre 2027 bis 2029. Für die Bengals bringt das kurzfristig Luft, ohne dass sich am grundsätzlichen Status ihres Franchise-Quarterbacks irgendetwas ändert. Burrows Vertrag selbst bleibt einer der größten der Liga: Er unterschrieb 2023 seine Fünfjahresverlängerung über 275 Millionen Dollar, die ihn bis 2029 bindet.

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Dass Cincinnati diesen Schritt jetzt geht, kommt nicht überraschend. Die Bengals haben in dieser Offseason bereits kräftig investiert, vor allem in die Defense. Der größte Move war der Trade für Dexter Lawrence, den Cincinnati für den 10. Pick im Draft 2026 holte. Anschließend bekam Lawrence direkt noch eine Einjahresverlängerung über 28 Millionen Dollar. Genau solche Moves erhöhen den Druck auf die Cap-Struktur erheblich, und Burrows Vertrag war der naheliegendste Hebel, um schnell Spielraum zu schaffen.

Hinzu kommt, dass Cincinnati auch intern noch einiges zu regeln hat. Die Bengals haben mehrere interessante Spieler aus ihrem Draftjahrgang 2023, die sich inzwischen Richtung zweiter Vertrag bewegen oder zumindest in diese Diskussion hineinspielen. Myles Murphy, Jordan Battle, DJ Turner II und Chase Brown tauchen dabei als zentrale junge Bausteine auf; genau dieser Kern dürfte im weiteren Verlauf der Offseason teuer werden. Die Umstrukturierung bei Burrow ist deshalb nicht nur ein reiner Buchhaltungstrick, sondern ziemlich klar auch eine Vorbereitung auf weitere Personalentscheidungen vor Camp-Beginn.

Für Burrow selbst ist die Maßnahme ein weiteres Zeichen dafür, wie eng seine Karriere inzwischen mit dem Bengals-All-in-Fenster verbunden ist. Schon 2024 hatte er öffentlich angedeutet, dass er grundsätzlich offen dafür sei, seinen Deal so zu gestalten, dass das Team bessere Chancen habe, wichtige Spieler zu halten. Dass Cincinnati jetzt tatsächlich wieder an seinem Vertrag arbeitet, passt also zur Linie der vergangenen Monate. Und Burrow selbst klingt ohnehin so, als glaube er an das aktuelle Aufgebot: Vor wenigen Wochen sprach er sogar davon, dass dies das talentierteste Bengals-Team seiner Zeit sein könnte.

Der Druck, 2026 nach den mehrfach verpassten Playoffs wieder anzugreifen, ist real. Umso wichtiger ist Burrows Gesundheit und Verfügbarkeit. In der vergangenen Saison spielte er nur acht Spiele und brachte es dabei auf 1.809 Yards, 17 Touchdowns und fünf Interceptions. Wenn Cincinnati unter diesen Umständen trotzdem am Kader schraubt und zusätzlich Cap Space freimacht, ist die Botschaft klar: Die Franchise will das Fenster mit Joe Burrow nicht nur offenhalten, sondern aktiv wieder aufstoßen.

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Ein blaues, schildförmiges Logo mit grauem Rand zeigt oben eine silberne Vince Lombardi Trophy. Darunter steht in fetten silbernen Buchstaben „SUPER BOWL“, darunter in kleinerem Text „AKADEMIEPORTS MUSEUM“. Diese Beschreibung wurde mit der FootballR KI automatisch generiert. Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR. Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht. Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.
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