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Henry | Runner of the Week 10: Big Game für den Big Back Henry

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Trotz der Rückkehr des MVP Patrick Mahomes, der sofort wieder für 446 Yards warf, mussten sich die Kansas City Chiefs am Sonntag den Tennessee Titans geschlagen geben. Grund für diese bittere Niederlage war Running Back Derrick Henry, der am Ende des Spiels mehr Rushing Yards gesammelt hatte als sein Quarterback Passing Yards.

Bei seinen 23 Carries lief er durchschnittlich 8,1 Yards (188 Total Rushing Yards) und landete zweimal in der Endzone. Derrick Henry ist ein typischer Power-Back, den seine harten Läufe durch die Mitte auszeichnen. Im Vergleich mit einem Christian McCaffrey ist er deutlich einseitiger einsetzbar und man sollte meinen, dass eine Defense dies deutlich besser verteidigen können müsste. Doch die 188 Rushing Yards sind nicht allein auf die schlechte Run-Defense der Chiefs (Platz 31) und die gute Blockarbeit der O-Line zurückzuführen, sondern auf die Physis von Derrick Henry.

Henry kreiert im Vergleich zu McCaffrey seine Mismatches mit seiner körperlichen Statur. Mit einer Körpergröße von 1,91 m und einem Gewicht von 108 kg ist er ein sogenannter „Big Back“, der vom Körper an einen Linebacker erinnert. In der heutigen passlastigen NFL muss sich eine Defense jedoch auf die Passverteidigung fokussieren und daher auf schnelle und athletische Spieler setzen. Dies wird zur Chance für Big Backs wie Henry, der auf offenem Feld von Safeties oder gar Cornerbacks nur sehr schwer gestoppt werden kann. So sieht sich beispielsweise der Safety der Chiefs, „Honey Badger“ Tyrann Mathieu, einem 24 kg schwereren Running Back gegenüber. Sehr deutlich wurde dies bereits letzte Saison, als Henry bei einem 99-Yard-Touchdown-Run nahezu die gesamte Secondary der Jaguars an sich abprallen ließ.

Foto: Matthias Kienzle
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