Zusammenfassung ist AI-generiert, newsroom-reviewed.
Stefon Diggs wurde in Massachusetts von allen Anklagen wegen Strangulation und Körperverletzung freigesprochen. Die Jury zweifelte an der Glaubwürdigkeit der einzigen Zeugin und sah keine belastbaren Beweise. Der Freispruch beendet eine juristische Belastung, die Diggs' Karriere überschattete. Sportlich bleibt der Receiver als Free Agent auf dem Markt, nachdem die Patriots ihn entließen.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Details zum Prozessverlauf und Zeugenaussagen
- Verteidigungsstrategie und Zweifel an Beweislage
- Auswirkungen auf Diggs' sportliche Zukunft als Free Agent
Stefon Diggs hat seinen vielleicht wichtigsten Sieg der Offseason nicht auf dem Feld eingefahren, sondern im Gerichtssaal. Der ehemalige Receiver der New England Patriots wurde am Dienstag, dem 5. Mai, in Dedham, Massachusetts, von einer Jury freigesprochen. Konkret ging es um eine Anklage wegen Strangulation sowie um Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Vorfall vom 2. Dezember 2025. Der Prozess dauerte nur zwei Tage, die Jury brauchte anschließend weniger als zwei Stunden bis zum Freispruch.
Der Fall stand praktisch komplett auf der Aussage von Jamila „Mila“ Adams, Diggs’ früherer Mitbewohnerin und persönlichen Köchin. Adams sagte aus, Diggs habe sie nach einem Streit in seinem Haus geschlagen und gewürgt. Laut AP spielte dabei auch ein eskalierter Konflikt rund um Geld, ihre frühere persönliche Beziehung und eine geplante Miami-Reise eine Rolle. Die Staatsanwaltschaft versuchte der Jury zu vermitteln, dass Adams’ Verhalten nach dem mutmaßlichen Vorfall nur im Kontext dieses Machtgefälles zwischen einem prominenten NFL-Star und einer von ihm abhängigen Angestellten zu verstehen sei.
Die Verteidigung setzte dagegen von Beginn an auf Totalangriff. Diggs’ Anwalt Andrew Kettlewell erklärte, es habe keinen Angriff, kein Würgen und überhaupt keinen Vorfall gegeben. Seine Linie: keine medizinischen Unterlagen, keine Fotos, keine Videos, keine unabhängigen Zeugen und damit auch kein belastbarer Beweis für eine Straftat. Dazu griff die Verteidigung Adams’ Glaubwürdigkeit frontal an und verwies auf finanzielle Forderungen, die laut AP zunächst bei 19.000 Dollar gelegen und sich später bis auf 5,5 Millionen Dollar erhöht haben sollen.
Entscheidend war auch, dass mehrere Details die Anklage schwächten. Der aufnehmende Polizeibeamte sagte aus, bei Adams keine sichtbaren Verletzungen festgestellt zu haben; Fotos wurden nicht gemacht, weitere Zeugen zunächst nicht befragt. Zudem sagte Diggs’ Umfeld aus, Adams habe in den Tagen danach keine erkennbaren Spuren gezeigt. Der Jury wurden außerdem Handyvideos gezeigt, in denen sie kurze Zeit später feiernd, singend und tanzend zu sehen war. Das allein beweist zwar nichts in die eine oder andere Richtung; für die Anklage machte es den Fall aber deutlich schwieriger.
Unterm Strich reichte es für die Staatsanwaltschaft nicht. Die Jury sprach Stefon Diggs in beiden Punkten frei. Dass die Beratungen so kurz ausfielen, deutet zumindest darauf hin, dass die Geschworenen erhebliche Zweifel hatten, ob die Vorwürfe über Adams’ Aussage hinaus ausreichend belegt waren. Für Diggs ist das juristisch ein klarer Erfolg und ein Kapitel, das seine Karriere in den vergangenen Monaten massiv überschattet hatte.
Sportlich bleibt die Lage trotzdem spannend. Diggs ist aktuell Free Agent, nachdem ihn die Patriots im März nach nur einer Saison ziehen ließen. Rein sportlich hatte der 32-Jährige in New England durchaus geliefert: 85 Receptions, 1.013 Yards, vier Touchdowns in der Regular Season 2025. Mit dem Freispruch ist der größte akute Strafrechts-Stolperstein nun aus dem Weg und damit dürfte Diggs für interessierte Teams wieder deutlich leichter vermittelbar sein.

Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.
Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.
Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.

