Zusammenfassung ist AI-generiert, newsroom-reviewed.
Bei den Cleveland Browns bleibt die Quarterbackfrage zwischen Deshaun Watson und Shedeur Sanders offen. Head Coach Todd Monken will die Entscheidung erst zum Saisonstart treffen und setzt auf einen fairen Wettbewerb. Beide Spieler zeigen Fortschritte, Watson beeindruckt mit Athletik, Sanders mit mentaler Entwicklung. Monken betont die Bedeutung sauberer Entscheidungen und vermeidet voreilige Urteile nach den OTAs.
Lies den Artikel, um mehr über die folgenden Aspekte zu erfahren:
- Vergleich der Quarterbacks während der OTAs
- Monkens Lob für Watsons Athletik und Sanders' mentale Entwicklung
- Browns' interne Einschätzung und Druck auf Watson
Bei den Cleveland Browns bleibt die wichtigste Personalfrage der Offseason auch nach den OTAs offen: Deshaun Watson oder Shedeur Sanders? Neo-Head-Coach Todd Monken machte am Mittwoch klar, dass er sich weiterhin nicht auf einen Favoriten festlegt. Sein einziger echter Termin für die Entscheidung sei der Saisonauftakt am 13. September in Jacksonville. Bis dahin will Cleveland weiter rotieren, vergleichen und den Quarterback aufstellen, der dem Team die besten Siegchancen gibt.
Dass Monken das Rennen weiter offen hält, passt zu seiner bisherigen Linie. Schon Ende März hatte der Browns-Coach erklärt, er wolle die Reps bewusst so verteilen, dass ein faires und offenes Quarterback-Duell entstehen kann. Auf der offiziellen Teamseite nannte Cleveland damals ausdrücklich Watson, Shedeur Sanders und Dillon Gabriel als Kandidaten im Wettbewerb.
Auf dem Feld bekamen am Mittwoch aber tatsächlich vor allem Watson und Sanders die Aufmerksamkeit. Watson erhielt zunächst viele Snaps mit der ersten Mannschaft, später übernahm Sanders ebenfalls umfangreiche Arbeit mit den Startern. Cleveland arbeitete in mehreren Gruppen und wechselte die Quarterbacks regelmäßig durch, um Vergleichbarkeit herzustellen. Das unterstreicht, dass Monken aktuell weniger eine Hierarchie zementiert als vielmehr Informationen sammelt.
Todd Monken lobte dabei beide Kandidaten, allerdings auf unterschiedliche Weise. Bei Watson hob er vor allem die Athletik hervor und bezeichnete sie sinngemäß als eine seiner „Superkräfte“. Das ist bemerkenswert, weil Watson nach seinen Verletzungen lange eher als rein passorientierter Kandidat diskutiert wurde. Cleveland selbst hatte bereits im Januar 2025 mitgeteilt, dass Watson nach einem erneuten Riss der rechten Achillessehne ein zweites Mal operiert worden war und voraussichtlich erhebliche Zeit verpassen würde. Dass Monken seine Beweglichkeit nun wieder so positiv hervorhebt, ist deshalb ein wichtiges Signal.
Sanders bekam wiederum Anerkennung für seine Entwicklung im mentalen Bereich. Monken sagte, der junge Quarterback habe bei seinen Progressions, beim schnelleren Loswerden des Balls und beim Verständnis der Konzepte deutliche Fortschritte gemacht. Das passt zu den Eindrücken aus Browns-Kreisen der vergangenen Wochen, wonach Sanders nach seinem unruhigen Rookie-Jahr daran arbeitet, das Spiel schneller zu verarbeiten und sein Fußwerk sauberer zu machen. Seine Rookie-Zahlen blieben überschaubar, aber die Browns scheinen intern weiter an sein Entwicklungspotenzial zu glauben.
Gerade deshalb ist Monkens öffentliche Zurückhaltung logisch. Er will offenbar vermeiden, dass Momentaufnahmen aus OTAs ohne Pads und ohne echten Pass Rush zu früh überbewertet werden. Das zeigte auch seine scharfe Reaktion auf einige Würfe im Training: Interceptions und ungenaue Pässe in 7-on-7-Drills gefielen ihm überhaupt nicht. Sinngemäß nannte er solche Fehler ohne Druck auf den Quarterback schlicht peinlich. Übersetzt heißt das: Für Monken zählen im Mai noch keine schönen Storylines, sondern saubere Entscheidungen.
Die Watson-Seite der Geschichte bleibt trotzdem heikel. Seit seinem Trade nach Cleveland im Jahr 2022 war der Quarterback sportlich wie gesundheitlich nie wirklich stabil. Der Recordd von 9-10 als Browns-Starter, 19 Touchdowns, 12 Interceptions und einem Passer Rating von 80,7 zeichnen das ziemlich gut nach: Watson war für Cleveland bislang eher enttäuschend als transformativ. Umso größer ist nun der Druck, unter Monken tatsächlich noch einmal so etwas wie einen Neustart zu liefern.

Alexander R. Haidmayer - Experte für Football und Gründer von FootballR.
Alexander Haidmayer ist ein angesehener Experte im Bereich Football und Gründer von FootballR, einer führenden Plattform für Footballnachrichten. Seit 2013 ist er mit Leidenschaft und Fachwissen in der Welt des Footballs tätig und hat sich einen Namen als Experte auf diesem Gebiet gemacht.
Neben seiner Rolle als Gründer und Eigentümer von FootballR ist Alexander R. Haidmayer seit 2006 auch als Mitarbeiter bei der renommierten Kleinen Zeitung tätig. Diese langjährige Erfahrung ermöglicht es ihm, fundierte Einblicke und exklusive Informationen aus der Footballwelt zu liefern.

