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Draft News | NFL Draft 2020: Offensive Sleeper Part-2 Draft News

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Wie in jedem Draft wird auch der NFL Draft 2020 so manche Überraschungen in den späteren Runden bereit halten. Denn auch unter den Spielern die nicht in der ersten Runde ausgewählt werden, können Rohdiamanten mit echtem Starpotenzial stecken.

Heute stellen wir euch Teil 2 unsere Offensive Sleeper des kommenden Drafts vor.

John Hightower (WR, Boise State)

Mit John Hightower von der Boise State können sich die Teams aus der NFL eine echte Alternative als Deepthreat in die Reihen holen. Seine Geschwindigkeit bestätigte Hightower auch beim NFL-Combine. Dort lief er den 40-Yard Dash in 4,43 Sekunden. Mit diesem Speed ist es fast schon selbsterklärend, dass Hightower gerade für experimentierfreudige Teams eine echte Waffe werden kann. Der Leading Receiver der Boise State kam nämlich neben seiner Hauptposition als Receiver auch nicht selten im Backfield zum Einsatz. 16 mal übernahm er den Ball und erlief insgesamt 154 Yards. Inwiefern seine Run-After-Catch und Kick-Return Fähigkeiten die fehlende Körpergröße (6’1″) und Kraft tatsächlich ausgleichen können, bleibt vorerst abzuwarten.

Tyler Johnson (WR, Minnesota)

Der Wide Receiver der Minnesota Golden Gophers könnte zwischen der zweiten und der fünften Draftrunde ausgewählt werden. Er ist nicht der Schnellste und hat nicht die größte Sprungkraft. Seine Duelle gewinnt er jedoch schon viel früher, nämlich direkt an der Line of Scrimmage oder spätestens auf seinen Laufrouten. Einige Analysten Vergleichen ihn diesbezüglich sogar mit Davante Adams von den Green Bay Packers. Die beste Performance in der vergangenen Saison sparte sich Johnson für das Saisonfinale auf. Im Scheinwerferlicht des Outback Bowls gelangen dem Wide Receiver gegen die auf dem 9.Platz gerankten Auburn Tigers mit 12 Passfängen 204 Receiving Yards und 2 Touchdowns. Die Saison beendete Johnson mit 1.318 Receiving Yards und 13 Touchdowns in 13 Spielen. Mit einem Schnitt von 15,5 Yards per Passfang über vier Collegejahre hinweg, kann sich der 6’2″ große Receiver durchaus sehen lassen.

Jonah Jackson (OG, Ohio State)

Nach vier Jahren bei Rutgers zog es Jonah Jackson zum Powerhouse Ohio State. Und der Wechsel des Colleges sollte sich sowohl für Jackson als auch für die Ohio State auszahlen. Der OLiner konnte seinen Teil dazu beitragen die Buckeyes mit insgesamt 3.735 Rushing Yards und durchschnittlich 266,8 Rushing Yards per Spiel zum besten Rushing Team im College Football zu machen. Der ins First Team All-Big Ten gewählte Jackson hat vielleicht nicht unbedingt den idealen Körperbau, die schnellsten Füße oder ist besonders kräftig, dennoch leistet er gute und verlässliche Arbeit im Pass-Block. Das Ohio State Product kann mehr Reps im Passblock vorweisen als alle anderen Guards des diesjährigen NFL Drafts. In seinen Einsätzen zeigte er immer eine einwandfreie Leistung. Meist gelingt es ihm seinen Gegenüber schnell in den Griff zu bekommen, wodurch er 58% seiner Duelle für sich entscheiden konnte. Und das obwohl er dabei regelmäßig zwischen allen drei inneren Oline Positionen wechselte.

Jackson Erdmann (QB, St. John`s – Minnesota)

College Quarterbacks die mehr als 5.000 Yards in einer Saison werfen gibt es nicht wie Sand am Meer. In der letzten Saison waren es lediglich drei. Einer davon ist Heismann Trophy Gewinner und möglicher Nr.1 Pick Joe Burrow. Neben Anthony Gordon, der vermutlich in den letzteren Draftrunden ausgewählt werden könnte, ist der Dritte im Bunde Jackson Erdmann von der St. John`s in Minnesota. Erdmann warf 2019 in 14 Spielen für insgesamt 5.040 Passing Yards und 47 Touchdowns bei 10 Interceptions. Nach einigen Verletzungen in der Highschool wollte der junge Quarterback seinen Traum vom College bei der Penn State erfüllen, wechselte jedoch nach nur kurzer Zeit in die Division III zur St. John`s. Dort schaffte es Jackson Erdmann zum “Star” zu werden. 2018 gewann er den Gagliardi Award, die Heisman Trophy der Division III. Auch 2019 schaffte er es bis ins Finale um die heißbegehrte Trophäe. Trotz des fehlenden Wettbewerbs auf hohem Level zeigt Erdmann einen starken und präzisen Arm. Dazu hat er ein gutes Verständnis von Standarddeckungen und schafft es auch tiefe Pässe in enge Fenster zum Touchdown zu werfen. Selbst wenn der 6’4″ große Nachwuchsquarterback es nicht schafft am letzten Tag des NFL Draft 2020 ausgewählt zu werden, dürfte er wohl zumindest einen Platz im Trainingscamp eines NFL-Teams finden.

Foto: Austin Kirk
Mehr:  Comeback-Kandidaten 2020
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