Zusammenfassung ist AI-generiert, newsroom-reviewed.
Brendan Sorsby steht 2026 ohne Profi-Option da, da weder NFL noch CFL ihn aufnehmen. Die CFL verweigert eine Registrierung wegen schwerwiegender Wettvorwürfe, die seine Integrität infrage stellen. Trotz starker sportlicher Leistungen bleibt sein Weg in den Profi-Football vorerst blockiert.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Details zu den Wettvorwürfen und NCAA-Sanktionen
- Reaktionen von NFL und CFL auf den Fall
- Sorsbys sportliche Statistiken aus der letzten Saison
Für Brendan Sorsby wird der Weg in den Profi-Football immer enger. Nachdem die NFL bereits entschieden hatte, 2026 keinen Supplemental Draft abzuhalten, hat nun auch die CFL die Tür zugeschlagen. Laut einer von TSN verbreiteten Stellungnahme wird die Canadian Football League keinen Vertrag von Sorsby registrieren und keinem Team erlauben, ihn auf die Negotiation List zu setzen. Die Begründung der Liga ist eindeutig: Integrität und fairer Wettbewerb hätten oberste Priorität, und die Vorwürfe gegen Sorsby seien „ernst und besorgniserregend“.
Damit ist klar: Sorsby kann 2026 weder über den klassischen NFL-Weg noch über die CFL kurzfristig in den Profi-Football rutschen. Gerade die CFL galt zuletzt noch als möglicher Notausgang, nachdem sein NFL-Plan geplatzt war. Doch auch dort will man sich mit diesem Fall offenkundig nicht die Finger verbrennen. Dass die Liga den Teams nicht einmal erlaubt, ihn auf ihre Verhandlungsliste zu setzen, zeigt, wie deutlich sie auf Abstand geht.
Der Hintergrund ist inzwischen bekannt, aber weiterhin heikel. Sorsby, zuletzt Quarterback bei Cincinnati und zwischenzeitlich nach Texas Tech gewechselt, wurde im Mai für die kommende College-Saison als nicht spielberechtigt eingestuft, nachdem er eingeräumt hatte, auf Sportereignisse gewettet zu haben. Berichten zufolge platzierte er Tausende Wetten mit einem Gesamtvolumen von mehr als 90.000 Dollar, darunter auch Wetten mit Bezug zu seinem früheren Team Indiana. Genau diese Vorgeschichte ist der Grund, warum sowohl NCAA-Umfeld als auch Profiligen inzwischen extrem sensibel reagieren.
Dabei hatte Sorsby zwischenzeitlich noch versucht, sich juristisch zurück ins College-Spiel zu kämpfen. Im Juni bekam er zunächst eine vorläufige einstweilige Verfügung, die ihm das Spielen für Texas Tech ermöglicht hätte. Die Reaktion im College-Football fiel jedoch heftig aus. Die Big 12 zog vor Gericht, um ihr Recht zu verteidigen, eigene Regeln durchzusetzen und Sanktionen gegen ihn zu verhängen. Am Ende zog Sorsby seine Klage gegen die NCAA zurück und verlagerte seinen Fokus komplett auf den Profi-Einstieg über den Supplemental Draft.
Doch auch dieser Plan scheiterte. Anfang der Woche informierte die NFL ihre Teams, dass es 2026 keinen Supplemental Draft geben wird. Laut Berichten empfahl die Liga Sorsby stattdessen, sich auf einen möglichen Einstieg über den NFL Draft 2027 vorzubereiten. Sein Anwalt Jeffrey Kessler reagierte scharf und bezeichnete die Entscheidung als Verstoß gegen den Tarifvertrag und gegen geltendes Recht. Sportlich half ihm das allerdings nicht: Der kurzfristige NFL-Weg ist damit fürs Erste zu.
Für Brendan Sorsby ist das besonders bitter, weil seine letzte Saison sportlich durchaus Argumente geliefert hat. Laut ESPN warf er 2025 für 2.800 Yards, 27 Touchdowns und nur fünf Interceptions bei einer Completion Rate von 61,6 Prozent. Rein als Quarterback-Profil bleibt er also interessant. Das Problem ist nicht sein Arm, sondern sein Fall. Und genau dieser Fall hat inzwischen dafür gesorgt, dass zwei Profiligen in kurzer Folge gesagt haben: nicht jetzt, und vorerst gar nicht.

Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.
Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.
Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.

