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Die Arizona Cardinals haben Jacoby Brissett einen überarbeiteten Einjahresvertrag mit 15,5 Millionen Dollar garantiertem Gehalt für die Saison 2026 gegeben. Der Deal kann durch Boni auf bis zu 21 Millionen Dollar steigen. Brissett wird damit klarer Favorit auf den Starting-Job, bleibt aber nach der Saison Free Agent. Die Cardinals setzen auf ihn als erfahrene Übergangslösung nach Kyler Murrays Abgang.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Verhandlungen und Hold-in während des Minicamps
- Brissetts Statistiken und Teamleistung 2025
- Neustart mit neuem Head Coach und Offense-System
Die Arizona Cardinals haben ihren wichtigsten Vertragspoker unmittelbar nach dem Start des Training Camps beendet. Quarterback Jacoby Brissett erhält für die Saison 2026 einen überarbeiteten Einjahresvertrag mit 15,5 Millionen Dollar garantiertem Gehalt. Über leistungsbezogene Boni kann der Deal auf bis zu 21 Millionen Dollar anwachsen. Zusätzliche Vertragsjahre wurden nicht vereinbart, Brissett kann und wird damit nach der Saison weiterhin zum Free Agent werden.
Für beide Seiten ist das ein nachvollziehbarer Kompromiss. Brissett war ursprünglich mit einer Vergütung von weniger als fünf Millionen Dollar für 2026 in die Offseason gegangen; eine Summe, die eher einem Backup als einem wahrscheinlichen Starter entsprach. Nach zwölf Starts in der vergangenen Saison wollte der 33-Jährige seinen Vertrag entsprechend anpassen lassen. Die Cardinals erhöhen nun sein Gehalt deutlich, ohne sich langfristig an ihn zu binden.
Jacoby Brissett verzichtete auf eine Eskalation im Camp
Die Verhandlungen hatten sich über weite Teile der Offseason hingezogen. Brissett nahm nicht an den freiwilligen Einheiten teil und absolvierte beim verpflichtenden Minicamp einen sogenannten Hold-in: Er erschien beim Team, hielt sich bei den praktischen Übungen aber weitgehend zurück. Zum Start des Training Camps entschied er sich dennoch gegen einen vollständigen Boykott und nahm an der ersten Einheit teil, obwohl der Vertrag zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig ausgehandelt war.
Diese Entscheidung dürfte geholfen haben, die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen. Head Coach Mike LaFleur hatte die Gespräche bereits zuvor als konstruktiv beschrieben. Nach der Einigung sagte Brissett, er sei erleichtert und bereit, wieder vollständig auf Football zu fokussieren. Laut späteren Berichten hatte ihn die Unsicherheit während der Verhandlungen zwischenzeitlich stark belastet.
Starter-Gehalt, aber noch keine langfristige Sicherheit
Der neue Vertrag macht Brissett zum klaren Favoriten auf den Starting Job, garantiert ihm diesen aber nicht automatisch. Hinter ihm stehen Gardner Minshew, Rookie Carson Beck und Kedon Slovis im Quarterback-Room. LaFleur hatte zu Beginn des Camps bewusst vermieden, eine feste Rangordnung auszurufen. Brissett soll nach der Einigung allerdings wieder mit der ersten Offense arbeiten.
Die Struktur des Deals sagt viel über Arizonas Pläne aus. Die Cardinals bezahlen Brissett 2026 wie einen Starter, behalten sich aber für 2027 alle Möglichkeiten offen. Nach dem Ende der Kyler-Murray-Ära bekommt LaFleur damit einen erfahrenen Quarterback, der die Offense kurzfristig stabilisieren kann, während Beck parallel entwickelt wird und das Team die langfristige Situation neu bewertet.
Zur Erinnerung: Kyler Murray wurde in dieser Offseason entlassen und schloss sich den Minnesota Vikings für die Saison 2026 an.
Ordentliche Zahlen trotz schwacher Team-Bilanz
Jacoby Brissett übernahm in der vergangenen Saison für zwölf Starts und brachte 64,9 Prozent seiner Pässe an. Dabei warf er 23 Touchdowns bei acht Interceptions und kam in 14 Einsätzen auf 3.366 Passing Yards. Die persönliche Produktion war deutlich besser als die Bilanz: Arizona gewann nur eines seiner zwölf Spiele als Starter und beendete die Saison insgesamt mit 3-14.
Das erklärt auch, warum die Vertragsverhandlungen nicht völlig unkompliziert waren. Brissett konnte argumentieren, dass seine Leistungen starterwürdiges Geld rechtfertigten. Die Cardinals mussten gleichzeitig berücksichtigen, dass er mit 33 Jahren wahrscheinlich eher eine Übergangslösung als die langfristige Antwort auf Quarterback ist.
Für Arizona beginnt 2026 ein grundlegender Neustart. Mike LaFleur geht in seine erste Saison als Head Coach und installiert gemeinsam mit Offensive Coordinator Nathaniel Hackett ein neues System. Brissetts Erfahrung dürfte in dieser Phase besonders wertvoll sein: Er kennt bereits mehrere NFL-Offenses, gilt als stabiler Profi und hat eine gute Verbindung zu Leistungsträgern wie Trey McBride und Marvin Harrison Jr. aufgebaut.
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FAQ zum Thema
Wie hoch ist das garantierte Gehalt von Jacoby Brissetts neuem Vertrag bei den Arizona Cardinals?
Jacoby Brissetts neuer Vertrag garantiert ihm 15,5 Millionen Dollar für die Saison 2026, mit leistungsbezogenen Boni bis zu 21 Millionen Dollar.
Warum haben die Arizona Cardinals Jacoby Brissett nur einen Einjahresvertrag angeboten?
Die Cardinals wollen Brissett zwar als Starter bezahlen, sich aber für 2027 alle Optionen offenhalten, da er mit 33 Jahren eher eine Übergangslösung als langfristige Antwort ist.
Wie hat Jacoby Brissett die Vertragsverhandlungen mit den Cardinals gehandhabt?
Brissett nahm nicht an freiwilligen Einheiten teil, absolvierte aber das verpflichtende Minicamp mit einem Hold-in und nahm zum Trainingscamp-Start teil, um eine Eskalation zu vermeiden.
Welche Rolle spielt Jacoby Brissett im Team für die Saison 2026?
Brissett ist klarer Favorit auf den Starting-Quarterback-Job, arbeitet nach der Einigung wieder mit der ersten Offense und soll die Offense kurzfristig stabilisieren.
Wie waren Jacoby Brissetts Leistungen in der vergangenen Saison?
Brissett startete zwölf Spiele, warf 23 Touchdowns bei acht Interceptions und erreichte 3.366 Passing Yards, obwohl das Team nur ein Spiel gewann.

Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.
Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.
Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.

