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Miami Dolphins unter den “Besten Arbeitgebern im Sport”

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Wie alle Branchen im Jahr 2020 stand auch der Sport in den USA einer Reihe noch nie dagewesenen Ereignissen gegenüber. Darunter eine globale Pandemie, bei der bisher mehr als 1,6 Millionen Menschen starben, eine chaotische und unerbittliche Präsidentschaftswahl und einem breiteren Engagement für alle Arten von Gerechtigkeit und Gleichheit.

Zum zweiten Mal in Folge hat ‘Front Office Sports’ (eine Medienmarke im Bereich Sport) die Liste “Beste Arbeitgeber im Sport” veröffentlicht.

Nach Aussagen des ‘FOS’ CEO Adam White, entstand die Liste, weil er Mitarbeitern in der Sportbranche die Möglichkeit geben wollte, ihren Arbeitgeber anzuerkennen. Anstatt sich auf den Ruf oder das Hörensagen eines Unternehmens zu verlassen, führt Front Office Sports eine Umfrage durch, welche dazu dient die 25 Gewinner zu ermitteln.

Der primäre Forschungspartner von ‘Front Office Sports’ ist ‘Yrdstck’, welcher eine entsprechende Umfrage mit einer Reihe offener Fragen erstellt hat. Die Umfrage soll helfen herauszufinden, wie Mitarbeiter zu ihrem Arbeitgeber stehen und helfen zu bewerten, wie wahrscheinlich es ist, dass sie ihren Arbeitgeber einem Freund oder Familienmitglied empfehlen.

‘Yrdstck’ bewertete in diesem Jahr mehr als 1.600 Umfragen mit offenen Antworten. Dabei wurde eine patentierte Technologie zur Verarbeitung natürlicher Sprache eingesetzt, welche von ‘Canvs’ unterstützt wird. Die Technologie greift auf die größte Datenbank für moderne Dialoge zurück und soll bei der Primärforschung praktisch alle Formen menschlicher Vorurteile beseitigen.

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Um die Integrität der Auszeichnung zu wahren und wahrgenommene Verzerrungen zu beseitigen, wickelt ‘Yrdstck’ den gesamten Forschungs- und Analyseprozess von Anfang bis Ende ab.

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Die ‘USA TODAY Sports’ hat Führungskräfte von drei Gewinnern eingeladen, um zu erfahren, wie sie sich von anderen abheben. Darunter auch Tom Garfinkel, CEO der Miami Dolphins.

Im Gespräch erklärte Tom Garfinkel: “Ich spreche viel darüber eine ergebnisorientierte Kultur mit Herz umzusetzen. Wir wollen eine echte Meritokratie*. Aber wir wollen die Menschen auch mit Würde und Respekt behandeln und die Menschen, die hier arbeiten, wertschätzen. Da müssen die Handlungen der Rhetorik entsprechen.”

Um eine entsprechende Organisation darzustellen, sind Führungskräfte, die eine ähnliche Botschaft vermitteln, unerlässlich. Brian Flores, einer von fünf aktuellen (einschließlich zwei vorläufigen) People of Color Headcoaches in der NFL, ist ein Paradebeispiel.

Tom Garfinkel erklärt: “Bei ihm (Brian Flores) dreht sich alles um Ergebnisse. Aber er liebt seine Spieler auch. Ich denke als Organisation versuchen wir uns auch in Bezug auf Vielfalt und Inklusion bewusst zu sein, weil dies uns zu einem besseren Unternehmen, einer besseren Kultur und einem besseren Arbeitsplatz macht.”

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Nach Aussagen von Garfinkel gab es für die Mitarbeiter der Miami Dolphins keine Beeinträchtigungen aufgrund der wirtschaftlichen Situation im Rahmen der Pandemie. Keine Entlassungen, Urlaube oder Lohnkürzungen.

Die Dolphins geben ihren Mitarbeitern während des Arbeitstages Zeit an freiwilligen Veranstaltungen teilzunehmen, die normalerweise von der Organisation selbst gesponsert werden. Teambesitzer Stephen Ross hat mindestens 2 Millionen US-Dollar zugesagt, um für die Sicherheit der Versorgung zu kämpfen und täglich 1.000 Mahlzeiten für Familien in der Stadt Miami Gardens bereitzustellen.

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Die Miami Dolphins sind bereits zweifacher Gewinner der Auszeichnung “Die besten Arbeitgeber im Sport” durch ‘Front Office Sports’.

Bericht der ‘USA TODAY Sports’ vom 14.12.2020.

*Eine Meritokratie (lat.: meritumdas Verdienst und griech.: κρατεῖνkratein herrschen) ist eine Herrschaftsordnung, bei der die Amtsträger (Herrscher) aufgrund einer sogenannten oder als solcher definierten „Leistung“ bzw. „besonderer Verdienste“ ausgewählt werden. Im Idealfall nimmt jedes Mitglied der Gesellschaft eine „verdiente“ Position ein.

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