Zusammenfassung ist AI-generiert, newsroom-reviewed.
NFL-Commissioner Roger Goodell verteidigt die Rooney Rule trotz einer zivilrechtlichen Untersuchung in Florida. Die Liga kooperiert mit den Behörden, hält ihre Diversitätsprogramme für rechtmäßig und will die Regel nicht aufgeben. Florida prüft, ob die Regel gegen Bürgerrechtsgesetze verstößt und verlangt umfangreiche Unterlagen von der NFL.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Details zur Vorladung und geforderten Dokumente
- Hintergrund und Kritik von Floridas Generalstaatsanwalt
- Erweiterung und Verteidigung des Accelerator-Programms
Die NFL geht im Streit um die Rooney Rule auf Konfrontationskurs, allerdings ohne laut zu werden. Commissioner Roger Goodell sagte bei den Ligaversammlungen in Orlando, dass die Liga mit dem Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, kooperiere und ihre Programme weiterhin für rechtmäßig halte. Wörtlich erklärte Goodell, die NFL überprüfe ihre Programme laufend, um sie zu verbessern und sicherzustellen, dass sie „mit dem Gesetz übereinstimmen“. Gleichzeitig betonte er, dass man weiterhin mit Uthmeiers Büro im Austausch stehe.
Der Hintergrund ist brisant. Uthmeier hatte der Liga am 13. Mai eine investigative subpoena zugestellt, also eine Vorladung im Rahmen einer zivilrechtlichen Untersuchung. Sein Büro prüft, ob die NFL mit der Rooney Rule und anderen Einstellungsprogrammen womöglich gegen Floridas Bürgerrechtsgesetze verstößt. Die Vorladung verlangt unter anderem, dass die Liga am 12. Juni in Tallahassee erscheint und umfangreiche Unterlagen vorlegt – darunter Diversitätsberichte, Coaching-Zensusdaten und demografische Erhebungen zu Trainerstäben der Teams seit 2017.
Uthmeier greift die Rooney Rule frontal an. Bereits im März hatte er der NFL schriftlich mit möglichen Schritten gedroht, falls die Liga die Regel nicht aussetzt. In seinem Schreiben bezeichnete er sie als „blatant race and sex discrimination“. Die Rooney Rule verpflichtet Teams aktuell dazu, für vakante Head-Coach-, GM- und Coordinator-Posten mindestens zwei externe Kandidaten, die People of Color und/oder Frauen sind, zu interviewen; für den Quarterbacks-Coach ist mindestens ein solcher Kandidat vorgeschrieben. Die NFL hält dagegen, dass es sich weder um Quoten noch um Einstellungszwänge handle und die finalen Personalentscheidungen allein bei den Teams lägen.
Roger Goodell selbst hatte schon Ende März klargemacht, dass er die Rooney Rule nicht kippen will. Damals sagte er, die Regel existiere seit langer Zeit, sei mehrfach weiterentwickelt worden und werde bestehen bleiben. Seine jetzigen Aussagen in Orlando passen genau in diese Linie: Die Liga zeigt Gesprächsbereitschaft, aber keinerlei Bereitschaft, das Grundprinzip der Regel aufzugeben.
Mit im Fokus der Florida-Untersuchung steht nicht nur die Rooney Rule selbst, sondern auch das Accelerator-Programm der NFL. Dieses wurde 2022 als Erweiterung der Rooney Rule eingeführt, um den Zugang von Coaches und Führungskräften zu Entscheidungsträgern der Teams zu verbessern. Laut AP wurde das Programm nach seiner Pause 2025 nun überarbeitet und steht 2026 auch Nicht-Minderheiten offen. Goodell verteidigte auch dieses Format in Orlando als sinnvolles Instrument, um Kandidaten sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln.
Für die NFL ist die Angelegenheit deshalb heikel, weil sie mitten in eine politisch aufgeladene Debatte über Diversity-Programme in den USA fällt. Juristisch geht es zunächst um Dokumente und Aufklärung, sportpolitisch aber um weit mehr: Die Liga will ihre Diversitätsmaßnahmen als Talentförderung und Best Practice verkaufen, während Floridas Generalstaatsanwalt sie als unzulässige Ungleichbehandlung framed. Goodells Botschaft ist deshalb klar: Die NFL kooperiert – aber sie weicht nicht zurück.

Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.
Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.
Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.

